Krankschreibung noch bis Ende Juni

Bürgermeister Peter Höß will zurück ins Amt

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Peter Höß will wieder ins Rathaus zurück.
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Seit einer Operation im Juni 2018 ist Wiessees Bürgermeister Peter Höß fast durchgehend im Krankenstand. Jetzt plant er seine Rückkehr. Die Therapien müssen allerdings weitergehen.

Bad Wiessee – Die Gemeinderatssitzung heute Abend hätte Wiessees Bürgermeister Peter Höß gerne geleitet. Der Haushalt 2019 steht auf der Tagesordnung, es sind Weichen zu stellen. Aber die Kommunalaufsicht winkte ab. Denn bis Ende Juni ist Höß noch krankgeschrieben. „Aber ich werde jetzt mit den Medizinern reden“, meint Höß. Er hofft, schon früher einsteigen zu können.

Bei einigen Veranstaltungen im Ort hat sich der Rathaus-Chef schon wieder sehen lassen. Allerdings braucht Höß weiterhin Zeit für Therapien. „Mindestens zwei halbe Tage die Woche“, weiß Höß. Dies lasse sich aber nach Absprache mit den Aufsichtsbehörden mit dem Bürgermeisteramt vereinbaren. Details seien allerdings noch zu klären.

Im Krankenstand ist Höß schon seit einer Operation im Juni 2018. Eine Verengung des Spinalkanals in der Halswirbelsäule hatte den Eingriff erforderlich gemacht. Nach der Operation versagte jedoch der rechte Arm des Bürgermeisters seinen Dienst. Die Hoffnung, im Herbst wieder ins Amt zurückkehren zu können, zerschlug sich. Höß wurde erneut krank geschrieben und musste sich einer weiteren Operation unterziehen.

Seitdem stehen jeden Tag Therapien auf der Tagesordnung. Geduld und Beharrlichkeit sind gefragt, um die Funktion von Schulter und Arm zurückzugewinnen. „Aber es sind Fortschritte feststellbar“, stellt Höß fest. Nach Einschätzung der behandelnden Neurologen werden die Therapien allerdings noch zwei Jahre in Anspruch nehmen. In früheren Zeiten, so Höß, hätte man die Behandlung aufgegeben und den Zustand hingenommen. „Aber heute ist die Medizin zum Glück viel weiter.“ 

Peter Höß wird von Robert Huber vertreten. 

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