Lenggries - Nach den Top-Leistungen im abgelaufenen Alpin-Winter ist die Lenggrieserin Katharina Pröbster in die Lehrgangsgruppe III des Deutschen Skiverbands befördert worden.
Sie ist die Entdeckung der zurückliegenden Alpin-Saison: Katharina Pröbster vom SC Lenggries. Jetzt wurde die deutsche Nummer zwei in dieser Altersklasse der Schüler für die hervorragenden Leistungen belohnt. Zusammen mit Elisabeth Willibald (SSC Jachenau) wurde Pröbster der Lehrgangsgruppe III des Deutschen Skiverbands (DSV) zugeordnet. Damit ist Pröbster für internationale Rennen startberechtigt.
"Neues Material und vor allem der neue Trainer Tom Haslinger waren für den Durchbruch verantwortlich", sagt die 15-jährige Hohenburger Realschülerin. Beim Finale des deutschen Schülercups (DSC) musste sie sich gleichwohl Jenny Reinold (Berchtesgaden) geschlagen geben. Über Monate hinweg hatte Pröbster geführt. Doch in den letzten beiden Saisonrennen, zwei Super-G in Grasgehren, wurde die Technikspezialistin abgefangen.
Trotz der Enttäuschung am Saisonende war die Steigerung zum Vorjahr enorm: Auf Platz 16 war sie da im DSC gelandet, auf Platz drei beim Hexalcup, den sie heuer souverän gewann. Viel "Skischule" sind die Eliteschülerinnen des Skiverbands Oberland unter Trainer Tom Haslinger im vergangenen Winter gefahren. "Wer nicht richtig gehen kann, der braucht gar nicht versuchen zu laufen, war beim Tom die Devise. Mit dem kontrolliert langsamen Fahren habe ich mich technisch erheblich verbessert", erklärt Katharina Pröbster die Methode, die ihr zum Durchbruch verholfen hat.
Üblicherweise kommen die guten Schüler in den ersten ein, zwei Jugendjahren in den Landeskader des Bayerischen Skiverbands (BSV). Doch diesen Schritt hat die junge Lenggrieserin jetzt übersprungen und darf direkt für den DSV starten. Verständlich, dass ihr nun eine Karriere auf internationalem Spitzenniveau vorschwebt. "Mein Fernziel ist Olympia 2018", sagt sie selbstbewusst.