Einen Tag lang

Streik am Flughafen München: Airport will 10 bis 20 Prozent des Angebots aufrechterhalten

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In der kommenden Woche soll das Lufthansa-Bodenpersonal erneut in den Streik gehen. Am Flughafen München drohen erhebliche Flugausfälle.
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Erneut geht das Lufthansa-Bodenpersonal in den Streik. Angesetzt ist die Arbeitsniederlegung für den kommenden Dienstag, dem 20. Februar. Es drohen erhebliche Flugausfälle.

Update vom 19. Februar: Fast nichts mehr wird gehen: Der Flughafen München fürchtet wegen zweier simultaner Warnstreiks an diesem Dienstag neuerliche Flugausfälle in größerem Ausmaß. Die Gewerkschaft Verdi hatte sowohl das Lufthansa-Bodenpersonal als auch die 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der für das Schleppen der Flugzeuge verantwortlichen Gesellschaft zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. „Ursprünglich geplant für den morgigen Tag waren fast 790 Flüge“, sagte eine Sprecherin des Flughafens gegenüber der dpa. „Wir rechnen mit erheblichen Einschränkungen durch den Streik, können das zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau beziffern.“

Streik am Flughafen München: Airport will 10 bis 20 Prozent des Angebots aufrechterhalten

Der Warnstreik des Lufthansa-Bodenpersonals beginnt am Montagabend und wird sowohl in München als auch am größten deutschen Flughafen in Frankfurt viele Flugausfälle nach sich ziehen. Die Lufthansa will wie bei der ersten Warnstreikwelle vor zwei Wochen 10 bis 20 Prozent ihres Angebots aufrechterhalten - umgekehrt bedeutet dies, dass die Fluggesellschaft mit dem Ausfall von etwa 80 bis 90 Prozent ihrer Flüge rechnet.

Erstmeldung vom 18. Februar

München - Erst Anfang Februar war das Lufthansa-Bodenpersonal zum Streik aufgerufen worden. Die Folge: Zahlreiche Flugausfälle am Erdinger Moos. Die Gewerkschaft Verdi verkündete jetzt, am Sonntag, dem 18. Februar, die nächste Arbeitsniederlegung. Angesetzt ist diese auf den Dienstag (20. Februar). In einer offiziellen Mitteilung schreibt die Gewerkschaft: „Der Warnstreik für die passagiernahen Bereiche beginnt am Dienstag, dem 20. Februar 2024 ab 4:00 Uhr und endet am Mittwoch, dem 21. Februar 2024 um 7:10 Uhr. Für die nicht passagiernahen Bereiche, wie Fracht oder Technik, gelten abweichende Zeiten.“

Lufthansa-Streik am Flughafen München: Flugausfall-Chaos in der kommenden Woche droht

Grund sind wie schon Anfang des Monats konzernweite Vergütungstarifverhandlungen. Für Passagiere bedeutet das einmal mehr erhebliche Probleme durch Flugausfälle oder Verspätungen, da alle Bodenbeschäftigten von der Wartung bis zur Passagier- und Flugzeugabfertigung zum Warnstreik aufgerufen wurden, sich am Streik zu beteiligen. Verdi empfiehlt Passagieren, sich frühzeitig über ihren Flugstatus zu informieren, um gegebenenfalls Alternativen zu prüfen.

Auch an anderen deutschen Airports wie Frankfurt, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln-Bonn und Stuttgart sind die Beschäftigten aufgerufen, nicht zur Arbeit zu erscheinen.

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