Tipps zum Bewerbungsschreiben

Von Kochen bis Reisen: Mit diesen privaten Interessen können Sie im Lebenslauf punkten

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Viele Bewerber geben im Lebenslauf auch ihre Hobbys an. Experten erklären, welche Freizeitbeschäftigungen dabei besonders gut ankommen.

Solange nicht vom Arbeitgeber verlangt, ist das Angeben von Hobbys im Lebenslauf freiwillig – manche Bewerber machen es, andere nicht. Entscheiden Sie sich dafür, sollten Sie allerdings genau bedenken, welche Freizeitaktivität Sie in Ihrer Bewerbung angeben. Prinzipiell spricht nichts dagegen, seine Hobbys im Lebenslauf anzugeben, erklärt das Online-Portal Jobteaser.com: „Jedes Hobby verrät etwas über Ihre Persönlichkeit. Im besten Fall unterstreichen Sie mit dem Hobby Ihre besonderen Fähigkeiten oder es korrespondiert mit dem gesuchten Jobprofil. Gerade als Berufseinsteiger mit noch wenig Erfahrung haben Sie mit Hobbys im Lebenslauf die Möglichkeit, Ihr Profil positiv aufzuwerten.“

Hobbys gehören an das Ende des Lebenslaufs

Es gibt natürlich weitaus wichtigere Informationen in Ihrem Lebenslauf als Hobbys. Deshalb gehören die persönlichen Interessen auch an das Ende des Schreibens und zählen zur Kategorie „persönliche Kompetenzen“. Auch wenn Sie vielseitig interessiert sein sollten im Leben, empfiehlt es sich, im Lebenslauf höchstens drei persönliche Interessen anzugeben. Gelungen ist das Schreiben, wenn Ihre Hobbys Sie gegenüber dem Personaler aktiv, motiviert und aufgeschlossen wirken lassen. Verschiedene Interessen und Hobbys im Lebenslauf sind wichtig, da Soft-Skills, für die sie stehen, eine zunehmend wichtige Rolle in Unternehmen spielen, empfiehlt der Online-Ratgeber Livecareer.de. Das erhöht Ihre Chancen auf eine Einladung zum Bewerbungsgespräch.

Yoga kommt bei vielen Personalern gut an im Lebenslauf. (Symbolbild)

Yoga ist in den vergangenen Jahren in der Gesellschaft immer beliebter geworden. Auch Personaler schätzen es, wenn ihre Bewerber auf diese Weise zur Ruhe kommen. In den richtigen Momenten Ruhe zu bewahren, ist auch im Arbeitsleben wichtig. Deshalb sei laut Business Insider ein Kandidat, der in seiner Freizeit Yoga betreibt, attraktiv für ein Unternehmen, da er in der Lage ist, unter Druck zu funktionieren.

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Mannschaftssport als Hobby zeugt von Teamfähigkeit

Betreiben Sie aktiv einen Mannschaftssport, kann sich das ebenfalls positiv auf Ihre Bewerbung auswirken. Wer seit Jahren in einer Mannschaft aktiv ist, wird mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit teamfähig sein, ein großes Plus in den meisten Berufen. Aber auch Ausdauersport wie Marathon – beweist Hartnäckigkeit und Disziplin – kommt gut an in einer Bewerbung. Genauso verhält es sich mit Extremsportarten, bei denen der Bewerber beweist, dass er bereit ist, Risiken einzugehen. Wichtig ist natürlich dabei, dass Sie sich nicht regelmäßig selbst in Gefahr bringen.

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was beim Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist natürlich, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken.
Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was für das Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken. Bleiben Sie zudem authentisch. Was allzu übertrieben wirkt, sollten Sie im Zweifel besser vermeiden. © IMAGO / Westend61
Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Vor dem Bewerbungsgespräch sollten Sie zudem genügend Zeit für die Körperpflege einplanen. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.  © IMAGO / YAY Images
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch.
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch. © IMAGO / Westend61
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen.
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand zum Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen. Wenn Ihnen zur Begrüßung hingegen jemand ein Mineralwasser oder einen Kaffee anbietet, dürfen Sie das gerne annehmen. Vergessen Sie dabei niemals, sich höflich zu bedanken.  © IMAGO / Westend61
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut. © IMAGO / Westend61
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein.
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein. Schließlich geht es darum, dass die künftigen Kollegen Sie besser kennenlernen. Und auch Sie sollten sich natürlich einen Eindruck verschaffen können, ob die neue Stelle zu Ihnen passt. © IMAGO / Westend61
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für viele Recruiter ist das ein No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.  © IMAGO / YAY Images
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. Sollten Sie trotzdem verspätet sein, brauchen Sie dafür eine sehr plausible Erklärung.  © IMAGO / Westend61
Vorsicht bei unbekannten Anrufen: Betrüger geben sich in Frankfurt wieder als Polizisten aus.
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.  © IMAGO / Westend61
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.  © IMAGO / YAY Images

Egal ob Klavier, Gitarre oder Geige: wenn Sie ein Musikinstrument spielen, scheuen Sie sich nicht, das in Ihren Lebenslauf mit aufzunehmen. Laut Business Insider spreche das Spielen eines Instruments besonders für Fokus, Disziplin und Hingabe des Kandidaten. Zudem können Bewerber, die gerne im Garten arbeiten, Eindruck bei Unternehmen machen, die einen großen Wert auf Nachhaltigkeit legen. Es gibt jedoch noch weitere Hobbys, die im Normalfall gut ankommen bei Personalern:

  • Fotografie
  • Bloggen
  • Videoproduktion
  • Bergsteigen
  • Chor
  • Reisen

Im Idealfall sagen Ihre Hobbys etwas über Ihre Persönlichkeit aus und heben Sie von der Masse ab. Ist das nicht der Fall, könnten Ihnen Ihre Hobbys schnell ein Langweiler-Image verpassen. Sollten Sie also Zweifel haben, ob Ihr Hobby im Lebenslauf gut ankommt, lassen Sie es lieber weg. Als Beispiele nennt Jobteaser.com dabei Lesen, spazieren gehen, Fahrrad fahren, Musik hören, Freunde treffen oder Fernsehen.

Rubriklistenbild: © imagebroker/IMAGO

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