Münsings Bürgermeister: „Bin nicht amtsmüde“

Kommunalwahl 2020: Michael Grasl will ein letztes Mal kandidieren

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Michael Grasl, Bürgermeister von Münsing will bei der Kommunalwahl 2020 erneut kandidieren.

Michael Grasl, der Bürgermeister von Münsing, will bei der Kommunalwahl 2020 ein letztes Mal antreten. Das erklärte er am Mittwoch in einer Pressemitteilung.

Münsing - Der Münsinger Bürgermeister Michael Grasl war sich zuletzt noch nicht ganz sicher, nun steht für ihn aber fest: Er will sich bei der Kommunalwahl 2020 ein letztes Mal bewerben. „Mit 51 bin ich noch im richtigen Alter und könnte mir später immer noch etwas Neues vorstellen. Ich bin mit Leidenschaft Kommunalpolitiker, aber nicht um jeden Preis. Es muss die Gesundheit mitspielen und Spaß machen“, schreibt er in einer Pressemitteilung.

„Nur für nette Grußworte bin ich nicht zu haben.“

Aus der langen Liste der Projekte gelte es möglichst viel anzupacken. In der Gemeinde Münsing sind viele Großprojekte in Arbeit. „Ich stelle mich meiner Verantwortung und bin nicht amtsmüde, aber um einige Erkenntnisse reicher“, so Grasl. Das Verständnis für die vielschichtigen Belange einer Großgemeinde sei ausbaufähig. „Für die kommunale Selbstverwaltung und gegen Bürokratie werde ich mich mit Nachdruck einsetzen.“

Laut Münsings Bürgermeister sei es nie zu spät, an sich zu arbeiten, wobei er seiner Linie, sachorientiert und nicht an Einzelinteressen ausgerichtet, treu bleiben wolle. Grasl: „Nur für nette Grußworte bin ich nicht zu haben.“

Ökologische und soziale Belange sind Grasl wichtig

Landrat Sepp Niedermaier, der nun mit Anton Demmel aus Königsdorf einen Gegenkandidaten hat, und die Freien Wähler will Grasl weiterhin unterstützen, aber auch kritisch begleiten. „Ich sehe meine Grundeinstellung als wertkonservativ, aber immer offen. Das hat nicht nur die CSU für sich gepachtet. Allerdings sind mir auch viele ökologische und soziale Belange wichtig.“

sw

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