Funkloch-Misere bald zu Ende

Wann dürfen sich die Evenhausener über beständigen Mobilfunk freuen?

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Seit Jahren sind die Evenhausener geplagt von schlechtem Mobilfunknetz. Damit soll nun endlich Schluss sein.

Schluss mit schlechtem Handyempfang und Funklöchern in Evenhausen: Die schier unendliche Geschichte scheint ein baldiges Ende gefunden zu haben. Jetzt gibt es Details zum Bau des ersehnten Mobilfunkmastes:

Amerang - Erfreuliche Nachrichten aus dem Rathaus: In der jüngsten öffentlichen Sitzung des Rats am 25. Juni informierte Bürgermeister Konrad Linner, wie es um den Bau des Funkmastens für den Ortsteil Evenhausen steht.

Deren Einwohner sind nämlich seit Jahren geplagt von miserablem bis gar keinem Empfang, ein Telefonat mit dem Handy wird zur Herausforderung. Diesem Dilemma soll nun Einhalt geboten werden: Ein 40 Meter hoher Mobilfunkmast ist geplant.

Beständiges Mobilfunknetz ab Herbst 2025

Bereits Anfang des Jahres versprach „Telefónica“ auf Nachfrage der Redaktion, man habe bereits sämtliche Vorbereitungen für den Bau des Standorts veranlasst - der Masten soll ab Mitte des Jahres funken.

Doch direkt Sommer wird‘s wohl nix mehr werden: Am 7. Juli fällt der Startschuss für den Baubeginn, wie die „Firma Abel Mobilfunk“ der Gemeinde offenbarte. Die Arbeiten am Fundament nehmen circa zwei Wochen in Anspruch, danach muss der Beton aushärten. Auch die Stromversorgung soll im Juli erledigt werden.

Die endgültige Inbetriebnahme des Mastens jedoch wird aufgrund noch einzubauender Technik allerdings final erst im Herbst 2025 erfolgen können.

„Was lange währt, wird endlich gut.“ Mit diesen Worten sprach Linner wohl den Evenhausenern aus der Seele. Denn die ursprünglichen Planungen für die Errichtung eines Mastens liegen bereits einige Jahre zurück. Zunächst hagelte es Bedenken von Funkmast-Gegnern in Bezug auf mögliche Auswirkungen von Strahlungen. Ein deshalb in Auftrag gegebenes Gutachten bestätigte dies nicht.

Im März 2024 gab es grünes Licht seitens des Gemeinderats für die Errichtung eines Funkmastes am Waldrand von Hebertsham, der sich gestalterisch in die Landschaft einfügen soll. Der Mast wird künftig den nord-westlichen Bereich der Gemeinde um die Ortsteile Evenhausen und Pfaffing versorgen. Auch Hebertsham soll davon profitieren.

„Wir sind guter Dinge, dass wir in den bisher verbliebenen Orten im Gemeindegebiet zum Herbst dieses Jahres einen ordentlichen Empfang und eine ausreichende Versorgung haben werden“, schloss der Bürgermeister seine Erläuterungen. Das hoffen die Evenhausener auch. (mb)

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