Spatenstich vor einem Jahr

Autozulieferer aus Baden-Württemberg verkauft brandneues Werk mit mehr als 100 Mitarbeitern

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Autozulieferer Eberspächer verkauft sein neues Werk in Bulgarien. Der Grund: Das Wachstum der E-Mobilität in Europa verzögert sich.

Esslingen - Die GG Group aus Österreich hat das neu errichtete Werk des Autozulieferers Eberspächer in Bulgarien erworben, welches über 100 Mitarbeiter beschäftigt. Dies wurde am Freitag von einer Sprecherin des in Esslingen am Neckar (Baden-Württemberg) ansässigen Mittelständlers bestätigt, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) in Bezug auf einen Bericht der Wirtschaftswoche berichtet. Der Kaufpreis wurde nicht offengelegt.

Die Verzögerung von „das avisierte Wachstum der E-Mobilität in Europa“ war der Grund für den Verkauf, erklärte die Sprecherin. Dies impliziere, dass „dass die von unseren Kunden geplanten Volumen für Hochvoltheizungen und die dazugehörigen Steuereinheiten zwischenzeitlich aus den bestehenden Standorten der Business Units beliefert werden können“.

Eberspächer wollte ursprünglich 2024 mit Produktion in Bulgarien beginnen

Ursprünglich plante Eberspächer, Anfang 2024 in seiner neuen Produktionsstätte in Ruse, Bulgarien, mit der Herstellung von elektrischen Fahrzeugheizungen zu beginnen. Laut Bericht hatte Eberspächer bereits im April 2023 vom ersten Spatenstich berichtet. Schon im Januar 2023 hatte das Familienunternehmen eine vorübergehende Produktionsstätte in Ruse in Betrieb genommen. Nun will sich Eberspächer mit dieser begnügen, die gut 100 Mitarbeiter beschäftigt.

Autozulieferer Eberspächer hat sein brandneues Werk in Bulgarien verkauft.

Das Werk sei „gut ausgelastet und kann das geplante Wachstum abdecken“, teilte Eberspächer der Wirtschaftswoche mit. Die GG Group plant laut Bericht, in Ruse Hochvolt-Kabelsätze für die E-Mobilität zu produzieren.

Der Redakteur Julian Baumann hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Bernd Weißbrod/dpa

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