Da, wo das Einhorn wohnt, genießt und shoppt

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Socken, Hüte, Pullover, Schirme und eine digitale Einkaufswelt rund um Einhorn-Produkte: Die Touristik und Marketing GmbH hat ein ganzes Bündel an Ideen und Wünschen umgesetzt.
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Wie das Gmünder Wappentier das Image der Stauferstadt in die Moderne transportieren soll und welche Produkte es künftig ziert.

Schwäbisch Gmünd. Das Einhorn soll stärker in den Mittelpunkt rücken“, erläuterte Markus Herrmann, Geschäftsführer der Gmünder Touristik und Marketing GmbH, im Gespräch.

Das Einhorn, altbekannte Figur in der Stadt, besetzt schon viele Stellen. In Gold und Silber auf den Aufschlägen von Jacken und im Stadtwappen.

Das neue Einhorn teilt nur das Horn mit dem Altehrwürdigen, denn es springt jugendfrisch in flotten Strichen auf T-Shirts, Sweatern, auf Socken in allen Größen, Hüten, Papier- und Jutetaschen, Caps und Regenschirmen, auf (Zauber-) Schokolade, Tattoos zum Abziehen, Bierdeckel, als flottes Strich-Einhorn, passend zum Anlass. Auf dem Handtuch für zwischendurch bei Wanderung, Radeln und Baden tummelt es sich auf Uni-Grund in vielen Farben und auf dem Deckel für Kronkorkenflaschen. Ein plüschiges Einhorn, knapp 40 Zentimeter hoch, ist ebenfalls in Arbeit so wie Strickmützen, Schlauchschals und Portemonnaies.

Zahlreiche Ideen aus Workshop umgesetzt

Es ist nicht nigelnagelneu, dieses „neue“ Einhorn. Viele kennen es von der Homepage der Stadt bei Bocksprüngen oder Schlittern auf eisigem Grund. Dieses Treiben wird beim Umbau der sieben Jahre alten Homepage noch erweitert. Das (Personen-) Team Einhorn wird ergänzt durch einen Avatar namens Hannah, einer virtuellen Kollegin, der man Fragen zu Gmünd stellen kann.

Diese Ideen wurden in einem Workshop während Corona entwickelt, als man sich bei „Tourismus und Marketing“ intensiv mit neuen Aspekten und der Entwicklung anderer Inhalte befasste.

Das fröhliche junge Einhorn stammt aus Svenja Riedes Hand in der Gmünder Agentur Zoodesign.

Digitale Einkaufswelt rund ums Einhorn geplant

Eine digitale Einhornwelt mit einem Online-Shop ist geplant. „Gmünd ist da, wo das Einhorn wohnt, genießt, shoppt“, werfen die drei am Tisch ein. Das sind Markus Herrmann, Simone Klaus, HGV, und Andrea Rein, die Markus Herrmann unterstützt. Produziert wird regional in hochwertiger Qualität, das ist ein großes Anliegen. Ein T-Shirt kostet 15, ein Sweater 25 Euro. Alles zu haben in Größen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und in vielen Farben.

Besonderer Hingucker: ein quietschgelber Kinderschirm, auf dem das fröhliche Einhorn in Gummistiefeln in einer Pfütze platscht. Die Version für Erwachsene ist gut ausgedacht: Dieser Schirm macht nicht nass, wenn man ihn zusammenklappt, denn die nasse Seite klappt nach innen.

Es hat immer etwas Eigenes, dieses neue Einhorn-Logo mit seinen vielen Facetten. Seine flotten Striche sind nicht laut, sondern eher dezente Hingucker. So kommt sich keiner als „Werbeträger“ vor, sondern ist Botschafter. Alles ist im i-Punkt zu bekommen.

Transfer von der Stauferstadt in die Moderne

Finanziert wird diese neue Kampagne durch ein Förderprogramm, in das Gmünd einsteigen konnte. „ZIZ“ ist das Bundesprogramm für „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“. Der Bund unterstützt ausgewählte Städte und Gemeinden dabei attraktive, zukunftsfähige Zentren zu erhalten bzw. zu entwickeln. Schwäbisch Gmünd gehört zu den 221 geförderten Kommunen, die teilnehmen, um dazu Strategien und Konzepte zu entwickeln und erste Maßnahmen umzusetzen. Damit soll das Bild der Stadt Schwäbisch Gmünd als historische Stauferstadt in die Moderne ergänzt werden.

Markus Herrmann weist darauf hin, dass sich auch Vereine mit dieser Dachmarke schmücken können. Einzige Bedingung, es muss zuerst genehmigt werden. Anfragen an die Touristik und Marketing GmbH.

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