Ernsthaft gezweifelt hatte im Organisationsteam des Hallertauer Bierfestivals niemand, aber dennoch war die Erleichterung vergangene Woche groß: Das Landratsamt hat die Sperrung der Bundesstraße B 301, die Attenkirchen und damit das Festivalgelände durchschneidet, genehmigt.
Attenkirchen – „Das war schon ein Damoklesschwert, das über uns schwebte“, sagte Attenkirchens Bürgermeister Martin Bormann. Die Ortsdurchfahrt in Attenkirchen ist demnach von Freitag, 8. Juni, 18 Uhr, bis Sonntag, 10. Juni, 24 Uhr, nicht möglich. Die Umleitung wird ausgeschildert und auch auf der Homepage www.hallertauerbierfestival.de veröffentlicht.
Nun kann die Feinplanung des Festivals vorangetrieben werden. Knapp zwei Monate sind es noch, bis das Hallertauer Bierfestival vom 8. bis 10. Juni in Attenkirchen seine fünfte Auflage erfährt. Dann können mehr als 130 verschiedene Biere von 65 Brauereien an den vier Großschänken sowie auf dem Brauer-Marktplatz verkostet werden. Die drei Bühnen werden von 20 Bands bespielt. Und das alles bei freiem Eintritt und einem Shuttle-Bus-Service ab Freising, Moosburg, Mainburg und Allershausen. „Sobald der Fahrplan steht werden wir ihn auf unserer Seite veröffentlichen“, kündigt Alexander Herzog, Sprecher der Lenkungsgruppe Hallertauer Bierfestival, an. Mit der weltweit bedeutendsten Braumesse Brau Beviale (Messe Nürnberg) konnte inzwischen sogar ein weiterer Partner als Präsenter für den „Brauer-Treffpunkt“ gewonnen werden. Die ortsansässige Firma Stefan UPS übernimmt die Patenschaft für das Festivalbier, das bereits von der Forschungsbrauerei Weihenstephan eingebraut wurde: Ein besonders gehopftes, obergäriges Bier mit englischer Ale-Hefe, das ab Anfang Mai in ausgesuchten Getränkemärkten erhältlich sein wird. Am Donnerstag wurde der ganz besondere Gerstensaft erstmals getestet: 54 Bittereinheiten, sechs Prozent Alkohol – das sind die Daten des Bieres, das durch seine Hopfenmischung ein Grapefruit- und Beeren-Aroma verströmt. „Hervorragend“, so das klare Urteil von Bürgermeister Bormann. Zehn Hektoliter der Köstlichkeit sind in der Forschungsbrauerei eingebraut worden, fünf Hektoliter gehen in den Verkauf, fünf Hektoliter werden über Fässer beim Bierfestival ausgeschenkt. Prost!