Wetterprognose für Franken

Kaltfront, Regen und stürmische Böen: Temperaturen stürzen ab – Bodenfrost möglich

+
In Franken könnte es ungemütlich werden (Symbolbild).
  • schließen

Die Sonne hat viele Menschen in weiten Teilen Bayerns am Wochenende noch einmal verwöhnt. In Franken sollte man sich nun auf einen Wetterwechsel einstellen.

Nürnberg - Nach viel Sonnenschein und blauem Himmel am Wochenende zeigt sich am Montag, 23. September, auch in Franken ein anderes Bild: Es ist deutlich grauer. „Am Montag ist es tagsüber wechselnd bewölkt. Vereinzelt bilden sich Regenschauer, ein lokales Gewitter ist nicht ausgeschlossen“, berichtet Wetter-Experte Stefan Ochs (wetterochs.de) in seiner Vorhersage für die Regnitz-Region. Das Thermometer klettert maximal auf 21 bis 22 Grad, dazu weht ein schwacher Wind.

Regen, Gewitter und stürmische Böen: Wetter in Franken wird ungemütlich

„In der Nacht zum Dienstag überquert uns von Westen her eine Kaltfront mit ihrem teilweise gewittrigen Regenband. Dabei treten starke und im Zusammenhang mit Gewittern auch stürmische Böen aus West auf“, lautet die weitere Vorhersage. Hinter der Kaltfront ist es tagsüber wechselnd bewölkt mit Regenschauern, die Temperaturen liegen bei maximal 19 bis 20 Grad, der Wind ist in Böen stark.

(Unser Nürnberg-Newsletter informiert Sie über alle Entwicklungen, News und Geschichten aus der Franken-Metropole.)

England-Tief bringt Böen und Warmluft nach Franken: Kaltfront sorgt dann für Regen

Am Mittwoch entsteht dem Wetter-Experten zufolge über England ein neues Tief. „An seiner Ostflanke wird mit in Böen frischen Südwinden Warmluft zu uns geführt. Es ist wechselnd bewölkt, mit zeitweiligem Sonnenschein. Hier und da kann es mal etwas regnen. Die Höchsttemperatur beträgt 22 Grad“, so die Prognose. Die Kaltfront des Tiefs bringt in der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstagmorgen ergiebige Regenfälle (20 mm) und einen in Böen starken Wind. Am Wochenende sollen die Temperaturen sinken: Laut Ochs werden am Samstag nur noch 15 Grad erreicht, der Westwind ist wohl zunächst sehr stark mit teils stürmischen Böen, bevor er schließlich nachässt.

So durften sich beispielsweise die Nürnberger am Sonntag, 22. September, noch über 23 Grad freuen. Am Samstag, 28. September, sind laut wetter.com dann nur noch 13 Grad drin - ein Absturz um 10 Grad in nicht einmal sieben Tagen.

Dürer-Haus, berühmter Brunnen und die Kaiserburg: 7 Dinge, die man in Nürnberg gesehen haben sollte

Nürnberg Stadt
Die Kaiserburg ist ein Nürnberger Wahrzeichen. Auch das Dürer-Haus (rechts) gehört zu den Sehenswürdigkeiten. © IMAGO / Westend61 /imagebroker (Collage: Merkur.de)
Sinwellturm und Burgkapelle der Kaiserburg, Nürnberg, Mittelfranken, Bayern, Deutschland, Europa Sinwellturm und Burgkap
Die Kaiserburg in Nürnberg ist immer einen Besuch wert. Sie ist eines der Wahrzeichen der Frankenmetropole, von dort hat man einen schönen Blick auf die Stadt. Auch Führungen sind möglich. © IMAGO / Peter Widmann
Historisches Albrecht Dürer Haus, Albrecht-Dürer-Straße 39, Nürnberg, Mittelfranken, Bayern, Deutschland, Europa *** his
Das Dürer-Haus zählt ebenfalls zu den Nürnberger Sehenswürdigkeiten. Ab 1509 wohnte und arbeitete der berühmte Maler Albrecht Dürer in dem Fachwerkhaus. Mittlerweile ist es ein Museum. © IMAGO / imagebroker
Schoener Brunnen Beautiful fountain in Nuremberg, Germany (Hirotaka Ihara)
Am Schönen Brunnen in Nürnberg ist immer viel los, denn er befindet sich am zu fast jeder Zeit gut besuchten Hauptmarkt. Der Schöne Brunnen wurde Ende des 14. Jahrhunderts errichtet. „Hauptattraktion der über hundert Jahre alten Kopie des Brunnens am Hauptmarkt ist ohne Zweifel der drehbare gold schimmernde Ring, der auf geheimnisvolle Weise ohne Naht in das Gitter eingefügt wurde und Wünsche erfüllen soll“, heißt es auf dem Stadtportal. © IMAGO / agefotostock
Germanisches Nationalmuseum und Straße der Menschenrechte bei Abenddämmerung, Nürnberg, Mittelfranken, Bayern, Deutschl
Das Germanische Nationalmuseum und die Straße der Menschenrechte bei Abenddämmerung. Dort gibt es zahlreiche verschiedene Ausstellungen und Sonderausstellungen, auch Konzertreihen finden in dem Museum statt. © IMAGO / imagebroker
Tiergarten Nürnberg - Delphinlagune 16.11.2019 , Nürnberg, Delphinlagune, Delphinshow *** zoo Nuremberg dolphin lagoon 1
Der Tiergarten ist eine Aktivität für Klein und Groß. Dort gibt es unter anderem eine Delfinshow zu sehen. Weitere Bewohner sind sibirische Tiger, Löwen, Luchse, Affen und asiatische Pustelschweine. © IMAGO / Karina Hessland
Brunnen am Spielzeugmuseum in Nürnberg, Mittelfranken, Franken, Bayern, Deutschland, Europa Nuremberg, Middle Franconia,
Das Spielzeugmuseum ist eine wetterunabhängige Aktivität in Nürnberg. „Seit dem Mittelalter ist Nürnberg die Spielzeugstadt. In den kleinen Gassen der Nürnberger Altstadt und in fast allen Stadtteilen gab es Spielzeugfirmen: Hunderte! In Nürnberg wurden Holzspielzeug, Zinnfiguren, Puppenküchen, Kaufläden und insbesondere Blechspielsachen hergestellt. Heute ist in Nürnberg der Sitz der weltweit größten Internationalen Spielwarenmesse. Das Spielzeugmuseum zeigt auf 1.400 qm Fläche alte Spielzeugschätze und neues Weltspielzeug: Lego, Barbie, Playmobil, Matchbox. Im Sommer locken der Museumsspielplatz im Freien und das Museumscafé im Innenhof“, heißt es auf der Homepage des Museums. © IMAGO / Peter Widmann
Reichsparteitagsgelände in Nürnberg Dokumentationszentrum des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg
„Noch heute zeugen auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände im Süden Nürnbergs gigantische Baureste vom Größenwahn des nationalsozialistischen Regimes. Auf elf Quadratkilometern sollte hier eine monumentale Kulisse für die Selbstinszenierung der NSDAP entstehen“, berichtet die Stadt Nürnberg auf ihrer Website. Seit 2001 befindet sich im Nordflügel der Kongresshalle das Dokumentationszentrum Reichparteitagsgelände. Die Dauerausstellung befasst sich mit den Ursachen, Zusammenhängen und Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Themen mit direktem Bezug zu Nürnberg stehen im Mittelpunkt. Die Dauerausstellung ist derzeit geschlossen, da das Dokumentationszentrum seit 2021 umgebaut wird. Stattdessen ist in einer separaten Ausstellungshalle die Interimsausstellung „Nürnberg, Ort der Reichsparteitage. Inszenierung, Erlebnis und Gewalt“ zu sehen. Die Wiedereröffnung des Hauses mit neuer Dauerausstellung ist Ende 2025 geplant. © IMAGO / ecomedia/robert fishman

„Am nächsten Sonntag setzt sich ein Hoch durch. Die Sonne scheint öfter, aber in der eingeflossenen kühlen Luft besteht dann in der Nacht zum Montag die Gefahr von Bodenfrost“, so Ochs abschließend. Über mehr als 13 bis 14 Grad dürfen sich die Nürnberger dann - Stand 23. September - aber auch nicht freuen. (kam)

Kommentare