Mit 1,8 Promille hinter Murnauer Bank-Filiale gezündelt

Aus Frust: Riegseer verbrennt  Strafzettel - und löst Feuerwehr-Einsatz aus

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In Rottach-Egern war die Polizei im Einsatz.
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Dieser Riegseer war dümmer, als die Polizei erlaubt: Aus Frust verbrannte er einen Strafzettel, löste einen Feuerwehr-Einsatz aus - und hinterließ unfreiwillig seinen Namen. Ärger bringt ihm allerdings etwas anderes ein.

Murnau – Der Riegseer mittleren Alters zündelte, löste einen größeren Feuerwehreinsatz in der VR-Bank-Filiale im Murnauer Untermarkt aus – und bedachte nicht, dass sich unter den Brandresten ein Papier mit seinem Namen befand. Damit nicht genug: Als die Polizei daraufhin bei ihm vorstellig wurde, roch der Mann auch noch verdächtig stark nach Alkohol. Der Atem-Test erbrachte einen Wert von 1,8 Promille.

Alles hatte damit begonnen, dass sich am Freitag gegen 16 Uhr Brandgeruch und Rauch in den Betriebsräumen der Bankfiliale ausbreiteten. 22 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Murnau rückten aus. Vor Ort stellte sich allerdings heraus, dass es nicht etwa im Gebäude brannte. Vielmehr zeigte sich, dass ein Unbekannter hinter der Bankfiliale Papier angezündet und das Feuer wohl anschließend selbst wieder gelöscht hatte. Allerdings gelangte der entstandene Rauch durch die Lüftungsanlage ins Gebäude.

Als die Polizei die Brandreste untersuchte, fiel den Beamten unter anderem eine Verwarnung mit Zahlungsaufforderung in die Hände, die nicht vollständig in Flammen aufgegangen war – und die den Namen des Empfängers (und damit des Zündlers) verriet: den Riegseer, dem die Polizei umgehend einen Besuch abstattete. Im Laufe des Gesprächs räumte der Mann nach Angaben der Inspektion Murnau schließlich ein, dass er mit dem Auto im Untermarkt gewesen sei und aus Frust die Papiere vor Ort verbrannt habe.

Dumm nur: Die Beamten rochen sofort, dass der Riegseer nicht mehr nüchtern war. Den Mann erwartet nach dem positiv ausgefallenen Atem-Alkohol-Test nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Sein Glück in diesem Schlamassel: Der kurze Einsatz der Feuerwehr, die die Bank-Räume belüftete, bleibt für ihn ohne teure Folgen, weil er, wie es hieß, das Ausrücken der Retter unbeabsichtigt ausgelöst habe.

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