Unterwegs in Sachen "Traumberuf"

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Penzberg - Über 300 Jugendliche waren gestern in Penzberg unterwegs, um ihren Traumberuf zu finden. Über 50 Firmen öffneten ihre Türen.

In Penzberg fand gestern die dritte Nacht der Ausbildung statt. Die Aktion richtet sich in erster Linie an Acht- bis Zehntklässler aller Schularten, aber auch an Schüler aus der gymnasialen Oberstufe sowie Fach- und Berufsoberschulen. Über 50 Penzberger Unternehmen und Organisationen öffneten ihre Türen, um einen Einblick in die verschiedenen Berufe zu gewähren. Das Krankenhaus war zum ersten Mal mit dabei.

Dort führte Krankenschwester Maria Adelwart die Gruppen herum - aber auch an anderer Stelle war einiges geboten. Im Modegeschäft „Lampka“ erklärte Chefin Barbara Lampka, worauf es als Verkäuferin von Kleidung ankommt. Wichtig sei es, ein Gefühl für den Kunden zu haben und gepflegt aufzutreten. Aber: „Wir sind nicht nur schön, wir müssen auch zulangen.“ Kleiderkisten müssen verräumt und Kleiderständer umhergeschoben werden. In den ersten Wochen könnten einem von vielen Stehen schon einmal die Füße wehtun. Um die Arbeit des Einzelhandelskaufmanns ging es auch im Kaufhaus „Rid“, bei der „raab home company“ und im „Penzberger Möbelhaus“.

Wer sich mehr für das Handwerkliche interessierte, fuhr ein Stück hinaus mit dem Bus zu „Hoerbiger“, „Hörmann“ oder „Schleicher“. Alle Busse waren proppevoll. Nach ersten Schätzungen der Veranstalter waren gestern 300 Jugendliche unterwegs, und für den Abend wurden noch mehr erwartet.

Um 17 Uhr begann die Ausbildungsmesse in der Bürgermeister-Prandl-Mittelschule. Betriebe wie „Roche“, der Iffeldorfer Malerbetrieb „Mateyka“ oder das Autohaus „Hornung“ stellten sich vor.

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