Von Kochen bis Reisen: Mit diesen privaten Interessen können Sie im Lebenslauf punkten
VonMarco Blanco Ucles
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Viele Bewerber geben im Lebenslauf auch ihre Hobbys an. Experten erklären, welche Freizeitbeschäftigungen dabei besonders gut ankommen.
Solange nicht vom Arbeitgeber verlangt, ist das Angeben von Hobbys im Lebenslauf freiwillig – manche Bewerber machen es, andere nicht. Entscheiden Sie sich dafür, sollten Sie allerdings genau bedenken, welche Freizeitaktivität Sie in Ihrer Bewerbung angeben. Prinzipiell spricht nichts dagegen, seine Hobbys im Lebenslauf anzugeben, erklärt das Online-Portal Jobteaser.com: „Jedes Hobby verrät etwas über Ihre Persönlichkeit. Im besten Fall unterstreichen Sie mit dem Hobby Ihre besonderen Fähigkeiten oder es korrespondiert mit dem gesuchten Jobprofil. Gerade als Berufseinsteiger mit noch wenig Erfahrung haben Sie mit Hobbys im Lebenslauf die Möglichkeit, Ihr Profil positiv aufzuwerten.“
Hobbys gehören an das Ende des Lebenslaufs
Es gibt natürlich weitaus wichtigere Informationen in Ihrem Lebenslauf als Hobbys. Deshalb gehören die persönlichen Interessen auch an das Ende des Schreibens und zählen zur Kategorie „persönliche Kompetenzen“. Auch wenn Sie vielseitig interessiert sein sollten im Leben, empfiehlt es sich, im Lebenslauf höchstens drei persönliche Interessen anzugeben. Gelungen ist das Schreiben, wenn Ihre Hobbys Sie gegenüber dem Personaler aktiv, motiviert und aufgeschlossen wirken lassen. Verschiedene Interessen und Hobbys im Lebenslauf sind wichtig, da Soft-Skills, für die sie stehen, eine zunehmend wichtige Rolle in Unternehmen spielen, empfiehlt der Online-Ratgeber Livecareer.de. Das erhöht Ihre Chancen auf eine Einladung zum Bewerbungsgespräch.
Yoga ist in den vergangenen Jahren in der Gesellschaft immer beliebter geworden. Auch Personaler schätzen es, wenn ihre Bewerber auf diese Weise zur Ruhe kommen. In den richtigen Momenten Ruhe zu bewahren, ist auch im Arbeitsleben wichtig. Deshalb sei laut Business Insider ein Kandidat, der in seiner Freizeit Yoga betreibt, attraktiv für ein Unternehmen, da er in der Lage ist, unter Druck zu funktionieren.
Mannschaftssport als Hobby zeugt von Teamfähigkeit
Betreiben Sie aktiv einen Mannschaftssport, kann sich das ebenfalls positiv auf Ihre Bewerbung auswirken. Wer seit Jahren in einer Mannschaft aktiv ist, wird mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit teamfähig sein, ein großes Plus in den meisten Berufen. Aber auch Ausdauersport wie Marathon – beweist Hartnäckigkeit und Disziplin – kommt gut an in einer Bewerbung. Genauso verhält es sich mit Extremsportarten, bei denen der Bewerber beweist, dass er bereit ist, Risiken einzugehen. Wichtig ist natürlich dabei, dass Sie sich nicht regelmäßig selbst in Gefahr bringen.
Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren
Egal ob Klavier, Gitarre oder Geige: wenn Sie ein Musikinstrument spielen, scheuen Sie sich nicht, das in Ihren Lebenslauf mit aufzunehmen. Laut Business Insider spreche das Spielen eines Instruments besonders für Fokus, Disziplin und Hingabe des Kandidaten. Zudem können Bewerber, die gerne im Garten arbeiten, Eindruck bei Unternehmen machen, die einen großen Wert auf Nachhaltigkeit legen. Es gibt jedoch noch weitere Hobbys, die im Normalfall gut ankommen bei Personalern:
Fotografie
Bloggen
Videoproduktion
Bergsteigen
Chor
Reisen
Im Idealfall sagen Ihre Hobbys etwas über Ihre Persönlichkeit aus und heben Sie von der Masse ab. Ist das nicht der Fall, könnten Ihnen Ihre Hobbys schnell ein Langweiler-Image verpassen. Sollten Sie also Zweifel haben, ob Ihr Hobby im Lebenslauf gut ankommt, lassen Sie es lieber weg. Als Beispiele nennt Jobteaser.com dabei Lesen, spazieren gehen, Fahrrad fahren, Musik hören, Freunde treffen oder Fernsehen.