Konzentrierter arbeiten

Einfache Zeitmanagement-Methode: Wie funktioniert die Pomodoro-Technik?

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Die Methode basiert auf der Annahme, dass die Konzentrationsfähigkeit begrenzt ist. Nach 25 Minuten an einer Aufgabe klingelt der Wecker.

Wer effizient arbeiten will, braucht gleichzeitig genügend Pausen, um wieder Energie zu tanken. Auf dieser Idee basiert auch die sogenannte Pomodoro-Technik, mit der sich idealerweise das eigene Zeitmanagement verbessern lässt. Die Methode lässt sich gewiss nicht in allen Situationen im Arbeitsalltag anwenden. Doch gerade, wer sich gezielt auf eine Aufgabe fokussieren will, könnte davon profitieren.

Wer konzentriert an einer Aufgabe arbeiten will, sollte sich nicht zu viel auf einmal vornehmen – sondern sich die Zeit besser einteilen, so der Tipp. Dafür sollte man sich die Uhr stellen. (Symbolbild)

Zeitmanagement-Methode: Wie kann man die Pomodoro-Technik anwenden?

Bei der einfachen Zeitmanagementstrategie geht es darum, seine Arbeit in Intervalle von 25 Minuten einzuteilen – und danach jeweils fünf Minuten lang Pause zu machen, berichtet das Jobportal Karrierebibel.de. Konkret sollte man dem Portal zufolge Schritt für Schritt folgendermaßen bei dieser Methode vorgehen:

  1. Man sollte eine Aufgabe auswählen, die man erledigen will.
  2. Und sich kurz notieren, was dafür getan werden muss, um die Aufgabe zu erledigen.
  3. Danach sollte man sich den Wecker auf 25 Minuten stellen und mit der Aufgabe beginnen.
  4. Hat der Wecker nach 25 Minuten geklingelt, sollte man abhaken, was man alles bis dahin erledigt hat.
  5. Danach sollte man eine Pause von fünf Minuten einlegen.
  6. Danach wiederholt man die Schritte 1 bis 5, heißt es weiter auf Karrierebibel.de.

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Nach insgesamt vier Wiederholungen des gesamten Prozedere macht man eine längere Pause von 30 Minuten, so die Idee. Dann beginnt der „Pomodoro“-Zyklus – theoretisch – von vorne. Wie viele Durchläufe man insgesamt über den Tag verteilt unternehmen will oder kann, entscheidet ohnehin jeder für sich selbst, vorausgesetzt, dass man sich die Zeit frei einteilen kann. Festzuhalten bleibt bei dieser Methode: Die Pomodoro-Technik basiert auf der Annahme, dass die Konzentrationsfähigkeit begrenzt ist: 25 Minuten wird an einer – und nur an dieser – Aufgabe gearbeitet, danach folgt wie beschrieben eine fünfminütige Pause, bevor die nächste konzentrierte Phase beginnt.

Grundsätzlich sind Pausen im Job dafür vorgesehen, dass man sich von der Arbeit erholt und die Pausenzeiten einzuhalten.

Stress nachhaltig reduzieren – mit bewährten Entspannungstechniken

Frau macht Yoga-Pose
Meditation ist eine Technik, mit deren Hilfe man in den Moment findet, statt sich in Gedanken zu verlieren. Wie die Techniker Krankenkasse weiter informiert, lernen Sie im Rahmen der Mediation, Gedanken kommen und gehen zu lassen, ohne diese festzuhalten oder zu bewerten. Das Ziel: Abstand zum alltäglichen Stress gewinnen. Krankenkassen, Yoga-Studios und auch viele Fitnessstudios bieten Kurse an. Auch mithilfe von Apps kann man ausprobieren, ob Meditation etwas für einen ist.  © Marcos Castillo/Imago
Frau macht Yoga-Übung
Yoga kräftigt und dehnt auch die tiefliegenden Muskelgruppen. Doch die fernöstliche Lehre, die viele körperliche, aber auch geistige Übungen umfasst, kann mehr. Denn die Entspannungsübungen im Yoga verlangsamen die Atmung, was beruhigende Wirkung auf den gesamten Organismus hat. Wer sich ausprobieren möchte, sieht sich mit einer Fülle von Angeboten konfrontiert. Yoga- und Fitnessstudios, aber auch Krankenkassen und Volkshochschulen bieten Kurse an.  © svyatoslav lipinskiy/Imago
Junge Frau liegt in Sportklamotten auf einer Yoga-Matte.
Viele Menschen schwören auf progressive Muskelentspannung, wenn sie zur Ruhe kommen wollen. Das Prinzip dahinter: Durch gezielte An- und Entspannung der Muskeln verringert sich die Aktivität der Nerven und die psychische Anspannung nimmt ab. Wie die AOK weiter informiert, kann man nach vorheriger Anleitung durch einen entsprechend ausgebildeten Therapeuten die Übungen auch selbstständig durchführen. © Ivan Gener/Imago
Frau liegt mit geschlossenen Augen im Gras
Autogenes Training ist ein Entspannungsverfahren, das über gedankliche Konzentration zur Ruhe finden lassen soll. Hier werden nicht, wie bei der progressiven Muskelentspannung, Muskeln bewusst angespannt und entspannt. Wie die Neurologen und Psychiater im Netz weiter informieren, ist es viel mehr eine Art Selbsthypnose, die beim autogenen Training stattfindet. Mithilfe von Mantra-artigen Übungsformeln (z. B. „Der rechte Arm ist ganz schwer“ oder „Der rechte Arm ist ganz warm“) soll erreicht werden, dass der gesamte Organismus zur Ruhe kommt. Kurse finden Sie unter anderem bei Ihrer Krankenkasse und der Volkshochschule.  © Olga Pankova/Imago
Frau atmet tief durch an der frischen Luft.
Atemtechniken helfen dabei, starken Stress zu reduzieren. Bei Anspannung flacht die Atmung in der Regel ab, die Luft wird nicht weiter als in den Brustraum eingeatmet. Eine ruhige, regelmäßige Bauchatmung führt aber dazu, dass sich Muskeln entspannen und der Körper besser durchblutet wird. Auch der Blutdruck kann so gesenkt werden. Und so sieht eine gesunde und tiefe Bauchatmung nach der 4/7/11-Regel aus: 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden ausatmen und das ganze 11 Minuten durchhalten. © Imago
Fröhliche, in eine Decke gehüllte junge Frau sitzt mit einer Tasse heißer Schokolade auf der Terrasse eines Bungalows
Achtsamkeit hat sich der Techniker Krankenkasse zufolge in vielen Studien als wirksam zur Stressreduktion erwiesen. In anerkannten Kursen zur „Mindfulness Based Stress Reduction“ würden Techniken erlernt werden, die helfen, im Hier und Jetzt statt in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu sein – und das nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ein wichtiger Aspekt: Achtsam sein bedeutet, jegliche Bewertung aus den Gedanken zu verbannen. Der Moment, die Atmung, die Geräusche im außen werden also ausschließlich wahrgenommen, man denkt an nichts.  © Aleksei Isachenko/Imago
Frau wandert auf den Heimgarten
Viele Menschen machen intuitiv das Richtige, wenn sie sich gestresst fühlen. Sport empfinden viele als sehr gutes Ventil, um Druck abzulassen. Der Techniker Krankenkasse zufolge zählt Sport zwar nicht zu den typischen Entspannungstechniken, man spricht vielmehr von einer sogenannten passiven Methode.  © Imago
Frau liegt in der Badewanne
Zu den sogenannten passiven Methoden zählt nicht nur der Sport. Auch eine entspannte Auszeit in der Badewanne, ein Spaziergang oder Zeit mit einem guten Buch können den Stresslevel enorm senken, indem sie Zufriedenheitserlebnisse schaffen, so die Techniker Krankenkasse.  © Imago

Weitere Methoden, um das Zeitmanagement zu verbessern

Es gibt noch zahlreiche andere Methoden, wie man sein Zeitmanagement optimieren kann. Ein Klassiker: die To-Do-Liste, auf der man Aufgaben sammelt und priorisiert. In einem Tagesplan ordnet man die Aufgaben dabei zusätzlich je einem Zeitfenster zu. Wer die To-Do-Liste übersichtlich halten will, kann zudem die „2-Minuten-Regel“ anwenden – sie funktioniert ganz einfach: Was weniger als zwei Minuten dauert, wird unmittelbar erledigt – und gar nicht erst auf die Liste gesetzt. Eine andere Methode, um das Zeitmanagement zu verbessern, geht auf ein gern zitiertes Buch namens „Eat that Frog“ zurück. Die Idee: Man erledigt die unangenehmste Aufgabe zuerst, danach fällt einem die restliche Arbeit an dem Tag umso leichter.

Rubriklistenbild: © nalinratphi/Panthermedia

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