VonAndreas Steppanschließen
Ein Reitunfall wirft einen Schatten auf die 163. Tölzer Leonhardifahrt. Ein Vorreiter erlitt dabei Kopfverletzungen, die aber nach Stand der Dinge nicht lebensbedrohlich sind.
Strahlender Sonnenschein, frühlingshafte Temperaturen, tausende Zuschauer und eine freudige, andächtige Stimmung: Die 163. Tölzer Leonhardifahrt an diesem Dienstag verlief wie aus dem Bilderbuch. Der größte Wunsch, dass die traditionsreiche Wallfahrt unfallfrei verlaufen möge, erfüllte sich jedoch nicht. Ein Reiter trug bei einem Sturz eine Kopfverletzung davon.
Der Unfall ereignete sich zum Abschluss der Leonhardifahrt. Nach dem Gottesdienst und der Pferdesegnung auf dem Kalvarienberg waren die Wallfahrer auf dem Weg zurück in die Innenstadt, wo sie das letzte Stück die obere Marktstraße hinauf in Richtung Khannturm fahren. Etwa im ersten Drittel des Zugs war eine Gruppe von drei Voreitern vor einem Wagen unterwegs. Wie Rathaus-Sprecherin Birte Otterbach mitteilt, stürzte gegen 12.30 Uhr einer der drei Reiter, weil seinem Pferd auf dem Kopfsteinpflaster ein Huf wegrutschte.
Reiter erleidet keine lebensbedrohlichen Verletzungen
„Der Mann erlitt eine Kopfverletzung, war jedoch zu jeder Zeit ansprechbar und erlitt nach Aussage der Rettungskräfte vor Ort keine lebensbedrohlichen Verletzungen“, erklärt Birte Otterbach. „Das Pferd konnte sofort von einem zweiten Vorreiter eingefangen werden. Es blieb unverletzt.“ Die Stadt-Sprecherin betont: „Auch die umstehenden Besucher wurden nicht gefährdet.“
Der Rettungsdienst war sofort vor Ort. Nach der Erstbehandlung vor Ort brachte ein Sanka den Mann ins Krankenhaus. Der Zug der Leonhardifahrt wurde für zirka 20 Minuten gestoppt.
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