VonMarcel Görmannschließen
Das Unglück bewegte die Region: Am Donnerstag verstarb der Thermen-Gründer Josef Wund bei einem Flugzeugabsturz. Auch Claus Hipp saß kurz vorher in der Maschine.
Erding/München - Am Donnerstagabend starb Josef Wund, der „Erdinger Bäderkönig“ bei einem Flugzeugabsturz. Als mögliche Unfallursache werden die winterlichen Wetterbedingungen angenommen. Es könnte zu Eisbildungen auf den Tragflächen gekommen sein. In der Cessna saßen neben Wund noch der 45-jährige Pilot aus Vorarlberg (Österreich) sowie ein Wiener (49). Die Maschine stürzte in Baden-Württemberg ab.
Vom Unglück um Thermen-Gründer zeigte sich in einem Interview mit der Bild nun auch der berühmte Unternehmer Claus Hipp schwer schockiert. Der Grund: Der 79-jährige Babybrei-Hersteller saß nur einen Abend vor dem Absturz selbst in dem Flugzeug. Mit ihm in der Cessa befanden sich zudem sein Sohn Sebastian (46) und der Produktionsdirektor seines Unternehmens. Auf den Flug von Paderborn nach München habe das Privatflugzeug „sehr gewackelt“, so Hipp. Auf Grund der windigen Wetterlage habe sich Hipp mit dem Piloten noch über „Sicherheitsvorkehrungen und Flugbedingungen bei schlechtem Wetter unterhalten.“
Hipp ist klar, dass auch er hätte Pech haben können. Die Meldung über den Absturz sei ein „Riesenschock“ gewesen. „Das Bewusstsein, dass wir selbst knapp daran vorbei gekommen sind, ist das stärkste Gefühl“, so Hipp gegenüber der Bild-Zeitung.
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