VonMarco Blanco Uclesschließen
Eine gute Bewerbung ist essenzieller Bestandteil einer erfolgreichen Jobsuche. Doch es gibt Formulierungen, die Ihre Chancen auf Null senken.
Bewerbungsschreiben erfordern Zeit und Konzentration. Schließlich geben Sie damit Ihre Visitenkarte bei den Firmen ab, für die Sie arbeiten möchten. Zwischen Tür und Angel sein Schreiben aufzusetzen, ist deshalb keine gute Idee – vielmehr sollten Sie dafür genügend Zeit einplanen.
Richtige Formulierung beim Bewerbungsschreiben entscheidend
Denn die richtige Form sowie Formulierung kann darüber entscheiden, ob Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden – oder eben nicht. Fünf Phrasen sollten Sie dabei zwingend vermeiden, um sich Ihre Chance auf eine Einladung nicht sofort zunichtezumachen.
1. „Sehr geehrte Damen und Herren“
Schon mit dem allerersten Satz Ihres Anschreibens können Sie womöglich für einen schlechten Eindruck sorgen. Was auf den ersten Blick wie eine höfliche Anrede aussieht, könnte beim zuständigen Personaler alles andere als gut ankommen. Denn in Zeiten der Digitalisierung sollte es für Sie im Normalfall kein Problem sein, die Namen Ihrer Ansprechpartner herauszufinden. Zumeist findet man diesen bereits in der Stellenausschreibung, betont das Portal Studium-Ratgeber. Aus diesem Grund sollten Sie recherchieren und die Namen der betroffenen Personen in Ihre Anrede verpacken. „Sehr geehrte Frau Müller und Herr Schmidt“ beispielsweise kommt deutlich besser an als das ausgediente „Sehr geehrte Damen und Herren“.
2. „Hiermit bewerbe ich mich“
Es gibt kaum einen einfallsloseren Einstieg als „Hiermit bewerbe ich mich“. Denn das konnte sich der Personaler vermutlich schon denken, wenn er ein Bewerbungsschreiben von Ihnen erhalten hat. Vielmehr sollten Sie versuchen, mit individuellen Einstiegssätzen zu glänzen, die Sie von der breiten Masse abheben.
3. Konjunktiv-Formulierungen
„Hätte“, „Könnte“, „Würde“ oder „Dürfte“ – Konjunktiv -Formulierungen haben in einer Bewerbung nichts zu suchen. Sie suggerieren dem Personaler schnell, dass Sie unsicher sind, auch wenn das womöglich überhaupt nicht der Fall ist. Anstatt „Ich könnte mir gut vorstellen, die Stelle ab dem 1. Juni anzutreten“ sollten Sie lieber die Formulierung „Die Stelle kann ich bereits ab dem 1. Juni antreten“.
4. „Ihr Unternehmen gefällt mir gut“
Das Unternehmen, für das Sie sich bewerben, ist für Sie interessant? Ja, wer hätte das gedacht. Die bloße Formulierung, dass die Firma für Sie von Interesse ist, reicht in einem Bewerbungsschreiben keinesfalls aus. Es ist zwingend notwendig, dass Sie Ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber genau aufzeigen, wieso er für Sie interessant ist. Listen Sie im Idealfall mehrere Gründe auf, warum gerade diese Firma spannend für Sie ist. Das zeigt, dass Sie sich intensiv mit dem Unternehmen beschäftigt haben.
5. „MfG, usw., z.B.“
Abkürzungen im Bewerbungsschreiben sind ein No-Go! Denn damit zeigen Sie dem Personaler ganz deutlich, dass Sie sich nicht wirklich Zeit genommen haben für Ihr Anschreiben. Nichts kommt schlechter an, als wenn die Firma denkt, dass der Bewerber seine Unterlagen mal eben nebenbei eingereicht und sich keine Mühe gegeben hat.
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