EU-Wahl: Freude bei Angelika Niebler über starkes Abschneiden der CSU

+
So haben die Landkreisbürger gewählt.
  • schließen

Das vorläufige Wahlergebnis der EU-Wahl für den Landkreis liegt vor.

Erding – Das Balkendiagramm auf der Landkreis-Homepage spricht eine klare Sprache. Nach Auszählung fast aller Stimmbezirke ist klar. Die CSU bleibt dominant, die Grünen schmieren im Landkreis Erding geradezu ab, und die AfD wird auf den zweiten Platz katapultiert. Das BSW steigt mit 3,6 Prozent ein – ein Anteil, der ebenso groß ist wie der der FDP.

Für Angelika Niebler ist es ein Abend zu feiern. „Wir haben ein gutes Ergebnis eingefahren, und ich darf Bayern wieder fünf Jahre im Europaparlament vertreten“, freut sie sich im Getümmel ihrer Wahlparty in der Osteria in Parsdorf (Landkreis Ebersberg). „Das Ergebnis zeigt, dass man die Ampel in Berlin abwählen wollte.“ Die Leute seien einfach verunsichert und verärgert.

Europawahlen seien ja immer auch eine Abrechnung mit der Bundesregierung – „leider“, sagt die 61-Jährige, die seit 1999 im EU-Parlament sitzt und lieber Europapolitik im Vordergrund sähe. Das gute Abschneiden der AfD sei ein Wermutstropfen. „Das ist für mich dramatisch“, meint die CSU-Politikerin aus Vaterstetten angesichts der Spitzenkandidaten Krah und Bystron, die im Fokus der Justiz stehen, sowie AfD-Forderungen wie dem NATO-Austritt oder der Auflösung des EU-Parlaments.

Kommentare