VonThomas Elderschschließen
20 Mitglieder der Wasserwacht, Taucher und ein Helikopter kamen am Sonntagnachmittag in Emmering zum Einsatz. Im See ging ein 28-Jähriger unter.
Update, 22.38 Uhr: Die Polizei hat weitere Informationen zu dem tragischen Fall. Demnach starb der Mann aus Tansania kurz nach dem Eintreffen per Rettungshubschrauber unter laufender Reanimation in einem Münchner Krankenhaus. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck übernahm die Ermittlungen vor Ort. Die zuständige Staatsanwaltschaft München II wird im Laufe des morgigen Tages entscheiden, ob eine Obduktion angeordnet wird. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden sind derzeit nicht erkennbar.
Erstmeldung von 18.08 Uhr
Emmering – Trotz der noch kalten Wassertemperaturen ging am Sonntagnachmittag ein 28-jähriger Asylbewerber im Emmeringer See baden. Er schaffte es zu einer Badeinsel die mittig im See verankert ist, doch beim Zurückschwimmen verließen ihn die Kräfte.
Sofort sprang ein Helfer ins Wasser und versuchte den Mann zu retten, doch er kam zu spät. Der 28-Jährige war bereits untergegangen und außer Reichweite.
Einsatzkräfte aus Fürstenfeldbruck, Germering und München kamen zum Einsatz
Augenzeugen am Ufer alarmierten den Rettungsdienst und innerhalb von 20 Minuten waren Einsatzkräfte der Wasserwacht Fürstenfeldbruck und Germering sowie der Berufsfeuerwehr München vor Ort. Auch ein Helikopter kam zum Einsatz.
Die Taucher der Wasserwacht konnten den bewusstlosen Mann nach knapp einer halben Stunde aus dem Wasser ziehen und an Land bringen. Sofort wurden Reanimationsmaßnahmen eingeleitet. Der Hubschrauber brachte den 28-Jährigen dann in ein Krankenhaus nach München. Es ist unklar, ob der Mann überleben wird.
Für die Einsatzkräfte im Landkreis gab es dieses Wochenende noch viele weitere Einsätze. Wo genau lesen Sie in unserem Blaulicht-Ticker.
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Ein Mann trieb im Mai im Riemer See. Der Körper wurde sofort aus dem Wasser gezogen. Doch der Mann verstarb am Sonntag im Krankenhaus, berichtet tz.de.
