VonChristina Jachert-Maierschließen
Bei bestem Sommerwetter und viel Programm war das Gmunder Volksfest ein großer Erfolg. Konzept und Termin haben sich bewährt.
Gmund –Das Gmunder Volksfest 2018 ist Geschichte, die Wirtsfamilie Fahrenschon mit dem Abbau beschäftigt. „Wir waren sehr zufrieden“, sagt Claudia Fahrenschon. Ihre Bilanz fällt rundum positiv aus. Von der Eröffnung am vergangenen Mittwoch bis zum letzten Festtag am Montag war das Zelt stets gut besetzt. Für die Fahrenschons war es das fünfte Volksfest in Gmund, und es soll nicht das letzte gewesen sein: Sie möchten nächstes Jahr wiederkommen.
„Auch die jungen Leute gehen wieder aufs Volksfest“, stellen Christian und Claudia Fahrschon fest. Wenn die großen Blasmusik-Gruppen auf der Bühne Gas geben, macht die Jugend Party: „Das ist der große Trend.“ Und der Startschuss für die Waldfest-Saison am Tegernsee. „Wir legen den Termin darum immer auf die Zeit vor den ersten Waldfesten“, erklären die Fahrenschons.
Heuer kollidierte das Volksfest allerdings mit dem Jubiläum des Kreuther Vinzentius-Vereins. das am Sonntag groß gefeiert wurde (wir berichteten). Ein Problem war dies fürs Gmunder Fest nicht. „Gemerkt haben wir das nur am Sonntagmittag“, meint Wirtin Fahrenschon. Am Sonntagabend war das Zelt wieder voll. „Da sind viele von Kreuth zu uns gekommen.“
Große Zugkraft hat die Maibaum-Bar, aber auch die verschiedenen Veranstaltungen wie etwa der große Tag der Trachtenjugend und das Schafkopfturnier brachten viel Leben ins große Festzelt. Etwas schwächer besucht war das Fest lediglich am Feiertag Fronleichnam. „Da war es wahrscheinlich einfach zu heiß“, vermutet die Wirtin. Überhaupt, das Wetter: Petrus hielt sich diesmal absolut nicht an die Tradition. Zum Glück. Denn statt Regen und Kälte, ansonsten ungeliebte Begleiter des Volksfestes, herrschte diesmal Sommerwetter pur.
