Gespräch beim Lions Club: Zuversicht in der Adventszeit verbreiten

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Im Gespräch am Weihnachtsstand des Lions Clubs: Dekan Robert Kloker, Lions-Club-Mitglied Berndt Dodt, Past Präsidentin Sibylle von Schneider, Lions-Mitglied Gundi Mertens, geschäftsführender Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Schwäbisch Gmünd Reiner Kaupp, Vizepräsidentin des Lions Clubs Ursula Richter
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Mit dem Weihnachtsmarkt des Lions-Clubs Limes-Ostalb wollen die Beteiligten nicht nur Erlöse für gute Zwecke generieren, sondern auch Veränderung und Zuversicht verbreiten.

Schwäbisch Gmünd. Der Glühweinstand des Lions Clubs Limes-Ostalb am Marienbrunnen ist zu einem beliebten Treffpunkt auf dem Gmünder Weihnachtsmarkt geworden. Hier treffen sich Menschen, um Glühwein und selbstgebackene Gutsle zu genießen. Der gesamte Erlös wird an die Vesperkirche und an die Sozialberatung Schwäbisch Gmünd gespendet. Ein Beitrag zu mehr Zusammenhalt und Unterstützung in der Region. 

Veränderung und Zuversicht

Am Freitagmittag besuchten Lions-Mitglieder und Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche den Stand und sprachen über das Thema: Veränderung und Zuversicht. "Wie können wir den Blick wechseln und Lösungen finden?" führte Gundi Mertens vom Lions Club ins Gespräch. 

Dekan Robert Kloker sagte: "Wir befinden uns in einer sehr schwierigen Zeit." Er nannte ein Beispiel: "In Deutschland ist die Regierung auseinandergebrochen." Die Herausforderungen seien zugleich eine Frage der Gesellschaft. "Wir müssen uns fragen, was uns verbindet." Die christlichen Kirchen könnten dabei einen wertvollen Beitrag leisten, indem sie für Zusammenhalt sorgen. Auch Reiner Kaupp, geschäftsführender Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Schwäbisch Gmünd, betonte die Rolle des Glaubens: "Durch unseren christlichen Glauben verbreiten wir Zuversicht."

Halt auf dem Gmünder Weihnachtsmarkt

Ursula Richter, Vizepräsidentin des Lions Clubs, sprach über die Bedeutung von Weihnachtsmärkten. Die wiederkehrende Tradition gebe "Halt und Verlässlichkeit in einer unsicheren Zeit." Sie erinnerte an den eigentlichen Ursprung des Weihnachtsmarktes: "Jesus kam auf die Welt, um Nächstenliebe zu verbreiten und für die Gemeinschaft zu sorgen." Das spüre man, wenn man durch die Gassen voller Menschen laufe. 

Gundi Mertens, Lions-Mitglied zog einen Vergleich zu Bethlehem: "Wie die Hütten in Bethlehem bieten auch die Stände auf dem Weihnachtsmarkt Wärme und Geborgenheit. Die Menschen suchen hier einen Ort, um abzuschalten und die Probleme des Alltags zu vergessen." Mit dem Lions Club wolle man gezielt helfen und für die Allgemeinheit da sein. "Die Besucher unterstützen mit jedem Kauf andere Menschen in Gmünd", so Mertens. 

Zuversicht ist ein zentraler Wert des christlichen Glaubens. Das betonte Dekan Robert Kloker, indem er sagte: "Wer glaubt, wird nicht untergehen." Ursula Richter ergänzte: "Aufgabe der Kirche ist es, Hoffnung und die Kraft der Menschen zu stärken. Aber am Ende ist jeder für sich selbst verantwortlich." 

Adventliche Veranstaltungen

Die Adventszeit bietet nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt Möglichkeiten für Begegnungen. Die christlichen Kirchengemeinden sorgen mit verschiedenen Veranstaltungen für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dekan Kloker wies auf Konzerte mit christlicher Botschaft hin. Zudem lud er zum ökumenischen Gottesdienst am 9. Dezember um 19.30 Uhr in die Augustinuskirche ein. Die warme Stube sei jeden Freitag, im Franziskaner, um 11.30 Uhr geöffnet. An Heiligabend veranstalten die Kirchengemeinden eine ökumenische Feier auf dem Münsterplatz unter freiem Himmel – bei jedem Wetter. Reiner Kaupp ergänzte: "Jeder ist eingeladen, Laternen mitzubringen." 

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