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Nach Deutschland-Aus im Viertelfinale: Stadt passt EM-Programm in München an

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Eine EM-Übertragung im Olympiastadion ist für das Halbfinale nicht vorgesehen.
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Das EM-Fieber in München war stark an den Erfolg des deutschen Teams gekoppelt. Nach dessen Ausscheiden wird das Public-Viewing-Angebot wieder eingeschränkt.

München – Am Sonntag (7. Juli) blieb die Fan Zone im Olympiapark geschlossen. Das war allerdings nicht auf das EM-Aus der deutschen Nationalmannschaft zurückzuführen. Für weite Teile Bayerns hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) amtlich vor „Dauerregen“ gewarnt. Die Stadt sagte das Programm in der Fan Zone ab, auch das Sportfestival am Königsplatz fiel ins Wasser. „Eure Sicherheit und euer Wohlbefinden sind uns sehr wichtig, und bei den vorhergesagten Wetterbedingungen können wir diese leider nicht garantieren“, hieß es dazu.

Nach deutschem EM-Aus: Kein Public Viewing im Olympiastadion München

Am Montag ist die Fan Zone wieder regulär geöffnet. Wenn tags darauf das letzte der sechs EM-Spiele in München angepfiffen wird, setzt die Stadt auf ein reduziertes Programm. „Für das Public Viewing des Halbfinales wird laut Schätzungen die Kapazität in der Fan Zone Olympiapark ausreichen. Daher bleibt das Olympiastadion geschlossen“, informierte die Olympiapark München GmbH. Im Falle eines Weiterkommens hätte die Nagelsmann-Elf ihr Halbfinale in München gespielt.

Bierpreise haben Wiesn-Niveau: Die wichtigsten Infos zur Münchner Fan-Zone

Fan-Zone in München
Großer Jubel beim Eröffnungsspiel: Aufgrund des großen Andrangs wurde die Fan-Zone am Olympiapark zeitweise abgesperrt. © IMAGO/Noah Wedel
Fan-Zone in München
Einige Fans der Schotten kapitulierten frühzeitig. Ob das an den hohen Bierpreisen lag? © IMAGO/Michael Bihlmayer
Fan-Zone in München
6,50 Euro kostet ein halber Liter in der Fan-Zone. Die 1-Liter-Variante schlägt mit 13 Euro zu Buche. Auf der Wiesn 2023 bewegten sich die Maßpreise zwischen 12,60 und 14,90 Euro.  © IMAGO/Michael Bihlmayer
Fan-Zone in München
Softdrinks sind für 5,50 Euro erhältlich, Wasser für 4,50 Euro. Auf dem Gelände gibt es jedoch auch sechs temporäre Trinkwasserspender, an denen sich die Fans kostenlos bedienen können. Darüber hinaus dürfen die Besucher alkoholfreie Getränke bis zu einer Menge von einem Liter in Plastikflaschen mitbringen.  © IMAGO/Michael Bihlmayer
Fan-Zone in München
Einsatzkräfte der Polizei schauen, dass alles friedlich bleibt. © IMAGO/Michael Bihlmayer
Fan-Zone in München
Alle 51 EM-Spiele werden im Olympiapark live übertragen. Auf dem Olympiasee gibt es während des Turniers eine 120 Quadratmeter große Leinwand, die auf dem Wasser schwimmt. Dazu gibt es in der Fan-Zone weitere Leinwände.  © IMAGO/Michael Bihlmayer
Fan-Zone in München
Nach den Erfahrungen beim Eröffnungsspiel wird das Olympiagelände bei der zweiten Partie des DFB-Teams erst um 13 Uhr geöffnet. Für rund 25.000 Fans. Der Eintritt ist frei. An Tagen mit Spielen um 21 Uhr schließt die Fan-Zone etwa eine Stunde nach Abpfiff des letzten Spiels. © IMAGO/Michael Bihlmayer
Fan-Zone in München
„Besucher erwartet ein vielfältiges, unterhaltsames und kostenfreies Programm mit Musik, Kultur, Kunst, Infotainment und vielen interaktiven und sportlichen Angeboten“, wirbt der Olympiapark. © IMAGO/Michael Bihlmayer

Für die DFB-Partie gegen Spanien (1:2) war erstmals der Innenraum des Olympiastadions für Zuschauer geöffnet worden. Damit stieg die Kapazität in der Arena von 20.000 auf 28.000 Plätze. Diese Optionen fallen am Dienstag weg. In der Fan Zone ist Raum für 25.000 Public-Viewing-Gäste. Olympiastadion und Fan Zone erreichten am Tag des EM-Viertelfinales bereits am Nachmittag ihre Kapazitätsgrenzen.

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Zahlreiche Public-Viewing-Optionen zur EM in München

Wer die Partie zwischen Frankreich und Spanien (Anpfiff: 21 Uhr) im Stadtzentrum verfolgen wird, kann auf zahlreiche weitere Angebote zurückgreifen. In unserer großen Übersicht erfahren Sie, welche Lokale die EM-Spiele übertragen. Ein Gastronom hat im Gespräch mit unserer Redaktion ausführlich erklärt, warum er die Turnierspiele in diesem Jahr zeigt – während der WM in Katar hatte er auf die Public-Viewing-Option verzichtet.

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