Gerd Jansen (65), Rentner Neumarkt-St. Veit„Die vorgesehenen Regeln am Stadtplatz scheinen Leute aufzustellen, die bei uns nicht fortgehen. Es ist doch schön, wenn man am Stadtplatz draußen sitzt, sich unterhält, schaut und ein Getränk genießt. Ich will überall gerade sitzen und nicht von schiefen Tischen essen. Waren Terrassen vor Gaststätten in der Planung nicht ursprünglich sogar vorgesehen?“
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Die Nachricht, dass am Stadtplatz Außengastronomie nur ohne Terrassen erlaubt sein soll, erregt die Gemüter der Gastwirte und Gäste.
Neumarkt-Sankt Veit - Nicht überall ist der Boden so beschaffen, dass Tische und Stühle gerade stehen können. „Da fehlt es oft so weit, dass man mit dem Unterlegen von Bierfilzchen gar nichts erreicht“, jammern Wirte auf der Westseite des Platzes. Die OVB-Heimatzeitungen befragten die Bürger.nz
Elfriede Egglseder (60), Hausfrau Neumarkt-St. Veit„Als ehemalige Bedienung weiß ich, dass es oft nicht leicht ist, Gästen im Außenbereich die Speisen einwandfrei zu servieren. Wenn dann die Tischflächen schief sind, dann ist ein Unheil gleich geschehen. Es gab schon immer Terrassen am Stadtplatz. Wer auf der freien Fläche Tische aufstellen kann, der sollte sie eingrenzen durch Zäune oder Blumenkästen.“
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Simone Merwald (63), Rentnerin Neumarkt-St. Veit„Wir waren doch eigentlich alle die Terrassen am Neumarkter Stadtplatz gewöhnt. Sie waren vorher schon da und gehörten somit zum Stadtplatzbild. Es macht es doch lebendiger. Und wo der Boden schief ist, da muss man ja auf jeden Fall für Ausgleich sorgen. Einen Stadtplatz ganz ohne Terrassen will ich mir gar nicht vorstellen.“
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Tugay Simseker (28), Gastronom Neumarkt-St. Veit„So viel ich weiß, waren Terrassen wohl im ursprünglichen Plan vorgesehen. Ich selber brauche keine Terrasse, obwohl der Steinboden doch kühl wirkt. Ein Holzboden strahlt schon irgendwie Wärme und Gemütlichkeit aus. Wenn ich auch keine Terrasse bauen werde, so verstehe ich doch, dass die Kollegen mit schrägem Boden für Ausgleich sorgen müssen.“
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