VonSina Alonso Garciaschließen
Seit hunderten Jahren gehören Kuckucksuhren im Schwarzwald zur Tradition. Dort schlägt unter anderem auch die größte Kuckucksuhr der Welt.
Triberg – Kuckucksuhren sind seit 300 Jahren der Exportschlager aus dem Schwarzwald. Auch in der Gemeinde Triberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) wird die Tradition des Uhrenbaus von Beginn an hochgehalten. Seit 1994 schlägt dort im Uhrenpark Eble, direkt an der B33 am nördlichen Ortsausgang von Triberg, die größte Kuckucksuhr der Welt. Der Souvenirshop ist ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt, um sich mit Andenken aus dem Schwarzwald einzudecken.
Mit einem Uhrwerk von 4,50 Metern Höhe verdrängte die Kuckucksuhr bei Eble bei ihrer Fertigstellung die bis dato größte Kuckucksuhr der Welt von Platz eins: Eine in der nahegelegenen Gemeinde Schonach erbaute Kuckucksuhr von 3,30 Metern Höhe. Schwacher Trost für die auf Platz zwei verdrängte Schonacher Uhr: Sie darf weiterhin mit der „1. weltgrößten Kuckucksuhr“ werben.
10 beeindruckende Sehenswürdigkeiten im Schwarzwald




Mehr News aus Baden-Württemberg finden Sie in unserer brandneuen bw24.de-App für Apple und Android. Jetzt im verbesserten Design, mit mehr Personalisierungs-Funktionen.
Uhr der Superlative in Triberg: Uhrwerk wiegt sechs Tonnen, Pendel misst acht Meter
Die Uhr in Triberg wurde im Maßstab 60:1 einem Original-Uhrwerk einer Kuckucksuhr nachgebaut und kann von innen besichtigt werden. Bei der Uhr handelt es sich um eine Einzelanfertigung. Der größte Raddurchmesser beträgt 2,60 Meter. Das Werk hat ein Gewicht von sechs Tonnen, das Pendel eine Länge von acht Metern. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.uhren-park.de.
Unser Baden-Württemberg-Newsletter versorgt Sie regelmäßig mit allen wichtigen News aus dem Ländle. Hier geht es zur Anmeldung.
Neben der weltgrößten Kuckucksuhr hat der Schwarzwald einige weitere Superlative hervorgebracht. Neben der längsten Bank der Welt findet man hier zum Beispiel auch einige der schönsten Wasserfälle in Baden-Württemberg.
Rubriklistenbild: © Imago/Arnulf Hettrich

