VonMarco Blanco Uclesschließen
In einem Bewerbungsgespräch geht es darum, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Es gibt jedoch einige Sätze, die Ihre Chancen auf den Job zunichtemachen.
Der erste Schritt ist getan: die Firma, bei welcher Sie sich beworben haben, hat Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Jetzt möchten Sie dabei natürlich einen guten Eindruck hinterlassen. Neben einer angemessenen Kleidung sollten Sie sich auch überlegen, mit welchen Aussagen Sie bei den Personalern Eindruck machen können.
Es gibt Killer-Phrasen, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren
Es gibt jedoch auch einige „Killer-Phrasen“, die Sie keinesfalls verwenden sollten. Sätze, die Sie im Normalfall direkt disqualifizieren im Rennen um die begehrte Stellen. Diese fünf Aussagen sollten Sie unter keinen Umständen von sich geben:
1. „Ich brauche diesen Job unbedingt!“
Egal wie lange Sie bereits auf Jobsuche sind oder wie gerne Sie bei Ihrem Wunschunternehmen arbeiten möchten: Erwecken Sie im Gespräch mit dem Personaler niemals den Eindruck, um die Stelle zu betteln. „Es ist wichtig, dass Sie zeigen, warum das Unternehmen Sie braucht – und nicht umgekehrt“, erklärt das Portal Arbeits-ABC. Sammeln Sie im Vorfeld Argumente, mit welche Ihrer Stärken die Firma sich verbessern kann.
2. „Ich kann eigentlich alles“
Häufig werden Sie in Vorstellungsgesprächen nach Ihren Stärken gefragt. Auch wenn Sie einen selbstbewussten Eindruck machen wollen, sollten Sie es nicht übertreiben. Wenn Sie sagen, dass Sie im Prinzip alles können, wird Ihnen das unter Umständen als Arroganz ausgelegt. Suchen Sie sich lieber gezielt zwei, drei Stärken aus. Dass Sie darüber hinaus noch mehr draufhaben, können Sie Ihren neuen Arbeitskollegen dann im Job-Alltag beweisen.
3. „Ich hatte leider nicht so viel Zeit, mich auf das Gespräch vorzubereiten“
Meistens haben Unternehmen den Luxus, sich für eine Position aus einem Pool von mehreren Bewerbern bedienen zu können. Daher sollten Sie keinesfalls den Eindruck erwecken, dass die Firma nur eine von vielen ist, bei der Sie sich beworben haben. Deshalb sollten Sie Ihrem Gegenüber keinesfalls erzählen, dass Sie nicht optimal auf das Gespräch vorbereitet sind. In Zeiten des Internets dauert es auch nicht allzu lange, sich im Vorfeld mit den wichtigsten Informationen über eine Firma zu versorgen.
4. „Mein letzter Arbeitgeber war eine Katastrophe!“
Auch wenn Sie in Ihrem vorherigen Arbeitgeber keine guten Erfahrungen gemacht haben, sollten Sie das zwingend für sich behalten. „Schieben Sie niemals die Schuld auf andere und reden Sie nicht schlecht über Ihren Ex-Arbeitgeber“, warnt das Job-Portal Stepstone. Üble Nachrede erweckt beim Personaler eher den Eindruck, dass Sie nicht mit Kritik umgehen können – ein großer Fehler.
5. „Das steht doch in meinem Lebenslauf“
Natürlich hat Ihr Gegenüber Ihren Lebenslauf gelesen. Allerdings haben Personaler meist mehrere Gespräche an einem Tag und können sich deshalb nicht direkt alle Einzelheiten merken. Der Verweis auf Ihren Lebenslauf lässt Sie schnell unsympathisch wirken. Außerdem kann es sein, dass Ihr Gesprächspartner mehr über Sie erfahren möchte, als in Ihrem Lebenslauf steht. Sehen Sie deshalb jede Frage als Chance an, ausführlicher über Ihren Werdegang und Ihre Qualitäten zu sprechen.
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