13.600 Tonnen Streusalz: Die Stadt München rüstet sich für den Winter
VonMatthias Bieber
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Eine mutige Aussage! Laut Baureferat ist man gerüstet für Schnee und Eis. Über 1000 Einsatzkräfte und mehr als 600 Fahrzeuge stehen zur Verfügung.
München – In insgesamt sechs Hallen lagern rund 13 600 Tonnen Streusalz und 3000 Tonnen Streusplitt, teilt die Stadt München mit. Und klar: „Einen hundertprozentig perfekten Winterdienst kann es jedoch nicht geben – jeder sollte sich deshalb darauf einstellen, dass Glätte und ungünstige Straßenverhältnisse jederzeit auftreten können“, warnt das Referat und verweist auf die besonders gefährliche Zeit nachts außerhalb der Räum- und Streuzeiten – nämlich zwischen 22 und 7 Uhr.
München als schneereichste Großstadt der Republik ist besonders anfällig für die kalten Monate. Das Baureferat bittet daher alle Einwohner, Fahrzeuge wintertauglich auszurüsten, passendes Schuhwerk anzuziehen und mehr Zeit im Straßenverkehr einzuplanen, um nicht in Stress zu geraten. Fahrzeuge müssen möglichst nah am Fahrbahnrand geparkt werden, um den Winterdienst nicht zu behindern.
Notdienst rund um die Uhr
Wenn mindestens drei Zentimeter Schnee fällt, beginnt der Räum- und Streudienst in der Regel um 2 Uhr morgens, wenn es heftig schneit auch noch früher. Und wenn es ganz dicke kommt, sind auch Sonder- und Notdienste rund um die Uhr eingerichtet. Das Baureferat sei an einen speziellen Straßenwetterdienst angeschlossen, um möglichst vorausschauend handeln zu können.
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Was wird geräumt? Fahrbahnen, Plätze, Fußgängerzonen, Geh- und Radwege innerhalb des sogenannten „Vollanschlussgebietes“, das sich grob gesagt innerhalb und einschließlich des Mittleren Rings befindet. „Oberste Priorität haben etwa 10000 Fußgänger-Überlege, 2300 Haltestellen und 290 Gefahrenstellen“, z. B. starke Gefälle oder Bahnübergänge. Alle Informationen zum Winterdienst, auch auf den Radwegen, gibt‘s unter www.muenchen.de/winterdienst.