Eine angebliche Gerichtsmitarbeiterin hat einen 86 Jahre alten Mann aus Eching um fast 4000 Euro erleichtert. Die Polizei warnt vor einer dreisten Betrugsmasche.
Eching – Gegen 16.30 Uhr hat am vergangenen Donnerstag ein Echinger (86) einen Anruf einer „Gerichtsmitarbeiterin“ erhalten. Im Rahmen dessen wurde ihm mitgeteilt, dass gegen seine Frau eine Klage aus einem abgeschlossenen Glücksspielvertrag vorliegen würde. Um vollstreckende Maßnahmen zu verhindern, müsste er einen Betrag in Höhe von 3940 Euro überweisen. Die Abwicklung erfolgte über eine angebliche Rechtsanwaltskanzlei, sodass der Geschädigte den Betrag auf ein polnisches Konto überwies.
Polizei: Beim geringsten Zweifel nachfragen
Die Polizei nimmt diesen Fall zum Anlass, vor dieser Betrugsmasche, auch in anderen Erscheinungsformen, zu warnen. Sie rät: „Rufen Sie bereits beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt!“ ft
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Er hat so ziemlich alles missachtet, was in Zeiten von Corona gilt: Ein Wirt aus Eching zahlt dafür eine saftige „Zeche“.