VonJulian Baumannschließen
Aufgrund der stark gestiegenen Kosten in nahezu allen Bereichen muss auch der zoologisch-botanische Garten Wilhelma im kommenden Jahr an der Preisschraube drehen.
Stuttgart - Im kommenden Jahr wird der zoologisch-botanische Garten Wilhelma, wie viele andere Freizeiteinrichtungen, seine Eintrittspreise anheben müssen, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die gestiegenen Kosten für Energie, Futtermittel, Personal und Verbrauchsgüter sind die Hauptgründe dafür. Darüber hinaus wirken sich die erheblichen Preissteigerungen im Bausektor auch auf die Wilhelma in Stuttgart aus. „Neue Attraktionen und Sanierungen im Bestand sind wichtig, um den Gästen ein spannendes und abwechslungsreiches Besuchserlebnis zu bieten“, so Dr. Thomas Kölpin, Direktor der Wilhelma.
Eintrittspreise für die Wilhelma steigen auf 22 Euro pro Person - Kasse vor Ort verlangt einen Euro mehr
In diesem Jahr konnte die Wilhelma die Terra Australis fertigstellen und plant derzeit weitere attraktive Anlagen, wie die Wombat- und Känguru-Anlage. Um die stark gestiegenen Kosten zu decken, muss die Wilhelma die Eintrittspreise, die seit 2019 stabil geblieben sind, erhöhen. Der Preis für eine Einzelkarte wird im Online-Shop der Wilhelma um zwei Euro auf 22 Euro inklusive Artenschutzeuro steigen. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit den moderaten Steigerungen der Eintrittspreise unserem Auftrag, ein Ausflugsziel für jedermann zu sein, gerecht werden“, betont der Direktor der Wilhelma.
Die 14 bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Stuttgart




„An den Kassen vor Ort werden wir zukünftig einen Euro mehr verlangen, als online. Damit möchten wir das Online-Ticket attraktiver machen.“ Ein weiterer Vorteil des Online-Kaufs für die Besucher ist, dass sie nicht an der Kasse anstehen müssen und ohne lange Wartezeit direkt zum Einlass gehen können .Auch bei den Parkgebühren wird es Änderungen geben: Die Tagespauschale für das Parkhaus der Wilhelma und das Parkhaus Mahle an den Wochenenden wird auf 8 Euro erhöht. „Wir hoffen mit diesem Schritt, noch mehr Menschen dazu zu bewegen, bei der Anreise den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen“, erklärt Kölpin die Preisanpassung.
Neben der Wilhelma werden auch Europa-Park und Tripsdrill Preise 2024 erhöhen
Die Wilhelma ist mit diesen Maßnahmen nicht allein: Auch andere Freizeitattraktionen im Land, wie der Europa-Park oder der Erlebnispark Tripsdrill, müssen ihre Preise erhöhen. Im Vergleich zu diesen und anderen Ausflugszielen seien die Eintrittspreise in Deutschlands einzigem zoologisch-botanischen Garten jedoch immer noch günstig - insbesondere für Familien, schreibt die Wilhelma in der Mitteilung.
Während in Freizeitparks und vielen anderen Freizeiteinrichtungen keine Familienrabatte gewährt werden, sind im Familientarif der Wilhelma alle Kinder, die im selben Haushalt leben, eingeschlossen, unabhängig davon, ob es zwei oder fünf Geschwister sind. Kinder unter sechs Jahren haben sogar grundsätzlich freien Eintritt. „Wir sind ein familienfreundlicher Park und wollen es auch bleiben“, unterstreicht Dr. Kölpin.
Der Redakteur Julian Baumann hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft.
Rubriklistenbild: © Sabine Tomas/Wilhelma

