Kottgeiserings Bürgermeisterin Sandra Meissner soll Landrätin werden. Das wünscht sich der Kreisverband der Freien Wähler. Er schlug Meissner als Kandidatin vor.
Update vom 8. August: Diese Themen würde Sandra Meissner als Landrätin anpacken
Mobilität, Arbeit und Wohnen. Diese Schwerpunkte möchte Sandra Meissner, Kottgeiserings Noch-Bürgermeisterin, setzen, sollte sie in das Amt der Landrätin gewählt werden. Die Freien Wähler wollen die 50-jährige Mutter von vier Töchtern ins Rennen um den Posten schicken. Die Entscheidung, ob Meissner für die Freien Wähler (FW) kandidiert, fällen die Mitglieder bei der Kreisversammlung am 30. September.
Eigentlich hieß es nach Meissners Rückzug als Bürgermeisterin, dass sie ihren Fokus wieder auf den Beruf legen wolle, doch die 50-Jährige gesteht: „Ein Kreistagsmandat habe ich schon lange im Blick.“ Die Anfrage der Freien Wähler sei dagegen erst vor Kurzem an sie herangetragen worden. Meissner hat vor allem ein Ziel vor Augen: „Der Landkreis ist mehr als nur ein Anhängsel des Münchner Ballungsraums.“ Konkret will die designierte Landratskandidatin den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort fördern, den sozialen Wohnungsbau vorantreiben und die Verkehrsströme im Landkreis verändern. Als Ansätze nennt sie den viergleisigen Ausbau der S 4 bis Fürstenfeldbruck, eine Verbindung zwischen den Linien S 3 und S 4 sowie die Weiterentwicklung der E-Mobilität.
Ein Projekt, bei dem diese Punkte zusammenkommen, ist die Konversion des Fliegerhorsts. Sollte Meissner Landrätin werden, will sie sich stärker in diesen Prozess einbringen, als es der derzeitige Amtsinhaber Thomas Karmasin (CSU) tue: „Eine Landrätin kann da noch stärker bündeln, steuern und unterstützen als bisher.“ Die Konversion sei ein Leuchtturmprojekt mit einer Bedeutung und Ausstrahlung, die weit über den Landkreis hinausgehe, findet Meissner. Deshalb sollte der Landrat nicht nur moderierend tätig sein.
Erstmeldung vom 5. August: Freie Wähler wollen Sandra Meissner als Landratskandidatin
Kottgeisering - In den zwei Tagen haben Kreisvorstand und Mitglieder aus den Ortsverbänden Schwerpunkte für das Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2020 herausgearbeitet und eine Kandidatin für die Nominierungsversammlung zur Wahl des Landrats gekürt.
Mit dabei bei der Klausur war Sandra Meissner, Bürgermeisterin aus Kottgeisering. Der FW-Kreisvorsitzende Hans Friedl, hatte sie vor kurzem bei der Suche nach einer Person für die Landratskandidatur bei den Freien Wählern angesprochen. Die kommunalpolitische Erfahrung sowie die berufliche Qualifikation als Juristin sprächen sehr für Meissner, so Friedl. Zum Ende der Klausur befürworteten die Teilnehmer einstimmig die Kandidatur von Sandra Meissner bei den Freien Wählern als Landrätin und empfehlen sie der Nominierungsversammlung im September.
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