Erste Gottesdienste nach den Corona-Verboten

Mit Maske in die Kirche

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Vor einer fast leeren Kirche predigte der Erdinger Stadtpfarrer Martin Garmaier am Sonntag.
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Am Sonntag wurden nach dem Corona-Lockdown wieder die ersten Gottesdienste gefeiert. Alles war anders als sonst.

Erding - Acht Wochen lang standen die Kirchen im Erdinger Land leer. Wegen der Corona-Pandemie waren Gottesdienste aufgrund der Ansteckungsgefahr in größeren Menschenansammlungen verboten. 

Seit dem Wochenende sind Messen wieder erlaubt – unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen. Und so war es für den Erdinger Stadtpfarrer Martin Garmaier eine besondere Situation, als er am Sonntag den ersten Wortgottesdienst seit langem feierte – vor Gläubigen mit Masken. 

Viele Plätze mussten frei bleiben, die Besucher hatten sich vorher Eintrittsscheine zu besorgen. Auch der musikalische Teil fiel reduziert aus, da beim Singen besonders viele Aerosole mit der Atemluft ausgestoßen werden – und damit potenziell auch Covid-19-Viren. Einige Kirchen bleiben wegen des hohen Aufwands für die Sicherheit vorerst geschlossen. ham

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