Die Zuweisung war angekündigt, und am Mittwoch erfolgte sie auch. 48 Geflüchtete aus der Ukraine hat die Regierung von Oberbayern dem Landkreis zugewiesen.
Miesbach – Wie das Landratsamt auf Anfrage mitteilt, kam der Bus mit den Flüchtlingen am Mittwoch an. Es handelt es ich um eine Großfamilie, erwachsene Männer sowie Frauen mit insgesamt 17 Kindern. Alle seien zunächst in der Gymnasiums-Turnhalle in Miesbach untergebracht worden. Diese ist nun mit 62 Personen belegt.
Die Ankunft, so heißt es weiter, sei reibungslos verlaufen: Die Geflüchteten wurden von Mitarbeitern des Landratsamts empfangen, stellten sofort alle Anträge auf Aufenthaltstitel und Leistungen und erhielten direkt den Aufenthaltstitel.
Geflüchtete Ukrainer bekommen zügig Aufenthaltstitel
In diesem Punkt hat die Behörde gegenüber früher erhebliche Verbesserungen im Vergleich zu früher erreicht – für sich selbst und auch für die Geflüchteten: „Wir sind inzwischen so gut aufgestellt und eingespielt, dass wir das direkt mit Dolmetschern vor Ort leisten können und keine langen Briefwege nötig sind“, schreibt die Pressestelle des Landratsamts. Alle Geflüchteten seien erkennungsdienstlich behandelt, die Pässe vor Ort kontrolliert worden. Ferner seien bei den 48 Neuankömmlingen Corona-Tests durchgeführt worden. Catering, Erstausstattung und alles weitere gab es dann in der Turnhalle. Neben der am Gymnasium wird auch die Berufsschulhalle vorgehalten (wir berichteten).
Weitere Busse mit Flüchtlingen angekündigt
Nicht alle der jetzt angekommenen Ukrainer werden in Miesbach bleiben. Teils reisen sie zum Beispiel weiter zu Verwandten in anderen Landkreisen. In der Mitteilung des Landratsamts heißt es abschließend: „Der nächste Bus ist schon für nächste Woche angekündigt.“