Um die Corona-Pandemie so gut wie möglich zu bewältigen, wendet sich Freisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher mit einem eindringlichen Appell an die Bürger.
„Liebe Freisingerinnen und Freisinger, verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Sie beruflich oder im Ehrenamt täglich aktiv dafür eintreten, die derzeitige Ausnahmesituation so gut zu meistern.
„Nehmen Sie es auch ernst!“
Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst! Spätestens seit der eindringlichen Fernsehansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Corona-Krise muss es uns allen nicht nur klar, sondern ein persönlicher Auftrag sein: Schlicht und einfach zu Hause zu bleiben und unsere sozialen Kontakte einzuschränken, so weit es nur geht, ist aktuell der einzige Weg zur Eindämmung der Pandemie und zum Schutz derjenigen, die unsere Solidarität jetzt brauchen: unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die durch eine bereits bestehende Erkrankung oder aufgrund ihres Alters derzeit besonders gefährdet sind!
Auch wer sich gesund fühlt, muss Vorbild sein und sich schon aus Respekt vor den schwächeren Mitgliedern unserer Gesellschaft an die bestehenden Regelungen der Bayerischen Staatsregierung halten. Natürlich greifen die Vorgaben massiv in unser aller Privatleben ein – in der Freizeit einfach einmal daheim zu bleiben ist in dieser Ausnahmesituation aber ein wirklich kleines Opfer. Denken wir an die, die in diesen Tagen sorgenvoll auf ihr Testergebnis warten, bereits erkrankt sind oder im Krankenhaus auf Besserung hoffen.
„Danken wir allen, die für unsere Gesellschaft einstehen“
Und danken wir all jenen, die dafür einstehen, dass unsere Gemeinschaft auch hier in Freising nicht kollabiert – allen voran dem medizinischen Personal, den Pflegekräften, den Rettungs- und Hilfsdiensten, den Krisenstäben und den Beschäftigten in Handwerk und Handel, die ihre Leistungen unter stark erschwerten Umständen weiter erbringen, dabei in der verständlichen Sorge um ihre eigene Gesundheit sicher vielleicht viel lieber auch zu Hause wären.
Mein Dank gilt auch allen Ehrenamtlichen, die sich in vielfältiger Weise für die Versorgung derjenigen einsetzen, denen es derzeit selbst nicht mehr möglich oder zuzumuten ist – sie stehen für das freundliche, mitmenschliche und solidarische Freising, das wir kennen und schätzen.
Es ist ernst. Nehmen wir es ernst! Informieren wir uns sachlich auch über die laufend aktualisierten Entwicklungen auf den Seiten der Bayerischen Staatsregierung www.bayern.de sowie des zuständigen Landratsamts Freising.
Bleiben wir ruhig – im besten Sinne des Wortes. Gemeinsam – im gemeinsamen Verständnis für die Lage, aber bewusst ohne persönliche Kontakte, wo immer es geht – werden wir die Krise meistern.“
Alles Gute, Ihr
Tobias Eschenbacher
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