Planung für Tunnel

„Investition in die Zukunft“: OB-Kandidat fordert autofreundlichere Verkehrspolitik in München

  • schließen

Der CSU-Kandidat Clemens Baumgärtner kritisiert die rot-grüne Verkehrspolitik scharf. An der Landshuter Allee will er die Planung für einen Tunnel gegen Staus in die Wege leiten.

München – Nein, die Brille von Clemens Baumgärtner stammt nicht von Brillen Müller aus der Fürstenrieder Straße. Der Oberbürgermeister-Kandidat der CSU hat den Laden aber bewusst gewählt, um sein Verkehrskonzept für die Stadt vorzustellen. Denn dort sieht man vieles, was nach Baumgärtners Meinung in der Münchner Verkehrspolitik derzeit falsch läuft: „Wenn der Verkehr wie auf der Fürstenrieder Straße nur noch einspurig läuft, funktioniert zum Beispiel der Lieferverkehr nicht mehr.“

OB-Kandidat Baumgärtner (CSU) will den Autoverkehr fördern.

Oberbürgermeister-Kandidat kritisiert Verkehrspolitik: „Mehrheit war gegen die Tram“

Die Einzelhändler dort können ein Lied davon singen. Viele hatten durch den Bau der Tram-Westtangente Einbußen oder mussten ganz schließen, weil auch die Kunden die Geschäfte kaum noch erreichen konnten. „Die Mehrheit der Anwohner war gegen die Tram“, sagt Baumgärtner.

Großbaustelle in der Fürstenrieder Straße bremst Anwohner und Gewerbeitreibende.

Was Verkehrskonzepte für Anwohner angeht, setzt der OB-Kandidat eher aufs Auto. So plädiert er beispielsweise an der Landshuter Allee für einen Tunnelbau. „Ich weiß, wir haben im Moment kein Geld dafür, aber wenn ich mir volkswirtschaftlich ausrechne, was der Tunnel brächte, sehe ich das als Investition in die Zukunft.“ Damit ließen sich die Staus vermindern.

Kessler-Zwillinge, Dahlmeier, Papst Franziskus: Diese Prominenten starben 2025

Uwe Kokisch, bekannt als Commissario Brunetti aus „Donna Leon“ ist tot.
Der als Commissario Brunetti aus der Krimiserie „Donna Leon“ bekannt gewordene Schauspieler Uwe Kockisch ist tot. Er starb am 22. Dezember im Alter von 81 Jahren an Lungenkrebs. Bekannt wurde Kockisch durch die ARD-Krimiserie „Donna Leon“. Der am 31. Januar 1944 in Cottbus geborene Schauspieler übernahm die Rolle des venezianischen Ermittlers im Jahr 2003 und verkörperte sie bis zum Ende der Fernsehreihe 2019. © APress/Imago
Chris Rea, Sänger des legendären Weihnachtssongs „Driving Home For Christmas“ ist tot. Der Brite starb am 22. Dezember und damit kurz vor Weihnachten im Alter von 74 Jahren nach kurzer Krankheit in einer Klinik. 2016 erlitt er einen Schlaganfall, konnte zwischenzeitlich nicht richtig sprechen oder musizieren. Rea verkaufte weltweit 30 Millionen Tonträger.
Auch Chris Rea, Sänger des legendären Weihnachtssongs „Driving Home For Christmas“ ist tot. Der Brite starb ebenfalls am 22. Dezember und damit kurz vor Weihnachten im Alter von 74 Jahren nach kurzer Krankheit in einer Klinik. 2016 erlitt er einen Schlaganfall, konnte zwischenzeitlich nicht richtig sprechen oder musizieren. Rea verkaufte weltweit 30 Millionen Tonträger. © Ingo Wagner/dpa
Trauer um LGBTQIA+-Ikone: Rosa von Praunheim ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Dabei gaben sich der Filmemacher und sein Lebensgefährte erst kürzlich das Jawort. Von Praunheim (benannt nach dem Frankfurter Stadtteil) galt als Wegbereiter der Schwulenbewegung und setzte sich für die Rechte von queeren Menschen ein. Zu Lebzeiten sorgte er aber auch immer wieder für Kontroversen. Er outete beispielsweise 1991 in der RTL-Sendung „Explosiv – Der heiße Stuhl“ die TV-Stars Hape Kerkeling und Alfred Biolek als homosexuell.
Trauer um LGBTQIA+-Ikone: Rosa von Praunheim ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Dabei gaben sich der Filmemacher und sein Lebensgefährte erst kürzlich das Jawort. Von Praunheim (benannt nach dem Frankfurter Stadtteil) galt als Wegbereiter der Schwulenbewegung und setzte sich für die Rechte von queeren Menschen ein. Zu Lebzeiten sorgte er aber auch immer wieder für Kontroversen. Er outete beispielsweise 1991 in der RTL-Sendung „Explosiv – Der heiße Stuhl“ die TV-Stars Hape Kerkeling und Alfred Biolek als homosexuell.  © Michael Kappeler/dpa
Der US-amerikanische Schauspieler, Regisseur und Produzent Rob Reiner und seine Frau Michele Singer wurden erstochen aufgefunden. Reiner starb im Alter von 78 Jahren. Er ist für Filme wie „Stand by Me“, „Die Braut des Prinzen“ sowie „Harry und Sally“ bekannt. Sohn Nick Reiner wurde wegen zweifachen Mordes angeklagt.
Der US-amerikanische Schauspieler, Regisseur und Produzent Rob Reiner und seine Frau Michele Singer wurden erstochen aufgefunden. Reiner starb im Alter von 78 Jahren. Er ist für Filme wie „Stand by Me“, „Die Braut des Prinzen“ sowie „Harry und Sally“ bekannt.  © Rodrigo Reyes Marin/dpa
Sophie Kinsella, die mit bürgerlichem Namen Madeleine Sophie Wickham hieß, ist am 10. Dezember 2025 im Alter von nur 55 Jahren verstorben. Die britische Bestsellerautorin erlag einem Hirntumor. Kinsella wurde mit der Reihe „Shopaholic – die Schnäppchenjägerin“ bekannt. Ihre Bücher verkauften sich weltweit über 45 Millionen Mal.
Sophie Kinsella, die mit bürgerlichem Namen Madeleine Sophie Wickham hieß, ist am 10. Dezember 2025 im Alter von nur 55 Jahren verstorben. Die britische Bestsellerautorin erlag einem Hirntumor. Kinsella wurde mit der Reihe „Shopaholic – die Schnäppchenjägerin“ berühmt. Ihre Bücher verkauften sich weltweit über 45 Millionen Mal. © Adam Butle/dpa
Die deutsche Schauspielerin Ingrid van Bergen verstarb am 28. November mit 94 Jahren. Mit ihrem Ableben schließt sich das Kapitel einer der berühmtesten deutschen Schauspielerinnen. Van Bergen war mehr als siebzig Jahre als Schauspielerin aktiv. In unterschiedlichen Rollen beeinflusste sie das deutsche Kino und Fernsehen entscheidend. Die 1931 zur Welt gekommene Bergen startete ihre Laufbahn in den 1950er Jahren und wurde rasch zu einem Star des bundesdeutschen Films und Fernsehens. Ihr größter Triumph war die Nachkriegssatire „Rosen für den Staatsanwalt“ von 1959. Van Bergen war an über 170 Film- und Fernsehproduktionen beteiligt. Ihre charakteristische rauchige Stimme und ihr Können verschafften ihr auch internationale Rollen, wo sie neben Größen wie Kirk Douglas vor der Kamera agierte.
Die deutsche Schauspielerin Ingrid van Bergen verstarb am 28. November mit 94 Jahren. Mit ihrem Ableben schließt sich das Kapitel einer der berühmtesten deutschen Schauspielerinnen. Van Bergen war mehr als siebzig Jahre als Schauspielerin aktiv. In unterschiedlichen Rollen beeinflusste sie das deutsche Kino und Fernsehen entscheidend. Die 1931 zur Welt gekommene Bergen startete ihre Laufbahn in den 1950er Jahren und wurde rasch zu einem Star des bundesdeutschen Films und Fernsehens. Ihr größter Triumph war die Nachkriegssatire „Rosen für den Staatsanwalt“ von 1959. Van Bergen war an über 170 Film- und Fernsehproduktionen beteiligt. Ihre charakteristische rauchige Stimme und ihr Können verschafften ihr auch internationale Rollen, wo sie neben Größen wie Kirk Douglas vor der Kamera agierte. © Philipp Schulze/dpa
Als Reggae-Legende schrieb Jimmy Cliff Musikgeschichte. Am 24. November verstarb er mit 81 Jahren an einer Lungenentzündung. Der auf Jamaika zur Welt gekommene Künstler zählte zu den Pionieren der Reggae-Bewegung und half auch Bob Marley bei dessen Laufbahn. Schon in den frühen 1960er-Jahren erzielte er mit „Hurricane Hattie“ seinen ersten Erfolg, ehe er mit Klassikern wie „Wonderful World, Beautiful People“ und „You Can Get It If You Really Want“ weltweite Berühmtheit erreichte. Besondere Wichtigkeit erlangte der 1944 unter dem Namen James Chambers geborene Musiker durch seine Hauptrolle in „The Harder They Come“ von 1972, einem bahnbrechenden jamaikanischen Filmdrama. In diesem Film verkörperte er einen Landmann, der in die Hauptstadt Kingston zieht, um als Sänger erfolgreich zu werden, aber in kriminelle Aktivitäten verwickelt wird - eine Rolle mit starken persönlichen Verbindungen zu seinem eigenen Leben. Für sein musikalisches Werk bekam der Künstler zwei Grammy-Auszeichnungen und wurde 2010 in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen.
Als Reggae-Legende schrieb Jimmy Cliff Musikgeschichte. Am 24. November verstarb er mit 81 Jahren an einer Lungenentzündung. Der auf Jamaika zur Welt gekommene Künstler zählte zu den Pionieren der Reggae-Bewegung und half auch Bob Marley bei dessen Laufbahn. Schon in den frühen 1960er-Jahren erzielte er mit „Hurricane Hattie“ seinen ersten Erfolg, ehe er mit Klassikern wie „Wonderful World, Beautiful People“ und „You Can Get It If You Really Want“ weltweite Berühmtheit erreichte. Besondere Wichtigkeit erlangte der 1944 unter dem Namen James Chambers geborene Musiker durch seine Hauptrolle in „The Harder They Come“ von 1972, einem bahnbrechenden jamaikanischen Filmdrama. In diesem Film verkörperte er einen Landmann, der in die Hauptstadt Kingston zieht, um als Sänger erfolgreich zu werden, aber in kriminelle Aktivitäten verwickelt wird - eine Rolle mit starken persönlichen Verbindungen zu seinem eigenen Leben. Für sein musikalisches Werk bekam der Künstler zwei Grammy-Auszeichnungen und wurde 2010 in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen. © Wong Maye-E/dpa
Der YouTuber Jan Zimmermann erlangte durch seinen Kanal „Gewitter im Kopf“ Bekanntheit. Dort informierte er zusammen mit seinem Freund Tim Lehmann über das Tourette-Syndrom, unter dem er selbst litt. Am 18. November verstarb der YouTuber mit 27 Jahren an einem epileptischen Anfall.
Der YouTuber Jan Zimmermann erlangte durch seinen Kanal „Gewitter im Kopf“ Bekanntheit. Dort informierte er zusammen mit seinem Freund Tim Lehmann über das Tourette-Syndrom, unter dem er selbst litt. Am 18. November verstarb der YouTuber mit 27 Jahren an einem epileptischen Anfall. © Gerald Matzka/dpa
Ellen und Alice Kessler verstarben am 17. November mit 89 Jahren in Grünwald bei München. Die als „Kessler-Zwillinge“ berühmten Sängerinnen und Tänzerinnen gehörten zu den erfolgreichsten deutschen Entertainerinnen und traten über 60 Jahre auf internationalen Bühnen auf – unter anderem mit Frank Sinatra, Fred Astaire und Harry Belafonte. Die eineiigen Zwillingsschwestern, die 1936 in Sachsen zur Welt kamen, entschieden sich für einen gemeinsamen assistierten Suizid. Damit erfüllten sie sich angeblich ihren Wunsch, auch im Tod untrennbar zu bleiben.
Ellen und Alice Kessler verstarben am 17. November mit 89 Jahren in Grünwald bei München. Die als „Kessler-Zwillinge“ berühmten Sängerinnen und Tänzerinnen gehörten zu den erfolgreichsten deutschen Entertainerinnen und traten über 60 Jahre auf internationalen Bühnen auf – unter anderem mit Frank Sinatra, Fred Astaire und Harry Belafonte. Die eineiigen Zwillingsschwestern, die 1936 in Sachsen zur Welt kamen, entschieden sich für einen gemeinsamen assistierten Suizid. Damit erfüllten sie sich angeblich ihren Wunsch, auch im Tod untrennbar zu bleiben. © Sven Simon/Imago
Der Lead-Gitarrist der amerikanischen Rockband Kiss, Ace Frehley, verstarb am 16. Oktober im Alter von 74 Jahren. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe, die er 1982 wegen Drogenproblemen und künstlerischen Meinungsverschiedenheiten verließ. Zu ihren Erfolgen zählten unter anderem „Rock And Roll All Nite“ und „I Was Made For Lovin‘ You“. Mit Kiss erhielt er die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame. Anschließend war er auch als Solokünstler aktiv und rief später die Band Frehley‘s Comet ins Leben.
Der Lead-Gitarrist der amerikanischen Rockband Kiss, Ace Frehley, verstarb am 16. Oktober im Alter von 74 Jahren. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe, die er 1982 wegen Drogenproblemen und künstlerischen Meinungsverschiedenheiten verließ. Zu ihren Erfolgen zählten unter anderem „Rock And Roll All Nite“ und „I Was Made For Lovin‘ You“. Mit Kiss erhielt er die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame. Anschließend war er auch als Solokünstler aktiv und rief später die Band Frehley‘s Comet ins Leben. © Depositphotos/Imago
Zwischen den Fronten zu vermitteln - das betrachtete Friedrich Magirius als seine Aufgabe. Der Theologe und künftige Leipziger Ehrenbürger agierte in den schwierigen Jahren der DDR zwischen Bürgerrechtlern und der Staatsführung und suchte nach Möglichkeiten der Verständigung. Diese Einstellung stieß nicht immer auf Zustimmung. Nach seinem Theologiestudium war Magirius zuerst als Pfarrer an der Dresdner Kreuzkirche und anschließend an der Leipziger Nikolaikirche tätig. Von 1974 bis 1982 leitete er die Aktion Sühnezeichen, eine Organisation, die sich der Versöhnung mit den ehemals von Nazi-Deutschland besetzten Staaten verschrieben hat. Als Superintendent in Leipzig-Ost prägte er von 1982 bis 1995 entscheidend die Friedensgebete mit. Während der Wendezeit leitete der Theologe 1990 den Runden Tisch in Leipzig. Noch im gleichen Jahr übernahm er zeitweise das neu eingerichtete Amt des Stadtpräsidenten. 2022 ehrte Leipzig seine Verdienste mit der Ehrenbürgerschaft. Zu seinen anderen Ehrungen gehören der Gustav-Heinemann-Bürgerpreis sowie die Ehrenmedaille der Stadt Leipzig. Am 13. Oktober verstarb Magirius im Alter von 95 Jahren.
Zwischen den Fronten zu vermitteln - das betrachtete Friedrich Magirius als seine Aufgabe. Der Theologe und künftige Leipziger Ehrenbürger agierte in den schwierigen Jahren der DDR zwischen Bürgerrechtlern und der Staatsführung und suchte nach Möglichkeiten der Verständigung. Diese Einstellung stieß nicht immer auf Zustimmung. Nach seinem Theologiestudium war Magirius zuerst als Pfarrer an der Dresdner Kreuzkirche und anschließend an der Leipziger Nikolaikirche tätig. Von 1974 bis 1982 leitete er die Aktion Sühnezeichen, eine Organisation, die sich der Versöhnung mit den ehemals von Nazi-Deutschland besetzten Staaten verschrieben hat. Als Superintendent in Leipzig-Ost prägte er von 1982 bis 1995 entscheidend die Friedensgebete mit. Während der Wendezeit leitete der Theologe 1990 den Runden Tisch in Leipzig. Noch im gleichen Jahr übernahm er zeitweise das neu eingerichtete Amt des Stadtpräsidenten. 2022 ehrte Leipzig seine Verdienste mit der Ehrenbürgerschaft. Zu seinen anderen Ehrungen gehören der Gustav-Heinemann-Bürgerpreis sowie die Ehrenmedaille der Stadt Leipzig. Am 13. Oktober verstarb Magirius im Alter von 95 Jahren. © Manfred Segerer/Imago
Diane Keaton kam 1946 in Los Angeles als Diane Hall zur Welt. Sie gehörte zu den berühmtesten und vielseitigsten Darstellerinnen Hollywoods. Ihre Laufbahn startete am Broadway, ehe sie 1970 ihr Filmdebüt absolvierte. Ihren Durchbruch schaffte sie mit ihrer Rolle als Kay Adams-Corleone in Francis Ford Coppolas „Der Pate“ (1972). Ihre Kooperation mit Woody Allen in acht Filmen, vor allem in „Der Stadtneurotiker“ (1977), für den sie 1978 den Oscar als beste Hauptdarstellerin erhielt, machte sie zu einer der führenden Komödiantinnen ihrer Generation. Neben der Schauspielerei machte sie sich auch als Regisseurin und Produzentin einen Namen, wobei ihr Regiedebüt „Entfesselte Helden“ (1995) ihr eine Oscar-Nominierung für die beste Regie bescherte. Keaton war nicht nur für ihre darstellerischen Leistungen berühmt, sondern auch für ihren unverwechselbaren Modestil, hauptsächlich ihren androgynen Look mit Anzughose, Weste und Hut. Am 11. Oktober verstarb sie mit 79 Jahren in Kalifornien.
Diane Keaton kam 1946 in Los Angeles als Diane Hall zur Welt. Sie gehörte zu den berühmtesten und vielseitigsten Darstellerinnen Hollywoods. Ihre Laufbahn startete am Broadway, ehe sie 1970 ihr Filmdebüt absolvierte. Ihren Durchbruch schaffte sie mit ihrer Rolle als Kay Adams-Corleone in Francis Ford Coppolas „Der Pate“ (1972). Ihre Kooperation mit Woody Allen in acht Filmen, vor allem in „Der Stadtneurotiker“ (1977), für den sie 1978 den Oscar als beste Hauptdarstellerin erhielt, machte sie zu einer der führenden Komödiantinnen ihrer Generation. Neben der Schauspielerei machte sie sich auch als Regisseurin und Produzentin einen Namen, wobei ihr Regiedebüt „Entfesselte Helden“ (1995) ihr eine Oscar-Nominierung für die beste Regie bescherte. Keaton war nicht nur für ihre darstellerischen Leistungen berühmt, sondern auch für ihren unverwechselbaren Modestil, hauptsächlich ihren androgynen Look mit Anzughose, Weste und Hut. Am 11. Oktober verstarb sie mit 79 Jahren in Kalifornien. © Walter Bieri/dpa
Die Schauspielerin Wanda Perdelwitz kam 1984 in Ost-Berlin zur Welt. Bis 2007 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Perdelwitz erlangte unter anderem durch ihre Auftritte in der ARD-Serie „Großstadtrevier“ und dem ZDF-„Traumschiff“ Bekanntheit. Sie verstarb mit 41 Jahren an den Folgen eines sogenannten Dooring-Unfalls. Am 6. September stieß sie mit ihrem Fahrrad gegen eine Autotür, die unvermittelt aufging.
Die Schauspielerin Wanda Perdelwitz kam 1984 in Ost-Berlin zur Welt. Bis 2007 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Perdelwitz erlangte unter anderem durch ihre Auftritte in der ARD-Serie „Großstadtrevier“ und dem ZDF-„Traumschiff“ Bekanntheit. Sie verstarb mit 41 Jahren an den Folgen eines sogenannten Dooring-Unfalls. Am 6. September stieß sie mit ihrem Fahrrad gegen eine Autotür, die unvermittelt aufging. © Felix Hörhager/dpa
Die Verhaltensforscherin und Naturschutz-Ikone Jane Goodall verstarb am 1. Oktober mit 91 Jahren. Ihre wegweisende Arbeit startete 1960 im Gombe-Nationalpark in Tansania, wo sie als junge Frau ohne wissenschaftliche Ausbildung Schimpansen in ihrer natürlichen Umgebung erforschte. Goodalls ungewöhnliche Methode, bei der sie den Tieren Namen anstatt Nummern verlieh und Gefühle in die Forschung miteinbezog, brachte bahnbrechende Erkenntnisse hervor: Sie fand heraus, dass Schimpansen Werkzeuge anfertigen und verwenden können – eine Eigenschaft, die man bis dahin ausschließlich Menschen zugeordnet hatte. In den 1980er-Jahren entwickelte sich Goodall von der Wissenschaftlerin zur Aktivistin. 1977 rief sie das Jane Goodall Institute (JGI) ins Leben, das sich dem Schutz von Wildtieren und Lebensräumen verschrieben hat, sowie das Jugendprogramm „Roots & Shoots“, das mittlerweile in über 60 Ländern tätig ist. Für ihren Einsatz erhielt sie zahlreiche Ehrungen, darunter die Ernennung zur UN-Friedensbotschafterin und den Titel Dame Commander of the Order of the British Empire.
Die Verhaltensforscherin und Naturschutz-Ikone Jane Goodall verstarb am 1. Oktober mit 91 Jahren. Ihre wegweisende Arbeit startete 1960 im Gombe-Nationalpark in Tansania, wo sie als junge Frau ohne wissenschaftliche Ausbildung Schimpansen in ihrer natürlichen Umgebung erforschte. Goodalls ungewöhnliche Methode, bei der sie den Tieren Namen anstatt Nummern verlieh und Gefühle in die Forschung miteinbezog, brachte bahnbrechende Erkenntnisse hervor: Sie fand heraus, dass Schimpansen Werkzeuge anfertigen und verwenden können – eine Eigenschaft, die man bis dahin ausschließlich Menschen zugeordnet hatte. In den 1980er-Jahren entwickelte sich Goodall von der Wissenschaftlerin zur Aktivistin. 1977 rief sie das Jane Goodall Institute (JGI) ins Leben, das sich dem Schutz von Wildtieren und Lebensräumen verschrieben hat, sowie das Jugendprogramm „Roots & Shoots“, das mittlerweile in über 60 Ländern tätig ist. Für ihren Einsatz erhielt sie zahlreiche Ehrungen, darunter die Ernennung zur UN-Friedensbotschafterin und den Titel Dame Commander of the Order of the British Empire. © Sven Hoppe/dpa
Der englische Musiker Rick Davies verstarb mit 81 Jahren. Berühmt wurde der Sänger durch seine Mitgliedschaft in der Band Supertramp und Hits wie „Breakfast in America“ und dem „Logical Song“. Am 6. September verstarb Davies nach langem Krebsleiden.
Der englische Musiker Rick Davies verstarb mit 81 Jahren. Berühmt wurde der Sänger durch seine Mitgliedschaft in der Band Supertramp und Hits wie „Breakfast in America“ und dem „Logical Song“. Am 6. September verstarb Davies nach langem Krebsleiden. © Francois Guillot/Imago
„Du siehst aus wie Krause, du bist Krause, was sollen wir dir einen anderen Namen geben.“ So soll Drehbuchautor und Regisseur Bernd Böhlich die außergewöhnliche Namensgleichheit zwischen dem Schauspieler Horst Krause und seiner bekanntesten Rolle erklärt haben. Der 1941 im westpreußischen Bönhof zur Welt gekommene Darsteller gehörte jahrzehntelang zu den beliebtesten Schauspielern des deutschen Films und Fernsehens. Berühmt wurde er zuerst durch die Filmkomödie „Wir können auch anders …“. Für „Schultze gets the blues“ erhielt er mehrere Auszeichnungen. Einem großen Publikum war er aber vor allem als Polizeihauptmeister Horst Krause aus dem „Polizeiruf 110“ bekannt sowie aus einer eigenständigen Krause-Filmreihe, in der er wieder den eigenwilligen Dorfpolizisten darstellte. In einem Gespräch nannte der Schauspieler diese Figur einst seine Lebensrolle. Im Alter von 83 Jahren verstarb der Schauspieler am 5. September im brandenburgischen Teltow.
„Du siehst aus wie Krause, du bist Krause, was sollen wir dir einen anderen Namen geben.“ So soll Drehbuchautor und Regisseur Bernd Böhlich die außergewöhnliche Namensgleichheit zwischen dem Schauspieler Horst Krause und seiner bekanntesten Rolle erklärt haben. Der 1941 im westpreußischen Bönhof zur Welt gekommene Darsteller gehörte jahrzehntelang zu den beliebtesten Schauspielern des deutschen Films und Fernsehens. Berühmt wurde er zuerst durch die Filmkomödie „Wir können auch anders …“. Für „Schultze gets the blues“ erhielt er mehrere Auszeichnungen. Einem großen Publikum war er aber vor allem als Polizeihauptmeister Horst Krause aus dem „Polizeiruf 110“ bekannt sowie aus einer eigenständigen Krause-Filmreihe, in der er wieder den eigenwilligen Dorfpolizisten darstellte. In einem Gespräch nannte der Schauspieler diese Figur einst seine Lebensrolle. Im Alter von 83 Jahren verstarb der Schauspieler am 5. September im brandenburgischen Teltow. © Jens Kalaene/dpa
Sein Name verkörperte zeitlose Eleganz und klassischen Stil - Giorgio Armani beeinflusste die internationale Modewelt wie nur wenige andere Designer. Der Erfolgsweg des in Piacenza zur Welt gekommenen Italieners startete in den 1960er Jahren. Dabei hatte er keine traditionelle Modeausbildung durchlaufen. In Mailand begann er zuerst als Schaufenstergestalter und Einkäufer, ehe er als Designer für Nino Cerruti arbeitete. 1975 rief er gemeinsam mit Sergio Galeotti die Giorgio Armani SpA ins Leben, die sich unter Armanis Leitung zu einem globalen Modeimperium mit Tausenden Angestellten und Läden auf der ganzen Welt entwickelte. Am 4. September verstarb der Modeschöpfer mit 91 Jahren.
Sein Name verkörperte zeitlose Eleganz und klassischen Stil - Giorgio Armani beeinflusste die internationale Modewelt wie nur wenige andere Designer. Der Erfolgsweg des in Piacenza zur Welt gekommenen Italieners startete in den 1960er Jahren. Dabei hatte er keine traditionelle Modeausbildung durchlaufen. In Mailand begann er zuerst als Schaufenstergestalter und Einkäufer, ehe er als Designer für Nino Cerruti arbeitete. 1975 rief er gemeinsam mit Sergio Galeotti die Giorgio Armani SpA ins Leben, die sich unter Armanis Leitung zu einem globalen Modeimperium mit Tausenden Angestellten und Läden auf der ganzen Welt entwickelte. Am 4. September verstarb der Modeschöpfer mit 91 Jahren. © Fabrizio Carabelli/dpa
„Houston wir haben ein Problem“ - dieser, wenn auch nicht ganz korrekt wiedergegebene Ausspruch - brachte dem Nasa-Astronauten Jim Lovell Weltruhm ein. Was als dritte geplante Mondlandung startete, wurde nach der Explosion eines Sauerstofftanks zu einem dramatischen Überlebenskampf. Unter Lovells Leitung und in enger Kooperation mit der Bodenkontrolle in Houston schaffte es die Besatzung, die Mondfähre „Aquarius“ als Rettungskapsel zu verwenden und sicher zur Erde zurückzukehren. In diesem Jahr verstarb Lovell am 7. August mit 97 Jahren.
„Houston wir haben ein Problem“ - dieser, wenn auch nicht ganz korrekt wiedergegebene Ausspruch - brachte dem Nasa-Astronauten Jim Lovell Weltruhm ein. Was als dritte geplante Mondlandung startete, wurde nach der Explosion eines Sauerstofftanks zu einem dramatischen Überlebenskampf. Unter Lovells Leitung und in enger Kooperation mit der Bodenkontrolle in Houston schaffte es die Besatzung, die Mondfähre „Aquarius“ als Rettungskapsel zu verwenden und sicher zur Erde zurückzukehren. In diesem Jahr verstarb Lovell am 7. August mit 97 Jahren. © UIG/Imago
1990 gewann er mit der deutschen Nationalelf die Fußball-Weltmeisterschaft - obwohl er damals nicht zum Einsatz kam. In diesem Jahr verstarb Frank Mill im Alter von 67 Jahren infolge eines Herzinfarktes. Während seiner Laufbahn bestritt der Angreifer 386 Bundesligaspiele. Er war für Borussia Dortmund, Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach aktiv. Seine Profilaufbahn begann 1981 bei Rot-Weiss Essen, seinem Heimatclub.
1990 gewann er mit der deutschen Nationalelf die Fußball-Weltmeisterschaft - obwohl er damals nicht zum Einsatz kam. In diesem Jahr verstarb Frank Mill im Alter von 67 Jahren infolge eines Herzinfarktes. Während seiner Laufbahn bestritt der Angreifer 386 Bundesligaspiele. Er war für Borussia Dortmund, Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach aktiv. Seine Profilaufbahn begann 1981 bei Rot-Weiss Essen, seinem Heimatclub. © Karlheinz Schindler/dpa
Die frühere deutsche Biathletin Laura Dahlmeier kam beim Bergsteigen im pakistanischen Karakorum-Gebirge ums Leben. 2018 holte sie in Pyeongchang olympisches Gold im Sprint und in der Verfolgung. In ihrer Laufbahn errang sie insgesamt sieben Weltmeistertitel. Mit nur 25 Jahren beendete Dahlmeier ihre Laufbahn und konzentrierte sich anschließend auf ihre Leidenschaft, das Bergsteigen. Im November 2024 erklomm sie den Himalaya-Gipfel Ama Dablam in Nepal. Während des Abstiegs am Laila Peak am 28. Juli erfasste sie in etwa 5.700 Metern Höhe ein Steinschlag. Dahlmeier wurde 31 Jahre alt.
Die frühere deutsche Biathletin Laura Dahlmeier kam beim Bergsteigen im pakistanischen Karakorum-Gebirge ums Leben. 2018 holte sie in Pyeongchang olympisches Gold im Sprint und in der Verfolgung. In ihrer Laufbahn errang sie insgesamt sieben Weltmeistertitel. Mit nur 25 Jahren beendete Dahlmeier ihre Laufbahn und konzentrierte sich anschließend auf ihre Leidenschaft, das Bergsteigen. Im November 2024 erklomm sie den Himalaya-Gipfel Ama Dablam in Nepal. Während des Abstiegs am Laila Peak am 28. Juli erfasste sie in etwa 5.700 Metern Höhe ein Steinschlag. Dahlmeier wurde 31 Jahre alt. © Hendrik Schmidtdpa
Der britische Rockmusiker John Michael „Ozzy“ Osbourne verstarb am 22. Juli. Berühmt wurde er als Leadsänger der Gruppe Black Sabbath. Die Gruppe zählt mit ihren finsteren Klängen zu den Wegbereitern des Heavy Metal. Zu den berühmtesten Liedern gehören „Paranoid“ und „Iron Man“. Anschließend begann Osbourne eine Solokarriere. 2019 erhielt er die Diagnose Parkinson. Er erreichte ein Alter von 76 Jahren.
Der britische Rockmusiker John Michael „Ozzy“ Osbourne verstarb am 22. Juli. Berühmt wurde er als Leadsänger der Gruppe Black Sabbath. Die Gruppe zählt mit ihren finsteren Klängen zu den Wegbereitern des Heavy Metal. Zu den berühmtesten Liedern gehören „Paranoid“ und „Iron Man“. Anschließend begann Osbourne eine Solokarriere. 2019 erhielt er die Diagnose Parkinson. Er erreichte ein Alter von 76 Jahren. © Roni Rekomaa/dpa
Der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner kam am 17. Juli bei einem Gleitschirmsprung ums Leben. 2012 erlangte er durch einen Sprung aus 39 Kilometern Höhe Weltruhm. Dabei erreichte er angeblich eine Spitzengeschwindigkeit von über 1.300 Kilometern pro Stunde und durchbrach somit die Schallmauer. Auch durch seine umstrittenen politischen Aussagen machte er auf sich aufmerksam. So befürwortete er eine „gemäßigte Diktatur“ oder wollte Ungarns autoritärem Ministerpräsident Viktor Orbán für dessen Umgang mit Migranten den Friedensnobelpreis zukommen lassen. Baumgartner erreichte ein Alter von 56 Jahren.
Der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner kam am 17. Juli bei einem Gleitschirmsprung ums Leben. 2012 erlangte er durch einen Sprung aus 39 Kilometern Höhe Weltruhm. Dabei erreichte er angeblich eine Spitzengeschwindigkeit von über 1.300 Kilometern pro Stunde und durchbrach somit die Schallmauer. Auch durch seine umstrittenen politischen Aussagen machte er auf sich aufmerksam. So befürwortete er eine „gemäßigte Diktatur“ oder wollte Ungarns autoritärem Ministerpräsident Viktor Orbán für dessen Umgang mit Migranten den Friedensnobelpreis zukommen lassen. Baumgartner erreichte ein Alter von 56 Jahren. © Caroline Seidel-Dißmannel/dpa
Am 16. Juli verstarb einer der prägendsten und kontroversesten Theatermacher des deutschsprachigen Raums. Der gebürtige Bremer Claus Peymann erlangte schon früh durch seine provokante Art Bekanntheit, die er bis zum Ende beibehielt. Von 1986 bis 1999 führte er das Wiener Burgtheater, anschließend übernahm er die Intendanz des Berliner Ensembles. In seinen Aufführungen vertraute er auf traditionelle Deutungen klassischer Werke. Zu seinen berühmtesten Inszenierungen gehören Kleists „Hermannschlacht“ (1982), Bernhards „Heldenplatz“ (1988), Shakespeares „Richard II.“ (2000) und „König Lear“ (2018). Er verstarb mit 88 Jahren in seinem Berliner Zuhause.
Am 16. Juli verstarb einer der prägendsten und kontroversesten Theatermacher des deutschsprachigen Raums. Der gebürtige Bremer Claus Peymann erlangte schon früh durch seine provokante Art Bekanntheit, die er bis zum Ende beibehielt. Von 1986 bis 1999 führte er das Wiener Burgtheater, anschließend übernahm er die Intendanz des Berliner Ensembles. In seinen Aufführungen vertraute er auf traditionelle Deutungen klassischer Werke. Zu seinen berühmtesten Inszenierungen gehören Kleists „Hermannschlacht“ (1982), Bernhards „Heldenplatz“ (1988), Shakespeares „Richard II.“ (2000) und „König Lear“ (2018). Er verstarb mit 88 Jahren in seinem Berliner Zuhause. © Jens Kalaene/dpa
Der amerikanische Schauspieler Michael Madsen verstarb am 3. Juli mit 67 Jahren. Internationale Berühmtheit erreichte er durch seine Auftritte in Quentin Tarantinos Filmen „Reservoir Dogs“, „Kill Bill“ und „The Hateful Eight“. Der 1957 in Chicago zur Welt gekommene Darsteller war an mehr als 300 Filmproduktionen beteiligt, verfasste Gedichte und brachte insgesamt vier Gedichtbände heraus. Er verstarb in Kalifornien an Herzversagen.
Der amerikanische Schauspieler Michael Madsen verstarb am 3. Juli mit 67 Jahren. Internationale Berühmtheit erreichte er durch seine Auftritte in Quentin Tarantinos Filmen „Reservoir Dogs“, „Kill Bill“ und „The Hateful Eight“. Der 1957 in Chicago zur Welt gekommene Darsteller war an mehr als 300 Filmproduktionen beteiligt, verfasste Gedichte und brachte insgesamt vier Gedichtbände heraus. Er verstarb in Kalifornien an Herzversagen. © Guillaume Horcajuelo/dpa
Am 3. Juli kam der portugiesische Profifußballer Diogo Jota auf tragische Weise ums Leben - bei einem Verkehrsunfall zusammen mit seinem Bruder. Die Geschwister befanden sich auf der Fahrt von Porto ins spanische Santander, von wo aus er seine Reise nach Liverpool fortsetzen wollte. Nur zwei Wochen vor dem Unglück hatte der Liverpool-Profi seine langjährige Lebensgefährtin geheiratet, mit der er drei Kinder hatte. In der vergangenen Spielzeit gewann er mit dem englischen Verein die Meisterschaft. Für die portugiesische Nationalelf bestritt er insgesamt 49 Spiele und schoss dabei 14 Tore. Er erreichte ein Alter von 28 Jahren.
Am 3. Juli kam der portugiesische Profifußballer Diogo Jota auf tragische Weise ums Leben - bei einem Verkehrsunfall zusammen mit seinem Bruder. Die Geschwister befanden sich auf der Fahrt von Porto ins spanische Santander, von wo aus er seine Reise nach Liverpool fortsetzen wollte. Nur zwei Wochen vor dem Unglück hatte der Liverpool-Profi seine langjährige Lebensgefährtin geheiratet, mit der er drei Kinder hatte. In der vergangenen Spielzeit gewann er mit dem englischen Verein die Meisterschaft. Für die portugiesische Nationalelf bestritt er insgesamt 49 Spiele und schoss dabei 14 Tore. Er erreichte ein Alter von 28 Jahren. © Uwe Anspach/dpa
Der Gewerkschafter Michael Sommer kam 1952 nahe Düsseldorf zur Welt. 1971 wurde er Mitglied der Deutschen Postgewerkschaft (DPG) - einem Vorgänger der Gewerkschaft ver.di. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit der Privatisierung im Paketdienst. Die Friedrich-Ebert-Stiftung, deren stellvertretender Vorsitzender er seit 2013 war, ehrte sein Engagement für die Einführung eines allgemeinen Mindestlohns als „sicherlich einer seiner größten Erfolge“. Am 30. Juni verstarb er mit 73 Jahren.
Der Gewerkschafter Michael Sommer kam 1952 nahe Düsseldorf zur Welt. 1971 wurde er Mitglied der Deutschen Postgewerkschaft (DPG) - einem Vorgänger der Gewerkschaft ver.di. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit der Privatisierung im Paketdienst. Die Friedrich-Ebert-Stiftung, deren stellvertretender Vorsitzender er seit 2013 war, ehrte sein Engagement für die Einführung eines allgemeinen Mindestlohns als „sicherlich einer seiner größten Erfolge“. Am 30. Juni verstarb er mit 73 Jahren. © Rainer Jensen/dpa
Er war der kreative Motor der amerikanischen Band Beach Boys, die er 1961 mit ins Leben rief. 1942 kam Wilson in Kalifornien zur Welt. Als ältester von drei Brüdern gehörten alle Geschwister den Beach Boys an. Zu den größten Erfolgen der Gruppe zählen beispielsweise „Surfin‘ USA“ oder „Good Vibrations“. Zusammen mit seiner langjährigen Gattin nahm er fünf Kinder an. Außerdem hatte er zwei weitere Kinder aus einer vorherigen Ehe. Am 11. Juni verstarb der Musiker im Alter von 82 Jahren. Er litt an einer Form von Demenz.
Er war der kreative Motor der amerikanischen Band Beach Boys, die er 1961 mit ins Leben rief. 1942 kam Wilson in Kalifornien zur Welt. Als ältester von drei Brüdern gehörten alle Geschwister den Beach Boys an. Zu den größten Erfolgen der Gruppe zählen beispielsweise „Surfin‘ USA“ oder „Good Vibrations“. Zusammen mit seiner langjährigen Gattin nahm er fünf Kinder an. Außerdem hatte er zwei weitere Kinder aus einer vorherigen Ehe. Am 11. Juni verstarb der Musiker im Alter von 82 Jahren. Er litt an einer Form von Demenz. © Cyril Zingaro/dpa
Nadja Abd el Farrag, die unter dem Spitznamen „Naddel“ bekannt war, verstarb am 9. Mai im Alter von 60 Jahren. Die TV-Persönlichkeit erlangte durch unterschiedliche Sendungen und vor allem durch ihre Beziehung zu Dieter Bohlen Bekanntheit. Von 1999 bis 2000 führte sie beim Privatsender RTL durch die Erotikshow „Peep“. In ihrer Autobiografie „Achterbahn“ thematisiert sie unter anderem ihre Alkoholkrankheit. Die gebürtige Hamburgerin verstarb in ihrer Heimatstadt an Organversagen.
Nadja Abd el Farrag, die unter dem Spitznamen „Naddel“ bekannt war, verstarb am 9. Mai im Alter von 60 Jahren. Die TV-Persönlichkeit erlangte durch unterschiedliche Sendungen und vor allem durch ihre Beziehung zu Dieter Bohlen Bekanntheit. Von 1999 bis 2000 führte sie beim Privatsender RTL durch die Erotikshow „Peep“. In ihrer Autobiografie „Achterbahn“ thematisiert sie unter anderem ihre Alkoholkrankheit. Die gebürtige Hamburgerin verstarb in ihrer Heimatstadt an Organversagen. © Frank Hoermann/Sven Simon/Imago
2025 nahm die Welt Abschied von einer ihrer prominentesten Zeitzeuginnen. Margot Friedländer überlebte den Holocaust und verstarb am 9. Mai mit 103 Jahren. 1921 kam sie in Berlin zur Welt. 1943 verschleppte man ihre Familie in das Konzentrationslager Auschwitz, wo sie ermordet wurde. Nach 15 Monaten im Versteck entdeckte man Friedländer und deportierte sie nach Theresienstadt. Nach der Befreiung ging sie mit ihrem Ehemann in die USA. In ihrer Autobiografie „Versuche, ein Leben zu machen“ (Die letzte Botschaft ihrer Mutter an Friedländer) hielt sie ihre Erfahrungen fest. Für ihren Einsatz erhielt sie zahlreiche Ehrungen.
2025 nahm die Welt Abschied von einer ihrer prominentesten Zeitzeuginnen. Margot Friedländer überlebte den Holocaust und verstarb am 9. Mai mit 103 Jahren. 1921 kam sie in Berlin zur Welt. 1943 verschleppte man ihre Familie in das Konzentrationslager Auschwitz, wo sie ermordet wurde. Nach 15 Monaten im Versteck entdeckte man Friedländer und deportierte sie nach Theresienstadt. Nach der Befreiung ging sie mit ihrem Ehemann in die USA. In ihrer Autobiografie „Versuche, ein Leben zu machen“ (Die letzte Botschaft ihrer Mutter an Friedländer) hielt sie ihre Erfahrungen fest. Für ihren Einsatz erhielt sie zahlreiche Ehrungen. © Bernd von Jutrczenka/dpa
Zwölf Jahre führte er die Römisch-Katholische Kirche. Am 21. April verstarb Papst Franziskus mit 88 Jahren. Am 17. Dezember 1936 kam er als Jorge Mario Bergoglio in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires zur Welt. Das Kirchenoberhaupt war der erste Papst in 2.000 Jahren Kirchengeschichte, der den Namen Franziskus wählte – zu Ehren des als „Heiligen der Armen“ bekannten Franz von Assisi. Seit dem 8. Jahrhundert war Franziskus der erste Papst, der nicht aus Europa stammte. Er befürwortete eine weniger strenge Auslegung der katholischen Sexualmoral, beharrte jedoch auf der kirchlichen Position zu Abtreibungen und dem Zölibat.
Zwölf Jahre führte er die Römisch-Katholische Kirche. Am 21. April verstarb Papst Franziskus mit 88 Jahren. Am 17. Dezember 1936 kam er als Jorge Mario Bergoglio in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires zur Welt. Das Kirchenoberhaupt war der erste Papst in 2.000 Jahren Kirchengeschichte, der den Namen Franziskus wählte – zu Ehren des als „Heiligen der Armen“ bekannten Franz von Assisi. Seit dem 8. Jahrhundert war Franziskus der erste Papst, der nicht aus Europa stammte. Er befürwortete eine weniger strenge Auslegung der katholischen Sexualmoral, beharrte jedoch auf der kirchlichen Position zu Abtreibungen und dem Zölibat. © Michael Kappeler/dpa
Der amerikanische Schauspieler Richard Chamberlain wurde durch seine Hauptrollen in den Fernsehserien „Die Dornenvögel“ und „Shogun“ sowie der TV-Verfilmung „Der Graf von Monte Christo“ in den 1970er- und 1980er-Jahren weltweit bekannt. Am 29. März verstarb der Darsteller mit 90 Jahren auf Hawaii an den Folgen von Komplikationen nach einem Schlaganfall. Der 1934 in Los Angeles zur Welt gekommene Chamberlain studierte zunächst Kunst und diente in der US-Armee, ehe er seine Laufbahn als Schauspieler begann. Im hohen Alter von fast 70 Jahren beschloss er, in einer Autobiografie seine Homosexualität öffentlich bekannt zu geben.
Der amerikanische Schauspieler Richard Chamberlain wurde durch seine Hauptrollen in den Fernsehserien „Die Dornenvögel“ und „Shogun“ sowie der TV-Verfilmung „Der Graf von Monte Christo“ in den 1970er- und 1980er-Jahren weltweit bekannt. Am 29. März verstarb der Darsteller mit 90 Jahren auf Hawaii an den Folgen von Komplikationen nach einem Schlaganfall. Der 1934 in Los Angeles zur Welt gekommene Chamberlain studierte zunächst Kunst und diente in der US-Armee, ehe er seine Laufbahn als Schauspieler begann. Im hohen Alter von fast 70 Jahren beschloss er, in einer Autobiografie seine Homosexualität öffentlich bekannt zu geben. © APress/Imago
Wenige Zeit nach seinem 84. Geburtstag verstarb der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Gerd Poppe am 29. März. Seit 1968 war Gerd Poppe in der DDR-Opposition aktiv. Ab 1971 überwachte die Stasi den ausgebildeten Physiker. Er zählt zu den prominentesten Bürgerrechtlern der DDR. Zwischen 1998 und 2021 gehörte Poppe dem Vorstand der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an. Bekannt war er unter dem Spitznamen „Poppoff“.
Wenige Zeit nach seinem 84. Geburtstag verstarb der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Gerd Poppe am 29. März. Seit 1968 war Gerd Poppe in der DDR-Opposition aktiv. Ab 1971 überwachte die Stasi den ausgebildeten Physiker. Er zählt zu den prominentesten Bürgerrechtlern der DDR. Zwischen 1998 und 2021 gehörte Poppe dem Vorstand der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an. Bekannt war er unter dem Spitznamen „Poppoff“. © Christian Thiel/Imago
Durch die Band Rosenstolz erlangte die Sängerin AnNa R. bundesweite Bekanntheit. Am 16. März verstarb die Künstlerin, die eigentlich Andrea Neuenhofen hieß mit 55 Jahren, in Berlin. Seit 1992 verwendete sie ihren Bühnennamen. Für die besondere Schreibweise entschied sie sich, da sie meinte, „dass das große N cool aussieht“, wie sie 2023 der Neuen Osnabrücker Zeitung mitteilte. Die Musikerin war an der Autoimmunerkrankung Myasthenie erkrankt.
Durch die Band Rosenstolz erlangte die Sängerin AnNa R. bundesweite Bekanntheit. Am 16. März verstarb die Künstlerin, die eigentlich Andrea Neuenhofen hieß mit 55 Jahren, in Berlin. Seit 1992 verwendete sie ihren Bühnennamen. Für die besondere Schreibweise entschied sie sich, da sie meinte, „dass das große N cool aussieht“, wie sie 2023 der Neuen Osnabrücker Zeitung mitteilte. Die Musikerin war an der Autoimmunerkrankung Myasthenie erkrankt. © Frank Hoermann/Sven Simon/Imago
Am 15. März nahm der deutsche Fußball Abschied von einer seiner Legenden. Im Alter von 56 Jahren verstarb Doris Fitschen, die als eine der einflussreichsten Gestalten des deutschen Frauenfußballs gilt. Von 1986 bis 2001 absolvierte sie 144 Spiele für die Nationalmannschaft, holte vier EM-Titel und sicherte sich 2000 Bronze bei den Olympischen Spielen in Sydney. Zusammen mit dem TSV Siegen errang die Mittelfeldakteurin zweimal die deutsche Meisterschaft und den Pokalsieg. Beim FFC Frankfurt gewann sie 1999 unter anderem das Double. Sechs Jahre vor ihrem Tod erhielt Fitschen die Diagnose Knochenkrebs. In ihrer letzten beruflichen Phase war sie für den DFB tätig.
Am 15. März nahm der deutsche Fußball Abschied von einer seiner Legenden. Im Alter von 56 Jahren verstarb Doris Fitschen, die als eine der einflussreichsten Gestalten des deutschen Frauenfußballs gilt. Von 1986 bis 2001 absolvierte sie 144 Spiele für die Nationalmannschaft, holte vier EM-Titel und sicherte sich 2000 Bronze bei den Olympischen Spielen in Sydney. Zusammen mit dem TSV Siegen errang die Mittelfeldakteurin zweimal die deutsche Meisterschaft und den Pokalsieg. Beim FFC Frankfurt gewann sie 1999 unter anderem das Double. Sechs Jahre vor ihrem Tod erhielt Fitschen die Diagnose Knochenkrebs. In ihrer letzten beruflichen Phase war sie für den DFB tätig. © Frank Hoermann/Sven Simon/Imago
Der Christdemokrat Bernhard Vogel verstarb am 2. März mit 92 Jahren in Speyer. Vogel bleibt bis heute der einzige deutsche Politiker, der in zwei verschiedenen Bundesländern als Ministerpräsident amtierte. Zwischen 1976 und 1988 führte er die Regierung von Rheinland-Pfalz und zwischen 1992 und 2003 die von Thüringen. Mit einer zusammengerechneten Amtszeit von 23 Jahren, vier Monaten und fünf Tagen hält er zudem den Rekord als dienstältester Ministerpräsident in der bundesdeutschen Geschichte. Mehr als vier Jahrzehnte gehörte er dem Bundesvorstand der CDU an.
Der Christdemokrat Bernhard Vogel verstarb am 2. März mit 92 Jahren in Speyer. Vogel bleibt bis heute der einzige deutsche Politiker, der in zwei verschiedenen Bundesländern als Ministerpräsident amtierte. Zwischen 1976 und 1988 führte er die Regierung von Rheinland-Pfalz und zwischen 1992 und 2003 die von Thüringen. Mit einer zusammengerechneten Amtszeit von 23 Jahren, vier Monaten und fünf Tagen hält er zudem den Rekord als dienstältester Ministerpräsident in der bundesdeutschen Geschichte. Mehr als vier Jahrzehnte gehörte er dem Bundesvorstand der CDU an. © Frank Hoermann/Sven Simon/Imago
Durch ihre Auftritte in „Buffy - Im Bann der Dämonen“ und der amerikanischen Serie „Gossip Girl“ wurde die 1985 zur Welt gekommene Michelle Trachtenberg international berühmt. Im Alter von nur 39 Jahren verstarb die amerikanische Schauspielerin am 26. Februar. Man fand sie leblos in ihrer New Yorker Wohnung.
Durch ihre Auftritte in „Buffy - Im Bann der Dämonen“ und der amerikanischen Serie „Gossip Girl“ wurde die 1985 zur Welt gekommene Michelle Trachtenberg international berühmt. Im Alter von nur 39 Jahren verstarb die amerikanische Schauspielerin am 26. Februar. Man fand sie leblos in ihrer New Yorker Wohnung. © NurPhoto/Imago
Mit „Killing Me Softly With His Song“ erlangte Roberta Flack in den 1970er Jahren Weltruhm. Am 24. Februar verstarb die amerikanische Sängerin und Pianistin. Die vielfache Grammy-Preisträgerin hatte schon 2022 mitgeteilt, dass sie an der Nervenkrankheit ALS leidet und deshalb nicht mehr singen kann. Sie erreichte ein Alter von 88 Jahren.
Mit „Killing Me Softly With His Song“ erlangte Roberta Flack in den 1970er Jahren Weltruhm. Am 24. Februar verstarb die amerikanische Sängerin und Pianistin. Die vielfache Grammy-Preisträgerin hatte schon 2022 mitgeteilt, dass sie an der Nervenkrankheit ALS leidet und deshalb nicht mehr singen kann. Sie erreichte ein Alter von 88 Jahren. © Laurent Gillieron/dpa
Der amerikanische Schauspieler Gene Hackman, geboren 1930, verstarb am 18. Februar. Über drei Jahrzehnte hinweg zählte der aus Kalifornien stammende Hackman zu den wichtigsten Charakterschauspielern Amerikas. Als Drogenermittler Jimmy Doyle in „French Connection - Brennpunkt Brooklyn“ schaffte er mit 41 Jahren seinen großen Durchbruch. Viermal erhielt er den Golden Globe. Sowohl für seine Darstellung in French Connection als auch für seine Rolle in dem 1992 erschienenen Western Erbarmungslos bekam er außerdem einen Oscar verliehen.
Der amerikanische Schauspieler Gene Hackman, geboren 1930, verstarb am 18. Februar. Über drei Jahrzehnte hinweg zählte der aus Kalifornien stammende Hackman zu den wichtigsten Charakterschauspielern Amerikas. Als Drogenermittler Jimmy Doyle in „French Connection - Brennpunkt Brooklyn“ schaffte er mit 41 Jahren seinen großen Durchbruch. Viermal erhielt er den Golden Globe. Sowohl für seine Darstellung in French Connection als auch für seine Rolle in dem 1992 erschienenen Western Erbarmungslos bekam er außerdem einen Oscar verliehen. © Keystone Press Agency/Imago
Der aus Polen stammende Überlebende des Holocaust leitete seit 2021 das Internationale Auschwitz Komitee. Am 18. Februar verstarb er im Alter von 98 Jahren. 1926 kam er als Kind einer jüdischen Familie im litauischen Druskininkai zur Welt. 1942 wurde er aus dem von Nazi-Deutschland besetzten Polen in das deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. Nach seiner Befreiung am 8. Mai 1945 war Turski in Warschau journalistisch tätig. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrte Marian Turski als „ein unermüdlicher Mahner und Warner“.
Der aus Polen stammende Überlebende des Holocaust leitete seit 2021 das Internationale Auschwitz Komitee. Am 18. Februar verstarb er im Alter von 98 Jahren. 1926 kam er als Kind einer jüdischen Familie im litauischen Druskininkai zur Welt. 1942 wurde er aus dem von Nazi-Deutschland besetzten Polen in das deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. Nach seiner Befreiung am 8. Mai 1945 war Turski in Warschau journalistisch tätig. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrte Marian Turski als „ein unermüdlicher Mahner und Warner“. © Lukasz Gagulski/dpa
Horst Köhler bekleidete als neunter Mann das Amt des deutschen Bundespräsidenten. Am 1. Februar verstarb er mit 81 Jahren. Sein Rücktritt als Bundespräsident im Jahr 2010 stellt ein Novum in der Geschichte der BRD dar. In seiner Zeit als Staatsoberhaupt engagierte er sich vor allem für weltweite Kooperationen – insbesondere mit afrikanischen Ländern. Köhler kam 1943 in Ostpolen zur Welt. Schon 1944 floh seine Familie wegen des Krieges in die Gegend um Leipzig, ehe sie 1953 ein weiteres Mal den Wohnort wechselte – nun von der DDR nach Westdeutschland. Köhler studierte Volkswirtschaftslehre in Tübingen und promovierte dort ebenfalls. 1976 begann seine Karriere im Bundeswirtschaftsministerium. Anschließend wurde er Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Direkt vor seiner Ernennung zum Bundespräsidenten leitete er seit 2000 den Internationalen Währungsfonds in Washington.
Horst Köhler bekleidete als neunter Mann das Amt des deutschen Bundespräsidenten. Am 1. Februar verstarb er mit 81 Jahren. Sein Rücktritt als Bundespräsident im Jahr 2010 stellt ein Novum in der Geschichte der BRD dar. In seiner Zeit als Staatsoberhaupt engagierte er sich vor allem für weltweite Kooperationen – insbesondere mit afrikanischen Ländern. Köhler kam 1943 in Ostpolen zur Welt. Schon 1944 floh seine Familie wegen des Krieges in die Gegend um Leipzig, ehe sie 1953 ein weiteres Mal den Wohnort wechselte – nun von der DDR nach Westdeutschland. Köhler studierte Volkswirtschaftslehre in Tübingen und promovierte dort ebenfalls. 1976 begann seine Karriere im Bundeswirtschaftsministerium. Anschließend wurde er Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Direkt vor seiner Ernennung zum Bundespräsidenten leitete er seit 2000 den Internationalen Währungsfonds in Washington. © IMAGO/dts Nachrichtenagentur
Berühmte Werke wie „Dune - Der Wüstenplanet“ oder „Mulholland Drive“ brachten dem amerikanischen Regisseur David Lynch Weltruhm ein. Am 15. Januar verstarb er mit 78 Jahren. Der 1946 in Montana zur Welt gekommene Lynch schaffte seinen Durchbruch in den 1970ern mit dem außergewöhnlichen Streifen „Eraserhead“. Neben seiner Filmarbeit war er außerdem als Künstler in verschiedenen Bereichen tätig - er malte, fotografierte, schuf Skulpturen und komponierte Musik.
Berühmte Werke wie „Dune - Der Wüstenplanet“ oder „Mulholland Drive“ brachten dem amerikanischen Regisseur David Lynch Weltruhm ein. Am 15. Januar verstarb er mit 78 Jahren. Der 1946 in Montana zur Welt gekommene Lynch schaffte seinen Durchbruch in den 1970ern mit dem außergewöhnlichen Streifen „Eraserhead“. Neben seiner Filmarbeit war er außerdem als Künstler in verschiedenen Bereichen tätig - er malte, fotografierte, schuf Skulpturen und komponierte Musik. © Anadolu Agency/Imago

„Wollen wir denn, dass der Verkehr fließt oder dass er steht?“, fragt Baumgärtner und macht für das Stehen die rot-grün Stadtspitze verantwortlich. Doch räumt er ein: „Wenn sich die Luftverschmutzung an der Landshuter Allee wieder verschlimmert, müssen wir dort wohl zu Tempo 30 zurück.“

Rubriklistenbild: © Gabriele Winter

Kommentare