VonGerti Reichlschließen
Nächste Runde in der Debatte um die Spielarena. Nach der CSU meldet sich erneut die SPD zu Wort.
Bad Wiessee – Nächste Runde im Wortgefecht um die Wiesseer Spielarena: Zuletzt hatte die CSU auf einen öffentlich präsentierten Antrag der SPD-Fraktion reagiert und der politischen Konkurrenz „plumpen Wahlkampf“ unterstellt. Jetzt schlägt wiederum SPD-Vorsitzender Robert Kühn zurück.
Lesen Sie hier: Diesen Antrag hatte die SPD gestellt.
Die Spielarena, so Kühn, sei ein einmaliges Angebot, welches es dringend zu erhalten gelte. Mit einer einfachen Verlängerung des Pachtvertrags nach 2021 sei es nicht getan. „Es gibt zu viele Unsicherheiten, als dass man sich hier schnell, unüberlegt und unprofessionell auf einen Handel einlässt“, schreibt Kühn in einer Presseerklärung. Ziel sei eine professionell betriebene Spielarena, die fit für die Zukunft sei. Er frage sich, ob Betreiber Josef Niedermayer einem verlängerten Pachtvertrag überhaupt zustimmen und diesen komplett erfüllen werde. „Wird es wirklich mit ein paar Schönheitsreparaturen getan sein, oder wird am Ende ein Neubau günstiger werden?“
Die SPD wolle keine unüberlegten Entscheidungen, die einem neu gewählten Gemeinderat bereits nach ein paar Jahren wieder auf die Füße fallen. Kühn: „Denn das wäre billiger Wahlkampf auf Kosten unserer Bürger. Und genau diesen betreibt die CSU vor Ort.“ Anstatt selber konstruktiv zu arbeiten, habe die CSU, so Kühns Schlussfolgerung, ihrerseits den Wahlkampf schon eröffnet.
Lesen Sie hier auch, wie der Bauausschuss zuletzt diskutiert hatte.
Obwohl zuletzt im Gemeinderat nicht über die Spielarena debattiert wurde, so konnte sich die CSU einen Seitenhieb in Richtung SPD nicht verkneifen: Man wundere sich über die zahlreichen Anträge in jüngster Zeit.
gr
