VonKlaus-Maria Mehrschließen
Die Wetter-Lage sorgt für großes Unwetter-Potenzial. Für mehrere Landkreise warnte der DWD zeitweise mit Alarmstufe Violett. Die Unwetter können bis in die Nacht andauern.
Update, 08.01 Uhr, Montag, 22. Juli: Die Superzelle, die am Sonntagabend über Oberbayern zog, hat einiges an Schäden angerichtet. Erste Bilder zeigen das Ausmaß.
Update, 22.10 Uhr: Der DWD hat alle amtlichen Warnungen vor extremem Unwetter in Bayern aufgehoben. In Teilen Schwaben und Oberbayern gelte bis zunächst Mitternacht jedoch weiterhin Warnstufe Rot. Gebietsweise könne es Prognosen zufolge bis in den frühen Montagmorgen Gewitter, Starkregen und Hagel geben.
Update, 21.35 Uhr: Die teils heftigen Gewitter ziehen sich nach DWD-Prognosen bis in die Morgenstunden am Montag. In der Nacht seien teils heftige Starkregenereignisse um die 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit und 60 Liter in einer Stunde möglich. Auch seien starke bis stürmische Böen bis zu 70 Kilometer pro Stunde oder örtlich gar schwere Sturmböen mit bis zu 90 Kilometern nicht auszuschließen. In Franken hingegen erwarten die Meteorologinnen und Meteorologen des DWD von Westen her Regenschauer und Regen, Gewitter seien weniger wahrscheinlich.
Update, 20.20 Uhr: Für mehrere Landkreise warnt der Deutsche Wetterdienst nun vor extremem Unwetter. Demnach seien in den betroffenen Regionen extrem heftiger Starkregen mit Niederschlagsmengen bis zu 70 Liter pro Quadratmeter pro Stunde möglich sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 70 Kilometer pro Stunde und Hagelkörner um die drei Zentimeter.
Für folgende Landkreise gelten bis zunächst 22.00 Uhr laut DWD die amtlichen Warnungen vor extremem Unwetter:
- Neuburg-Schrobenhausen
- Pfaffenhofen an der Ilm
- Aichach-Friedberg
- Freising
- Dachau
- Stadt und Landkreis München
Update, 19.30 Uhr: Die Unwetter in Bayern verlagern sich nach Schwaben und Oberbayern. Für die nördlichen Teile des Freistaats hat der Deutsche Wetterdienst die bislang geltenden Unwetterwarnungen aufgehoben. Für folgende Landkreise gelten neuerdings amtliche Warnungen vor Unwettern:
- Freising
- Pfaffendorf an der Ilm
- Landshut
- Mühldorf am Inn
- Stadt und Landkreis Rosenheim
- Dachau
- Aichach-Friedberg
Update, 18.20 Uhr: Die amtlichen Unwetterwarnungen gelten nun auch für Stadt und Landkreis München. Neben den unten aufgelisteten Landkreisen hat der DWD die Warnungen für folgende Landkreise erweitert:
- Stadt Kaufbeuren
- Landsberg am Lech
- Fürstenfeldbruck
- Starnberg
- Neuburg-Schrobenhausen
- Donau-Ries
- Wunsiedel im Fichtelgebirge
- Stadt und Landkreis Hof
Die amtlichen Warnungen gelten laut Deutschem Wetterdienst bis zunächst 20.00 Uhr.
Update, 17.11 Uhr: Für große Teile Bayerns gelten nun Unwetterwarnungen: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnungen auf zahlreiche Landkreise ausgebreitet. Die amtlichen Warnungen gelten bis 19.00 Uhr. Schwerpunktmäßig trifft es den Angaben zufolge das südliche Schwaben sowie Oberbayern. In den betroffenen Landkreisen könne es zu Gewittern kommen. Möglich seien dabei laut DWD teils „heftiger Starkregen mit Niederschlagsmengen um die 30 Liter pro Quadratmeter sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 80 Kilometer pro Stunde und Hagel“.
Die amtlichen Unwetterwarnungen gelten für folgende Landkreise:
- Kronach
- Lichtenfels
- Kulmbach
- Landkreis und Stadt Würzburg
- Kitzingen
- Roth
- Neumarkt in der Oberpfalz
- Weißenburg-Gunzenhausen
- Eichstätt
- Neu-Ulm
- Günzburg
- Unterallgäu
- Ostallgäu
- Oberallgäu
- Weilheim-Schongau
- Garmisch-Partenkirchen
- Bad Tölz-Wolfratshausen
- Miesbach
Update, 16.20 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Unwetterwarnungen ausgeweitet: Am Nachmittag gelten für zehn Landkreise amtliche Unwetterwarnungen vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. Vereinzelt seien laut DWD Gewitter möglich sowie heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen um die 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit und Sturmböen mit Geschwindigkeiten teils bis zu 100 Kilometer pro Stunde.
Für diese Landkreise gelten bis 17.00 Uhr Warnungen:
- Lichtenfels
- Landkreis und Stadt Bamberg
- Landkreis und Stadt Bayreuth
- Forchheim
- Erlangen-Höchstadt
- Stadt Erlangen
- Landkreis und Stadt Fürth
- Stadt Nürnberg
- Bad Tölz-Wolfratshausen
- Garmisch-Partenkirchen
Update, 15.43 Uhr: Es liegen neue Unwetterwarnungen für mehrere Teile Bayerns vor. Konkret warnt der Deutsche Wetterdienst vor schweren Gewittern in Oberbayern. „Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen um 30 l/m² in kurzer Zeit sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 90 km/h und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.“ Die Warnung gilt bis 17 Uhr. Diese Landkreise sind betroffen:
- Garmisch-Partenkirchen
- Bad Tölz-Wolfratshausen
Außerdem liegt eine Unwetterwarnung für Mittelfranken mit den Landkreisen Ansbach, Fürth und Forchheim. Eine weitere Unwetterwarnung betrifft den Landkreis Bamberg.
Erstmeldung, München, 21. Juli, 15.23 Uhr: Es brodelt am bayerischen Himmel am Sonntagnachmittag (21. Juli). Feuchte und heiße Luft prallt auf eine Kaltfront, die zwischen Franken und Altbayern liegt. Wo die Luftmassen aufeinandertreffen, ist die Mischung perfekt für Gewitter der Superlative. Bereits gegen 14.30 Uhr überflutete eine Unwetter-Gewitterzelle einzelne Straßen im Großraum Nürnberg.
Besonders schwere Gewitter fürchtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Abend im Südwesten von Bayern. Für Schwaben und Oberbayern warnt der DWD vor „schweren Gewittern mit heftigem Starkregen bis 40 l/m² in kurzer Zeit, Hagel um 2 cm oder Hagelansammlungen sowie Sturmböen um 85 km/h“. Erste Gewitterzellen zogen bereits am frühen Nachmittag über den Alpenrand hinaus. Die Gefahr ist nicht zu untersthcätzen: Bereits am Samstag sorgten schwere Unwetter für Schäden in Bayern.
Immerhin: Die Gewitter bringen etwas Abkühlung. Nach drei Hitzetagen mit Werten von bis zu 33 Grad in Regensburg und Nürnberg fallen die Temperaturen Montag bis Mittwoch deutlich. Mit 22 Grad im Allgäu und 27 Grad in Mainfranken ist es bereits am Montag (22. Juli) deutlich kühler. Mäßiger Wind aus West bis Nordwest. Am Mittwoch erreichen die Höchstwerte dann nur noch 19 bis 23 Grad bei teilweise frischem Nordwestwind. Erst zum Ende der Woche soll es wieder hochsommerlich werden.

