ASIATISCHER LAUBHOLZBOCKKÄFER

Die gute Nachricht: Keine weiteren ALB: Befallssymptome in Miesbach entdeckt

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Beim Kronen-Monitoring wurden zuletzt keine Spuren des ALB entdeckt.
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Wenn es nichts Neues zu melden gibt, dann sind das gute Nachrichten – zumindest beim Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB). Ein weiteres ALB-Monitoring konnte nun in Miesbach ohne neue Funde abgeschlossen werden.

Damit nähert sich die Kreisstadt der Halbzeit der insgesamt vierjährigen Quarantänezeit, die zum Jahresende 2024 ausläuft.

„Bis Ende September waren keine Befallssymptome des Schädlings gefunden worden“, sagt ALB-Gebietsbetreuer Gerhard Kraus vom zuständigen Landesamt für Landwirtschaft (LfL) in Freising. Die Kletterer hätten bei der Baumbeschau keine Nachweise des bis November noch krabbelnden Käfers entdeckt. Auch die 24 gepflanzten Fangbäume in der Befallzone, die verhindern sollen, dass der ALB nach der Fällung von 2020 auf andere Holzarten überspringt, wiesen keine Spuren auf.

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Die Pheromonfallen sollen Ende Oktober abgenommen und dann wieder im Mai aufgehängt werden. Zudem wird der nächste Schritt vorbereitet: das Winter-Monitoring. Dabei werden voraussichtlich von Dezember 2022 bis März 2023 die Bäume und Sträucher, die von dem weltweit gefürchteten Schädling befallen werden können, im laubfreien Zustand besonders gründlich untersucht.

ddy

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