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Seit 40 Jahren sind Geretsried und seine französische Partnerstadt Chamalières miteinander verbunden. Bei einem Festakt erneuerten die beiden Bürgermeister nun das Freundschaftsbekenntnis.
Chamalières/Geretsried – Bei einem Festakt erneuerten Louis Giscard d’Estaing, Bürgermeister von Chamalières, und sein Geretsrieder Amtskollege Michael Müller das Freundschaftsbekenntnis. Vor 40 Jahren wurde es von ihren Vorgängern Claude Wolff und Heinz Schneider unterzeichnet – zwischen „zwei Gemeinden, mehr als 1000 Kilometer entfernt, aber im Herzen so nah beieinander“, wie Wolff es seinerzeit formulierte.
Geretsried und Chamalières seit 40 Jahren verbunden: „Der Austausch hat nie aufgehört“
„Der Austausch von Vereinen, Kultur, Sportlern, Familien und Schulen hat nie aufgehört, wir können stolz auf eine lebendige Partnerschaft sein“, betonte Giscard d’Estaing, der sich bei den Komitee-Vorsitzenden Marie Beraud und Edith Peter bedankte, „die mit viel Engagement und Kreativität die Städtepartnerschaft am Leben halten“. Heute seien solche Partnerschaften nichts Besonderes, „das war bei den ersten Kontakten ganz anders“, hob Müller hervor.
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Damals seien sich die Bürgermeister „wie Pioniere vorgekommen, die sich auf unsicherem Boden herantasteten, um neue Verbindungen zu knüpfen“. Heute sei die Euphorie von damals in ruhigere Bahnen gelenkt, so Müller, der die Städtepartnerschaft mit einer langjährigen Ehe oder Beziehung verglich.
Geretsrieder in Partnerstadt Chamalières: „Man blickt gemeinsam nach vorne“
„Das erste Hochgefühl ist dahin, aber man weiß, was man aneinander hat, und blickt gemeinsam nach vorne.“ Für die Zukunft wünsche er sich, dass „jede Generation aufs Neue die Gelegenheit bekommt, sich auf andere Gewohnheiten einzulassen“. Denn, so der Geretsrieder Rathauschef: „Städtepartnerschaften wollen gelebt werden.“ rst
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