Von Tanja Kipke
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Es wird wieder heiß im Freistaat. Die nächste Hitzewelle steht in den Startlöchern und auch die Münchner kommen am Wochenende ordentlich ins Schwitzen.
München – Eine stabile Hochdrucklage, eine sogenannte Omega-Lage, etabliert sich über Mitteleuropa. „Das Hochdruckgebiet Zora verlagert ihren Schwerpunkt von der Nordsee nach Norddeutschland“, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner aktuellen Vorhersage mit. Für Bayern bedeutet das: Erwärmte und abgetrocknete Meeresluft zieht heran. Zusätzlich beeinflusst Hochdruckgebiet Yvonne an der spanischen Küste das Wetter im Freistaat.
Hitzewelle im Anmarsch: Am Sonntag in München über 30 Grad Die Hitze nimmt zum Wochenende deutlich zu. Während am Freitag noch Maximalwerte bis 29 Grad erwartet werden, knackt das Thermometer am Samstag bereits die 30-Grad-Marke. Laut DWD wird es in Unterfranken am heißesten. Für München sagen Wetterportale lediglich 26 Grad voraus. Der Sonntag bringt dann den absoluten Hitze-Höhepunkt mit „Höchstwerten zwischen 31 und 36 Grad“ in ganz Bayern. Diesmal auch über 30 Grad in der Landeshauptstadt. Dazu wird es überwiegend sonnig, nur in Franken und Schwaben ziehen zum Abend Wolken auf.
Die Münchner dürfen sich am Wochenende über sommerliches Wetter freuen.
© IMAG/NurPhoto/Jan Eifert
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Gewitter in der Nacht auf Montag: Auch München betroffen? In der Nacht auf Montag rechnen die DWD-Experten von Nordwesten mit aufkommenden Gewittern. Welche Regionen genau betroffen sein werden, ist noch nicht absehbar. Die Meteorologen gehen allerdings nicht davon aus, dass die Unwetter für Abkühlung sorgen werden. Für München sagen einige Wetterportale am Montag Regen voraus.
Bei schönem Wetter: Das sind die schönsten Badestellen in und um München Unweit von München liegt der Feringasee, er befindet sich nur rund einen Kilometer von Unterföhring entfernt und entstand zwischen 1974 und 1976. Rund um den See gibt es mehrere Liegeflächen, einen Beachvolleyballplatz und eine Gaststätte – und einen traumhaften Sonnenuntergang. © IMAGO / Dreamstime Aufgrund der Nähe liegt der See nur 40 Radl-Minuten von der Innenstadt entfernt – und allein die Strecke dorthin lohnt sich: durch den Englischen Garten, entlang der Isar und vorbei an Feldern. © IMAGO/ Westend61 In dem 32 Hektar großen See lässt es sich im Sommer gut baden oder Windsurfen. Neben den üblichen Angeboten gibt es auch einen 2,6 Kilometer langen Jogging Trail rund um den Feringasee. © IMAGO/ Lackovic Vom Norden Münchens springen wir in den Osten. Ebenfalls mit dem ÖPNV zu erreichen, ist der Riemer See. Von der Endstation der U2 (Messestadt Ost) ist es nur eine Viertelstunde zu Fuß zum kostenlosen Badesee. © Sven Hoppe/dpa Der See wurde für die Bundesgartenschau 2005 künstlich angelegt. Der See wurde für die Bundesgartenschau 2005 künstlich angelegt. „Er ist circa 700 Meter lang und etwa 150 Meter breit. Seine Tiefe beträgt bis zu 18 Meter“, heißt es auf der Seite der Stadt. © Sven Hoppe/dpa Ein Rundweg führt für Spaziergänger um den See herum. Ein Rundweg führt für Spaziergänger um den See herum. Nicht selten bekommt man dabei einen der Karpfen zu sehen. © tkip Auch im Münchner Westen findet sich ein kostenloser Badesee. Auch im Münchner Westen findet sich ein kostenloser Badesee. Der Lußsee gilt als einer der saubersten Seen Münchens. Im Sommer ist er mit dem Badebus vom S-Bahnhof Lochhausen aus gut zu erreichen. Gemeinsam mit Langwieder See und Birkensee bietet er ein abwechslungsreiches Badegebiet im Nordwesten. © Marc Müller/dpa Im flachen Wasser können Kinder am Lußsee gut spielen, das gilt besonders am Nordwestufer. Im flachen Wasser können Kinder am Lußsee gut spielen, das gilt besonders am Nordwestufer. © IMAGO / CHROMORANGE Das Ostufer des Sees ist als Biotop gestaltet. Das Ostufer des Sees ist als Biotop gestaltet. Auch für einen Spaziergang lohnt sich ein Besuch des Lußsees. © IMAGO / ZUMA Press Wire der steinsee in der gemeinde moosach Ebenfalls beliebt bei Familien ist der Steinsee. Er liegt circa 23 Kilometer östlich von München in der Gemeinde Moosach (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Münchner Stadtteil). © IMAGO/SVEN SIMON Der Steinsee gilt als einer der wärmsten Deutschlands. Laut der Stadt München gilt der Steinsee als einer der wärmsten Seen Deutschlands. Zudem ist er für seine gute Wasserqualität bekannt. © IMAGO / Wolfgang Maria Weber Am Steinsee gibt es ein Familien- und Strandbad, welches allerdings kostenpflichtig ist. Am Steinsee gibt es ein Familien- und Strandbad, welches allerdings kostenpflichtig ist. Am Süd-Ufer können Ausflügler ohne Eintritt ins Wasser springen. Surfbretter, Luftmatratzen und Schlauchboote müssen jedoch zuhause bleiben. © IMAGO/Sven Simon Bei vielen Münchner ist im Hinblick auf eine Abkühlung die Isar die erste Wahl. Bei vielen Münchner ist im Hinblick auf eine Abkühlung die Isar die erste Wahl. An zahlreichen Stellen lässt sich an Münchens Fluss ideal entspannen. Zum Beispiel im Süden an der Marienklause. © IMAGO/Lindenthaler Auch mitten in der Stadt gibt es zahlreiche Bademöglichkeiten an der Isar. Auch mitten in der Stadt gibt es zahlreiche Bademöglichkeiten an der Isar. Die Praterinsel ist dabei nur eine von vielen. © IMAGO/Michael Nguyen Einer der beliebtesten Treffpunkte ist die Wiese bei der Wittelsbacher Brücke. Einer der beliebtesten Treffpunkte ist die Wiese bei der Wittelsbacher Brücke. Hier tummeln sich bei schönem Wetter vor allem junge Münchner. © Alexander Pohl/Imago Der „Flaucher“ ist wohl eine der beliebtesten Stellen an der Isar. Der „Flaucher“ ist ebenfalls sehr beliebt bei den Einheimischen. „Mit Flussrinnen, dynamischen Kiesbänken und Schwemmholz macht die Isar am Flaucher ihrem Charakter als Wildwasserfluss alle Ehre“, so beschreibt die Stadt München den Abschnitt der Isar. Hier darf gegrillt, gebadet und gesonnt werden. An einigen Abschnitten auch nackt. © IMAGO / Wolfgang Maria Weber Wer es etwas ruhiger möchte, ist mit den Badestellen am Oberföhringer Wehr gut bedient. Wer es etwas ruhiger möchte, ist mit den Badestellen am Oberföhringer Wehr gut bedient. Von der Innenstadt aus sind es knapp sechs Kilometer mit dem Radl, der Weg dorthin führt durch den Englischen Garten. © IMAGO/Sven M Prager
Welcher See bei den schönsten Badestellen nicht fehlen darf, ist der Tegernsee. Welcher See bei den schönsten Badestellen nicht fehlen darf, ist der Tegernsee. Zahlreiche Badestrände (wie hier in Rottach-Egern) laden zum Baden ein. © IMAGO/Ulrich Wagner Am Tegernsee sind im Sommer auch viele Stand-up-Paddler unterwegs. Der See rühmt sich mit seiner hervorragenden Wasserqualität. Am Tegernsee sind im Sommer auch viele Stand-up-Paddler unterwegs. Der See rühmt sich mit seiner hervorragenden Wasserqualität. © IMAGO/SVEN SIMON Rund 40 Kilometer entfernt von München liegt der Ammersee. Rund 40 Kilometer entfernt von München liegt der Ammersee. Er gilt ebenfalls als beliebtes Ausflugsziel im Umland und eignet sich bestens zum Schwimmen. An vielen Stellen führt ein Steg ins Wasser. © IMAGO / Panthermedia Biergärten am Seeufer laden zum Mittagessen ein. Biergärten am Seeufer (hier bei Stegen) laden zum Mittagessen ein. © IMAGO / Leonhard Simon Ein gutes Stück vor dem Ammersee liegen drei weitere, kleinere Seen. Ein gutes Stück vor dem Ammersee liegen drei weitere, kleinere Seen. Der kleinste ist der Weßlinger See. Nur eine halbe Stunde von München entfernt. © IMAGO / Depositphotos Der See bietet Badespaß für Groß und Klein. Innerhalb einer knappen Stunde können Spaziergänger den See umrunden. Der See bietet Badespaß für Groß und Klein. Innerhalb einer knappen Stunde können Spaziergänger den Weßlinger See umrunden. © IMAGO / Westend61 Der Heimstettener See bei Feldkirchen entstand in den Jahren 1937/1938 durch die Kiesentnahme der Deutschen Reichsbahn. Der Heimstettener See bei Feldkirchen entstand in den Jahren 1937/1938 durch die Kiesentnahme der Deutschen Reichsbahn. Heute ist er ein beliebter Badesee. © IMAGO / Stefan M Prager Eine große Liegewiese lädt zum Verweilen ein. Eine große Liegewiese lädt zum Verweilen ein. Besucher erreichen den Badesee mit dem Auto oder mit der S2 (Station: Feldkirchen). © IMAGO / Lackovic Anders als bei früheren Hitzewellen deutet alles darauf hin, dass die aktuelle Hitzeperiode von längerer Dauer sein wird. Der 10-Tages-Trend des DWD zeigt, dass es auch im Laufe der kommenden Woche warm bleiben soll. Die Omega-Lage scheint diesmal gekommen zu sein, um zu bleiben.
Rubriklistenbild: © IMAG/NurPhoto/Jan Eifert