VonLukas Schierlingerschließen
Das EM-Fieber in München war stark an den Erfolg des deutschen Teams gekoppelt. Nach dessen Ausscheiden wird das Public-Viewing-Angebot wieder eingeschränkt.
München – Am Sonntag (7. Juli) blieb die Fan Zone im Olympiapark geschlossen. Das war allerdings nicht auf das EM-Aus der deutschen Nationalmannschaft zurückzuführen. Für weite Teile Bayerns hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) amtlich vor „Dauerregen“ gewarnt. Die Stadt sagte das Programm in der Fan Zone ab, auch das Sportfestival am Königsplatz fiel ins Wasser. „Eure Sicherheit und euer Wohlbefinden sind uns sehr wichtig, und bei den vorhergesagten Wetterbedingungen können wir diese leider nicht garantieren“, hieß es dazu.
Nach deutschem EM-Aus: Kein Public Viewing im Olympiastadion München
Am Montag ist die Fan Zone wieder regulär geöffnet. Wenn tags darauf das letzte der sechs EM-Spiele in München angepfiffen wird, setzt die Stadt auf ein reduziertes Programm. „Für das Public Viewing des Halbfinales wird laut Schätzungen die Kapazität in der Fan Zone Olympiapark ausreichen. Daher bleibt das Olympiastadion geschlossen“, informierte die Olympiapark München GmbH. Im Falle eines Weiterkommens hätte die Nagelsmann-Elf ihr Halbfinale in München gespielt.
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Für die DFB-Partie gegen Spanien (1:2) war erstmals der Innenraum des Olympiastadions für Zuschauer geöffnet worden. Damit stieg die Kapazität in der Arena von 20.000 auf 28.000 Plätze. Diese Optionen fallen am Dienstag weg. In der Fan Zone ist Raum für 25.000 Public-Viewing-Gäste. Olympiastadion und Fan Zone erreichten am Tag des EM-Viertelfinales bereits am Nachmittag ihre Kapazitätsgrenzen.
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Zahlreiche Public-Viewing-Optionen zur EM in München
Wer die Partie zwischen Frankreich und Spanien (Anpfiff: 21 Uhr) im Stadtzentrum verfolgen wird, kann auf zahlreiche weitere Angebote zurückgreifen. In unserer großen Übersicht erfahren Sie, welche Lokale die EM-Spiele übertragen. Ein Gastronom hat im Gespräch mit unserer Redaktion ausführlich erklärt, warum er die Turnierspiele in diesem Jahr zeigt – während der WM in Katar hatte er auf die Public-Viewing-Option verzichtet.
