VonSina Alonso Garciaschließen
4,31 Meter lang und 520 Kilogramm schwer: In der Stuttgarter Wilhelma lebt ein echtes Schwergewicht unter den Reptilien: Krokodil Frederick aus Australien.
Stuttgart – Er kommt aus „Down Under“ und begeistert seit seinem Einzug in der Stuttgarter Wilhelma die Besucher: Krokodil-Bulle Frederick ist ein echter Magnet für Reptilienfans. Und das nicht ohne Grund: Das Schwergewicht ist mit einer Länge von 4,31 Metern das größte Krokodil, das derzeit in Deutschland lebt.
Ganze 21.500 Kilometer hat Frederick auf seiner Reise aus Australien zurückgelegt, bevor er 2019 in den zoologisch-botanischen Garten in Stuttgart einzog. Die letzten 100 Meter seines Transports waren die schwersten: Gut fünf Stunden brauchten die zwei Dutzend Tierpfleger und Handwerker, um die wuchtige Panzerechse in der mit lebendigem Inhalt fast eine Tonne schweren Transportbox durch das Gebäude zu manövrieren.
Deutschlands größtes Krokodil ist schon 50 Jahre alt
Leistenkrokodile sind die größten Krokodile der Welt. Je nach Art erreichen sie eine Gesamtlänge von 1,5 bis 7 Metern. Weil sie weit ins Meer schwimmen können, sind sie vor allem in Asien weit verbreitet. So findet man sie in Gebieten von Ostindien über Südostasien und Nordaustralien bis nach Ozeanien. Frederick stammt aus der australischen Region des Northern Territorys, die als besonders krokodilreich gilt. Dort wurde er am 24. August 1994 am Mary River gefangen, wo die größten Artgenossen leben.
Fredericks Alter wird auf circa 50 Jahre geschätzt. Trotz seines bereits hohen Lebensalters könnte er der Wilhelma noch einige Zeit erhalten bleiben. Leistenkrokodile haben eine hohe Lebenserwartung und können mehr als 80 Jahre alt werden.
- Name: Leistenkrokodil
- Alterserwartung: mehr als 80 Jahre
- Größe: 1,5 bis 7 Meter
- Gewicht: bis zu 1.000 Kilogramm
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Neben Deutschlands größtem Krokodil lebt in der Wilhelma unter anderem noch ein weiterer spannender Zeitgenosse im Reptilienhaus: Das 2021 eingezogene Krokodil „Bong“ hat ein faszinierendes Geheimnis.
Rubriklistenbild: © Wilhelma Stuttgart

