Einfache Zeitmanagement-Methode: Wie funktioniert die Pomodoro-Technik?
VonAnne Hund
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Die Methode basiert auf der Annahme, dass die Konzentrationsfähigkeit begrenzt ist. Nach 25 Minuten an einer Aufgabe klingelt der Wecker.
Wer effizient arbeiten will, braucht gleichzeitig genügend Pausen, um wieder Energie zu tanken. Auf dieser Idee basiert auch die sogenannte Pomodoro-Technik, mit der sich idealerweise das eigene Zeitmanagement verbessern lässt. Die Methode lässt sich gewiss nicht in allen Situationen im Arbeitsalltag anwenden. Doch gerade, wer sich gezielt auf eine Aufgabe fokussieren will, könnte davon profitieren.
Wer konzentriert an einer Aufgabe arbeiten will, sollte sich nicht zu viel auf einmal vornehmen – sondern sich die Zeit besser einteilen, so der Tipp. Dafür sollte man sich die Uhr stellen. (Symbolbild)
Zeitmanagement-Methode: Wie kann man die Pomodoro-Technik anwenden?
Bei der einfachen Zeitmanagementstrategie geht es darum, seine Arbeit in Intervalle von 25 Minuten einzuteilen – und danach jeweils fünf Minuten lang Pause zu machen, berichtet das Jobportal Karrierebibel.de. Konkret sollte man dem Portal zufolge Schritt für Schritt folgendermaßen bei dieser Methode vorgehen:
Man sollte eine Aufgabe auswählen, die man erledigen will.
Und sich kurz notieren, was dafür getan werden muss, um die Aufgabe zu erledigen.
Danach sollte man sich den Wecker auf 25 Minuten stellen und mit der Aufgabe beginnen.
Hat der Wecker nach 25 Minuten geklingelt, sollte man abhaken, was man alles bis dahin erledigt hat.
Danach sollte man eine Pause von fünf Minuten einlegen.
Danach wiederholt man die Schritte 1 bis 5, heißt es weiter auf Karrierebibel.de.
Nach insgesamt vier Wiederholungen des gesamten Prozedere macht man eine längere Pause von 30 Minuten, so die Idee. Dann beginnt der „Pomodoro“-Zyklus – theoretisch – von vorne. Wie viele Durchläufe man insgesamt über den Tag verteilt unternehmen will oder kann, entscheidet ohnehin jeder für sich selbst, vorausgesetzt, dass man sich die Zeit frei einteilen kann. Festzuhalten bleibt bei dieser Methode: Die Pomodoro-Technik basiert auf der Annahme, dass die Konzentrationsfähigkeit begrenzt ist: 25 Minuten wird an einer – und nur an dieser – Aufgabe gearbeitet, danach folgt wie beschrieben eine fünfminütige Pause, bevor die nächste konzentrierte Phase beginnt.
Grundsätzlich sind Pausen im Job dafür vorgesehen, dass man sich von der Arbeit erholt und die Pausenzeiten einzuhalten.
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Weitere Methoden, um das Zeitmanagement zu verbessern
Es gibt noch zahlreiche andere Methoden, wie man sein Zeitmanagement optimieren kann. Ein Klassiker: die To-Do-Liste, auf der man Aufgaben sammelt und priorisiert. In einem Tagesplan ordnet man die Aufgaben dabei zusätzlich je einem Zeitfenster zu. Wer die To-Do-Liste übersichtlich halten will, kann zudem die „2-Minuten-Regel“ anwenden – sie funktioniert ganz einfach: Was weniger als zwei Minuten dauert, wird unmittelbar erledigt – und gar nicht erst auf die Liste gesetzt. Eine andere Methode, um das Zeitmanagement zu verbessern, geht auf ein gern zitiertes Buch namens „Eat that Frog“ zurück. Die Idee: Man erledigt die unangenehmste Aufgabe zuerst, danach fällt einem die restliche Arbeit an dem Tag umso leichter.