Auswirkungen der Corona-Krise

Bahnübergang Hausham: Verlegung doch erst nächstes Jahr?

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Immer wieder ein Stau-Ärgernis: der Haushamer Bahnübergang.
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Die Corona-Pandemie hat so manches Großprojekt aufs Abstellgleis gezwungen. Auch die Verlegung des Haushamer Bahnübergangs?

Hausham – Die Corona-Pandemie hat so manches Großprojekt aufs Abstellgleis gezwungen. Die Verlegung des Haushamer Bahnübergangs sollte davon aber nicht gefährdet sein, beruhigt Bürgermeister Jens Zangenfeind auf Nachfrage unserer Zeitung. „Ich habe da keine Angst, denn alle Verträge sind unterschrieben.“ Aktuell würden die Dokumente bei der Regierung von Oberbayern zur Genehmigung liegen. Da es durch das Coronavirus allerdings zu einigen Arbeitseinschränkungen in den beteiligten Projektbüros gekommen sei, schließt Zangenfeind eine Verschiebung des Starts auf Herbst oder sogar auf das Frühjahr 2021 zumindest nicht aus. Anders als in den Jahren zuvor gäbe es diesmal wenigstens einen Grund für die Verzögerung, meint der Rathauschef schmunzelnd.

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Als Alternative für die durch das Veranstaltungsverbot bis auf Weiteres nicht durchführbare Info-Veranstaltung hat Zangenfeind den beteiligten Fachstellen eine Veröffentlichung von kurzen Erklär-Videos für die interessierten Anlieger vorgeschlagen. Natürlich verbunden mit einem Kontaktformular, um Fragen zu stellen. Ob die Idee umgesetzt wird, kann der Bürgermeister nicht sagen. „Ich habe noch keine Antwort bekommen.“

Bekanntlich soll der Bahnübergang rund 70 Meter nach Norden verlegt werden. Die Endlos-Schließzeiten der Schranken sollen dann der Vergangenheit angehören. Da im Zuge der Maßnahme die Miesbacher Straße zur Gemeindestraße umgewidmet werden soll, hat die Gemeinde mehr Möglichkeiten zur Gestaltung ihrer Ortsmitte. Die Industriestraße, über die jetzt schon der meiste Verkehr fließt, wird dann Bundesstraße.

sg

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