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Bei der Kommunalwahl 2020 will Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner sein Amt ein weiteres Mal verteidigen. Er kandidiert für die CSU Dorfen und CSU Tegernbach.
Dorfen – CSU-Bürgermeister Heinz Grundner will bei den Kommunalwahlen 2020 für die Christsozialen zum dritten Mal den Chefsessel im Rathaus erobern. Einstimmig wurde er als gemeinsamer Bürgermeisterkandidat der beiden CSU-Ortsverbände Dorfen und Tegernbach ins Rennen geschickt.
In den Wahlkampf starten die Konservativen mit dem Motto „Wir machen gemeinsam Zukunft“, erklärte Michael Oberhofer, CSU-Fraktionssprecher im Stadtrat, in der Ortshauptversammlung mit Listenaufstellung im vollen Gastwirtssaal Huber in Landersdorf.
Bürgermeisterwahl 2020: Grundner hat „viel für Dorfen erreicht“
Zunächst ergriff der CSU-Ortsvorsitzende Hans Hagl kurz das Wort. Der Grüntegernbacher forderte: „Wir müssen den Bürgern aufzeigen, dass Grundner ihr Mann für die Stadt Dorfen ist und Bürgermeister bleibt.“ Er habe „viel für Dorfen erreicht“, und gemeinsam wolle man auch künftig „viel für die Bürger in Stadt und Außenbereichen erreichen“.
Die Versammlung teilte diese Auffassung, wie in mehreren Redebeiträgen klar wurde. Oberhofer warnte dennoch, man werde zwar „mit Wucht ins Wahlrennen gehen“, aber die Bürgermeisterkandidatur Grundners sei längst „keine Nummer, die von alleine läuft“. Man müsse die Menschen auch zur Wahl bringen. Der Fraktionssprecher sieht seine Partei als „die Zukunft“, die auch „kleine Schwächen hat“. Oberhofer räumte ein, es gelinge „nicht so, an die jungen Menschen ran zukommen“, wie das gerade heute notwendig wäre. Er erwähnte auch kurz, dass er und seine Frau persönlich heuer „eine sehr schwere Zeit gehabt haben“ und dabei die „menschliche Klasse der CSU-Familie erleben durften“.
40 Millionen Euro in zwölf Jahren
Seinen Rechenschaftsbericht als Dorfener CSU-Chef und Bürgermeister spannte Grundner über die laufende Amtsperiode. 2008 habe er vom Parteifreund und Altbürgermeister Josef Sterr das Amt und „ein wohl bestelltes Haus“ übernommen. Zusammen mit dem Stadtrat sei es seitdem gelungen, Dorfen weiter zu entwickeln und zu gestalten und nicht nur zu verwalten.
In den vergangenen zwölf Jahren seien über 40 Millionen Euro investiert worden, unter anderem in die Generalsanierung der Grund- und Mittelschule, einen Kita-Neubau, das Jakobmayer-Kulturzentrum, den Glasfasernetzausbau oder zuletzt den Rathausneubau.
Stadtrat: CSU strebt sieben „oder mehr“ Sitze an
Uber 60 Millionen Euro stehen im Investitionsplan der nächsten Jahre. Nun gehe es in der neuen Amtsperiode darum, „die Stadt weiter zukunftsfähig“ zu machen. Dabei setze die CSU auf eine „Entwicklung mit Augenmaß über ideologische Dinge hinaus“.
Keine Zurückhaltung übte Grundner beim Wahlziel Stadtratsmandate. Die CSU sollte erneut mit sieben Stadträten „oder mehr“ und dem Bürgermeister im Stadtrat vertreten sein. Dazu habe man eine Liste mit „sehr guten Kandidaten“ und „hoher Kompetenz“. Vertreten sei ein Querschnitt aus allen Gesellschaftsschichten und Bereichen von Wirtschaft, Handel, Handwerk, Landwirtschaft, Akademiker, Sozialberufe – gemischt Jung und Alt.
Die CSU-Kandidaten
1. Heinz Grundner,
2. Barbara Lanzinger,
3. Michael Oberhofer,
4. Martin Greimel (alle gesetzt),
5. Ludwig Rudolf,
6. Martin Bachmaier,
7. Hans Baumgartner,
8. Bernd Schmidbauer,
9. Anton Stimmer,
10. Peter Hackel,
11. Franz Faltermeier jun.,
12. Claudia Ostermaier,
13. Herbert Humps,
14. Robert Kasseckert,
15. Lorenz Fellermayer,
16. Sophie Ostermaier,
17. Adrian Scharl,
18. Sabine Berger,
19. Husseyin Aslan,
20. Konrad Kokrehel,
21. Michael Ostermaier,
22. Andreas Schweiger sen.,
23. Florian Czech,
24. Florian Schubert.
Ersatz: Hermann Schwarz und Alexander Spickenreuther.
Hermann Weingartner
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