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Nach Absage der „ADAC Bavaria Historic“-Rallye fand am Donnerstag (30. Mai) die 4. „ADAC Maxlrain Classic“ statt. Rund 120 Kilometer führten die Teilnehmer durch malerische Landschaften und mehrere Städte. Die Veranstaltung umfasste zwei Wertungsgruppen. Das sind die Sieger.
Maxlrain/Bad Aibling – Die „ADAC Bavaria Historic“-Rallye war wegen zu geringer Beteiligung abgesagt worden - an ihre Stelle trat die 4. „ADAC Maxlrain Classic“. Sie führte über rund 120 Kilometer von Maxlrain aus in zwei getrennten Wertungsgruppen unter anderem über Rosenheim, Söllhuben und Rott am Inn zurück an ihren Ausgangsort.
In der Wertungsgruppe „Sportlich“ mussten auf den fünf Wertungsprüfungen insgesamt 22 Lichtschranken passiert werden. Die Wertung wurde ausschließlich aus der Abweichung der Teilnehmerzeit im Vergleich zur Sollzeit ermittelt. In der Wertungsgruppe „Légère“ standen auf den fünf Wertungsprüfungen zehn Lichtschranken auf dem Programm.
Vier Sonderaufgaben
Auf die Teilnehmer warteten entlang der Strecke zudem vier Sonderaufgaben (Geschicklichkeits- bzw. Schätzaufgaben). Die Siegerehrung für die beiden Gruppen nahmen der Leiter des Organisationskomitees (und ADAC-Süd-Vorstand für Jugend und Sport), Fritz Schadeck, und Rennleiter Fritz Riedl vor. In der „Sportlich“-Gruppe siegten Wolfgang Bastl und Andreas Zunehmer (Rodenstein/Wetzlar) auf „Renault 5 Alpine“ vor Reinhard und Sonja Moll (Baldham) auf „Dodge Dart 270 Convertible“ und Gerd Lambert und Michael Loerke (Schafflund/Uelsen) auf „Porsche 911 SC targa“. In der „Légère“-Gruppe hatten der langjährige BMW-Rennsportleiter Mario Theissen mit seiner Frau Ulrike (München) auf „BMW 2500“ die Nase vorne vor Willi Bolte und Helmut Deuter (Rosenheim/Höhenkirchen) auf „Mercedes-Benz 280 SL“ und Christian und Daniela Stahuber (Feldkirchen-Westerham) auf „Porsche 911 turbo“.
Pokale von den Wendelstein-Werkstätten
Die Pokale waren in den Wendelstein-Werkstätten angefertigt worden, die mit Einrichtungsleiter Martin Zoßeder, PR-Beauftragter Petra Rohierse und mit Sophia Lemberger und Alexander Hilger zur Siegerehrung gekommen waren. Fritz Schadeck dankte am Ende allen Rallye-Akteuren sowie dem rund 180-köpfigen Helferteam. Gegenüber unserer Zeitung erklärte er: „Die Rallye ist problemlos verlaufen und das „Ein-Tages-Konzept“ gut angekommen. Mit dieser Idee der Kompaktveranstaltung planen wir auch für die Zukunft“. Auch die Teilnehmer äußerten sich rundum positiv, stellvertretend die Aussage von Mario Theissen: „Professionelle Organisation und schöne Strecken: die Ausfahrt war ein Spaß-Tag“.
