Über 1000 Einsatzkräfte

13.600 Tonnen Streusalz: Die Stadt München rüstet sich für den Winter

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Eine mutige Aussage! Laut Baureferat ist man gerüstet für Schnee und Eis. Über 1000 Einsatzkräfte und mehr als 600 Fahrzeuge stehen zur Verfügung.

München – In insgesamt sechs Hallen lagern rund 13 600 Tonnen Streusalz und 3000 Tonnen Streusplitt, teilt die Stadt München mit. Und klar: „Einen hundertprozentig perfekten Winterdienst kann es jedoch nicht geben – jeder sollte sich deshalb darauf einstellen, dass Glätte und ungünstige Straßenverhältnisse jederzeit auftreten können“, warnt das Referat und verweist auf die besonders gefährliche Zeit nachts außerhalb der Räum- und Streuzeiten – nämlich zwischen 22 und 7 Uhr.

Winterdienst in München, hier beim brutalen Wintereinbruch Anfang Dezember 2023.

München als schneereichste Großstadt der Republik ist besonders anfällig für die kalten Monate. Das Baureferat bittet daher alle Einwohner, Fahrzeuge wintertauglich auszurüsten, passendes Schuhwerk anzuziehen und mehr Zeit im Straßenverkehr einzuplanen, um nicht in Stress zu geraten. Fahrzeuge müssen möglichst nah am Fahrbahnrand geparkt werden, um den Winterdienst nicht zu behindern.

Notdienst rund um die Uhr

Wenn mindestens drei Zentimeter Schnee fällt, beginnt der Räum- und Streudienst in der Regel um 2 Uhr morgens, wenn es heftig schneit auch noch früher. Und wenn es ganz dicke kommt, sind auch Sonder- und Notdienste rund um die Uhr eingerichtet. Das Baureferat sei an einen speziellen Straßenwetterdienst angeschlossen, um möglichst vorausschauend handeln zu können.

Jeder hat eigene Wahrzeichen: München teilt sich in 25 Stadtbezirke, die sehr unterschiedlich sind

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Im Herzen von München liegt der Marienplatz, wo Besucher auch das Rathaus finden. Für viele womöglich überraschend: der Stadtbezirk Altstadt-Lehel ist flächenmäßig der kleinste Münchens.  © IMAGO/Michael Nguyen
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Kein Wahrzeichen, auf das die Bewohner immer stolz sind: der Hauptbahnhof ist Teil des Stadtbezirks Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber
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Kunstinteressierte kommen im Museum Brandhorst auf ihre Kosten. Es liegt in der Maxvorstadt, die zwischen Odeonsplatz und Stachus unmittelbar an die Altstadt angrenzt und im Osten durch den Englischen Garten begrenzt wird. © IMAGO/imageBROKER/Werner Dieterich
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Der neu gestaltete Elisabethmarkt in Schwabing-West. Mit 151 Einwohnern je Hektar (Angabe der Landeshauptstadt) weist er die höchste Einwohnerdichte aller Bezirke auf.  © IMAGO/C3455 Robert B. Fishman
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1000 Kilometer nach Bordeaux: das sogenannte „Franzosenviertel“ befindet sich im Stadtbezirk Au-Haidhausen. Die beiden Vorstädte sind im Jahr 1854 eingemeindet worden. © IMAGO/STL Studio Liebhart
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Erholungssuchende aus Sendling kommen gerne an den Flaucher, um sich zu erfrischen. Zentrum des Wirtschaftslebens im Stadtbezirk 6 ist die Großmarkthalle. © IMAGO/Ulrich Wagner
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Eine kurze Auszeit an einem sonnigen Wintertag: Auf diesem Foto genießt sie ein Münchner im Westpark, Teil des Stadtbezirks Sendling-Westpark. © IMAGO/S.Gottschalk
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Der Quartiersplatz auf der Schwanthalerhöhe. „Der Stadtbezirk weist sowohl die zweithöchste Einwohnerdichte als auch den zweithöchsten Ausländeranteil unter allen Münchner Bezirken auf“, heißt es vonseiten der Stadt.  © IMAGO/STL
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Was fürs Auge: Schloss Nymphenburg, die mit Abstand bekannteste Sehenswürdigkeit im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg. © IMAGO
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1924 bis 1929 nach den Plänen von Bernhard Borst erbaut: die Borstei in Moosach.  © IMAGO/C3455 Robert B. Fishman
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Das Olympische Dorf bei Nacht; es gehört zum Stadtbezirk 11 (Milbertshofen- Am Hart).  © IMAGO/POSS ROLF
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Abendlicher Autoverkehr auf der Leopoldstraße. Sie ist die wohl renommierste im Bezirk Schwabing-Freimann. © IMAGO
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Wacht über Bogenhausen: der beeindruckende Friedensengel. Zum Bezirk gehören auch Oberföhring, Johanneskirchen, Englschalking, Denning, Daglfing und Zamdorf.  © xChristoph_Lischetzkix via imago
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Berg am Laim gehört zu den kleineren Stadtbezirken Münchens. Hier im Bild ist das unweit des Ostbahnhofes gelegene Werksviertel zu sehen.  © IMAGO/Wolfgang Maria Weber
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Ein Sommertag am Buga-See. Hier baden Bewohner des Bezirks Trudering-Riem. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
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Der Pfanzeltplatz (Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach) hat sich seinen dörflichen Charakter bis heute bewahrt. © Imago
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Auf der Tegernseer Landstraße bewegen sich vornehmlich Menschen, die im Bezirk Obergiesing-Fasangarten leben. © Jens Hartmann
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Wie es beim TSV 1860, der seine Heimspiele im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße austrägt, läuft, treibt viele Menschen in Untergiesing-Harlaching um. © imago sportfotodienst
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Ein Surfer vergnügt sich an der Floßlände; in einem Stadtbezirk mit nicht unkompliziertem Namen: Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln. © STL via www.imago-images.de
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Abendstimmung am Klinikum Großhadern. Der 20. Stadtbezirk Hadern bildet den südwestlichen Stadtrand Münchens.  © IMAGO/STL Studio Liebhart
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Ja, auch Pasing hat seinen Marienplatz. Gemeinsam mit Obermenzing bildet das Viertel seit 1992 einen Bezirk. © Imago
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Blick auf den Langwieder See, Teil des westlich gelegenen Stadtbezirks Aubing-Lochhausen-Langwied. © IMAGO/Sachelle Babbar
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Ländliche Atmosphäre an einem winterlichen Tag in Allach-Untermenzing. © xmeinzahnx via imago-images.de
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Sehr divers: der Bezirk Feldmoching-Hasenbergl; hier im Blick ist der Blick auf die Feldmochinger Kirche zu sehen. © Copyright: xDreamstimexMolly100x
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Gerade wird viel gebaut in Laim; die Fürstenrieder Straße gilt als Lebensader des Viertels.  © Marcus Schlaf

Hier wird überall geräumt und gestreut

Was wird geräumt? Fahrbahnen, Plätze, Fußgängerzonen, Geh- und Radwege innerhalb des sogenannten „Vollanschlussgebietes“, das sich grob gesagt innerhalb und einschließlich des Mittleren Rings befindet. „Oberste Priorität haben etwa 10000 Fußgänger-Überlege, 2300 Haltestellen und 290 Gefahrenstellen“, z. B. starke Gefälle oder Bahnübergänge. Alle Informationen zum Winterdienst, auch auf den Radwegen, gibt‘s unter www.muenchen.de/winterdienst.

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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