VonUlrike Wilpertschließen
Ulrike Wilpert über eine neue Zeitrechnung für die Jugend.
Sie könnten spannend werden, die Wahlen zum ersten Aalener Jugendgemeinderat. Kandidatinnen und Kandidaten, so hört man, stehen schon in den Startlöchern. Vor allem auch die Jugendabteilungen von Vereinen seien darauf bedacht, Vertreter ins das neue kommunalpolitische Gremium hineinzubringen. Das ist gut so. Denn wenn junge Leute Mut und Engagement aufbringen, um sich einer Verantwortung zu stellen, um mit frischen Ideen mitzumischen bei der Entwicklung „ihrer“ Stadt, dann ist das nicht nur ein wesentliches, sondern vielmehr ein notwendiges Stück gelebte demokratische Politik. In der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg übrigens ist bereits seit 28. Oktober 2015 festgeschrieben, dass eine Gemeinde Kinder und Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, in „angemessener Weise“ beteiligen muss. Vor diesem Hintergrund waren in den vergangenen Jahren entsprechende Bemühungen der Stadt eher fadenscheinig. Jugend-Workshops und Foren waren vielmehr Alibi-Veranstaltungen. Eine Einflussnahme auf die Rathauspolitik blieb am Ende aus. Das soll sich nun ändern. Mit den Wahlen zum Jugendgemeinderat sind die Weichen gestellt für eine neue Zeitrechnung gestellt.
Liebe Jugendliche, packt die Chance!
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