Der Staufersaga-Verein blickt auf bereits Bewältigtes und schmiedet Pläne.
Schwäbisch Gmünd
Der Staufersaga-Verein hat sich zu seiner Vereinsversammlung getroffen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Richard Arnold berichtete seine Stellvertreterin Gundi Mertens über den Fünfknopfturm, den der Staufersaga-Verein wieder mehrere Monate zur Besichtigung zugänglich gemacht hatte. Die Turmsaison endete Anfang Oktober. Zum Tag der Kulturen wurde der Fünfknopfturm nochmals in den Mittelpunkt gestellt.
Staufersaga-Weihnachtsmarkt
Von Donnerstag, 23. November, bis Donnerstag, 21. Dezember, teilt der Verein mit, wird sich der Staufersaga-Weihnachtsmarkt mit einer neuen Konzeption präsentieren. Der Verein tritt - zusammen mit der Staufer-Schmiede - am unteren Marktplatz auf. Hinweise auf Darbietungen und Tanzaufführungen, Geschenkideen und Veranstaltungen werden in einem Flyer bekannt gemacht.
Die traditionelle Jahresabschlussfeier mit Gedenken an Stephan Kirchenbauer-Arnold wird von Sonntag, 17., auf Samstag, 16. Dezember, vorverlegt, erläuterte Mertens. Der Verein lädt zur feierlichen Andacht um 17 Uhr in die Johanniskirche ein.
Georgishof
Die voraussichtlichen Maße der neuen Scheune sind 22 auf zehn Meter. Das Gebäude wird zweigeschossig aufgebaut. Durch einen Kniestock ist auch das Obergeschoss nutzbar. Jürgen Musch, stellvertretender Vorsitzender, berichtete von den geleisteten Vorarbeiten beim Hallenbau „Georgishof“ und dem Anlaufen des Genehmigungsverfahrens. Die Scheune soll nicht nur Lagerplatz und Werkstatt sein, im Innenbereich können Veranstaltungen stattfinden.
Alexander Groll, Wirtschaftsförderer der Stadt Schwäbisch Gmünd, erklärte, dass im Ersatzbau der Scheune die Gruppen des Vereins wie Schmiede, Wagenbauer, Helmbätscher und Katapultleute wieder zusammengeführt werden sollen.
Frank Stühle, Leiter der Katapult-Gruppe und der Rüstmeisterei, erläuterte, was sich bereits alles auf dem Georgishof verändert hat, etwa Sanitärbereiche mit WC und Dusche, Kräuter- und Nutzgarten.
Ursula Elrefaey, Leiterin der Obstwiesengruppe, gab einen Überblick über die Sammelaktionen in den vergangenen drei Jahren und berichtete über den Verkauf von selbst Hergestelltem wie Apfelsaft, Schnaps und Sirup. Mit dem Verkauf wird der Georgishof unterstützt.
Entlastung
Schatzmeister Alexander Koller stellte den Kassenbericht für die Jahre 2022 und 2023 vor und gab eine Teilprognose für 2023 sowie den Vermögensbestand des Staufersaga-Vereins zum 3. Oktober 2023 bekannt. Kassenprüfer Dieter Ellinger und Ursula Elrefaey hatten die Konten und Kassenbücher für die Jahre 2021 und 2022 geprüft und keine Beanstandungen. Die Entlastung übernahm Bernhard Feifel, Ortsvorsteher von Weiler in den Bergen. Er schlug vor, den gesamten Vorstand zu entlasten. Die Entlastung erfolgte einstimmig bei einer Enthaltung durch den Kassier, Alexander Koller.
Wahlen
Alexander Groll fungierte als Wahlleiter. Die bisherigen Vorstandsmitglieder stellten sich für weitere zwei Jahre zur Verfügung. So wurden folgende Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt: Erster Vorsitzender: Richard Arnold, zwei stellvertretende Vorsitzende: Gundi Mertens und Jürgen Musch, Schatzmeister: Alexander Koller, Schriftführerin: Sonja Westphal.
Ausblicke
Zum Schluss gab es Ausblicke aufs kommende Jahr. Markus Hermann, Geschäftsführer der Touristik und Marketing GmbH, berichtete über die geplante Jubiläumsgartenschau. Richard Arnold verkündete, dass Anfang September in Neresheim die baden-württembergischen Heimattage mit einem großen Festzug gefeiert werden. Der Staufersaga-Verein soll mit im Mittelpunkt stehen. Die Staufersaga 2025 wird, unter anderem wegen verschiedener Kostensteigerungen nicht mehr in gewohnter Art und Weise auf dem Johannisplatz aufgeführt werden können.