33. Deutsche Flößertag

Das waren die Highlights des 33. Deutschen Flößertags in München

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Die neue Vorstandschaft der Deutschen Flößereivereinigung: (v. li.) Alfred Fraas (Kassier), die Beisitzer Thomas Kipp und Nicola Borger-Keweloh, Gabriele Rüth (Schriftführerin), Vizevorsitzender Frank Thiel und Erster Vorsitzender Martin Spreng.
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Beim 33. Deutschen Flößertag wurde unter prominenter Schirmherrschaft neu gewählt. Kardinal Marx zelebriert einen Gottesdienst in der Frauenkirche.

München/Wolfratshausen – Der 33. Deutsche Flößertag fand kürzlich in der Landeshauptstadt statt. Auf der Tagesordnung standen unter anderem Wahlen: Zwei Wolfratshauser gehören nun dem Vorstand an, Bürgermeister Klaus Heilinglechner gratulierte dem Duo.

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Das waren die Highlights des 33. Deutschen Flößertags in München

Rund 200 Mitglieder aus Flößervereinen aus ganz Deutschland kamen in München zusammen. Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Markus Söder bot der Flößer-Kulturverein München-Thalkirchen als Ausrichter „ein spannendes, bestens organisiertes Programm“, berichtet Gabriele Rüth, Chefin des Wolfratshauser Vereins Flößerstraße. Der Kulturverein München Thalkirchen um den Vorsitzenden Klaus Menk präsentierte seine Stadt, die eine Jahrhunderte alte Flößertradition hat, „von der allerbesten Seite und gab dem Jubiläum einen besonders glanzvollen Rahmen“. Der Vize-Vorsitzende, der Arzbacher Michael Angermeier, der als Floßmeister seit Jahrzehnten mit seinen Holzgefährten Passagiere von der Ablegestelle des Betriebs an der Marienbrücke zwischen Egling und Wolfratshausen nach München-Thalkirchen befördert, informierte umfassend über das Traditionshandwerk. Im Anschluss führte Stadtpfarrer Michael Kiefer durch die Flößerwallfahrtskirche St. Maria Thalkirchen.

Ministerpräsident Söder als Schirmherr: Historische Gemeinschaft der Flussarbeiter

Einiges über die Historie der Flößerei in München berichtete Michael Stephan, ehemaliger Leiter des Münchner Stadtarchivs und Vorsitzender des Historischen Vereins Oberbayern. Ergänzende Infos steuerten Ministerialdirigent Dr. Alexander Voitl vom bayerischen Heimatministerium, Dritte Bürgermeisterin Verena Dietl sowie Historikerin Lisa Walleit bei. Ernst Schusser aus Bruckmühl, ehemaliger Leiter des Volksmusikarchivs und der Volksmusikpflege des Bezirks Oberbayern, stellte beim Flößertag ein Heft mit Flößerliedern vor.

Wolfratshauser Flößer im Mittelpunkt

Mitglieder des Wolfratshauser Vereins Flößerstraße waren ebenfalls ins Programm eingebunden: Der Kulturreferent des Geretsrieder Stadtrats, Hans Ketelhut, unterhielt mit Gstanzln, Kurt Züge rezitierte im Hofbräuhaus passenderweise den „Münchner im Himmel“.

Im Vorstand vertreten: die Wolfratshauser Gabriele Rüth und Alfred Fraas

Bei der Vorstandsneuwahl bestätigten die Mitglieder Martin Spreng (Flößerzunft Oberes Nagoldtal) als Ersten Vorsitzenden und Dr. Frank Thiel (Förderverein Elsterfloßgraben) als Zweiten Vorsitzenden in ihren Ämtern. Ab sofort sind zwei Wolfratshauser, Gabriele Rüth (Schriftführerin) und Alfred Fraas (Kassier) in der Vorstandsriege vertreten. Das 33. Flößertreffen endete mit einem Gottesdienst in der Münchner Frauenkirche, den Kardinal Reinhard Marx zelebrierte.

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