„Unter unserem Himmel“

Fernsehen holt Gaißacher Musikanten vor die Kamera

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Sepp Kloiber ist ein Großneffe des legendären Kraudn Sepp.
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Volksmusikfans aufgepasst: Am Sonntagabend sendet der BR einen Beitrag über Musiker aus dem Isarwinkel.

Gaißach – Im Herbst offenbart sich von der Gaißacher Pfarrkirche ein besonderer Blick über das weit verstreute Gemeindegebiet, den Isarwinkel und die Gipfel des Karwendelgebirges. Der Ort birgt einen besonderen Menschenschlag, heißt es in einer Programminformation des Bayerischen Fernsehens zu einer Folge der Reihe „Unter unserem Himmel“ am Sonntag, 11. November, um 19.15 Uhr.

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Für die Sendung „Musikanten in Gaißach – ein Besuch im Herbst“ hat Leonhard Schwarz aus Bad Tölz die Isarwinkler Gemeinde besucht. Der Fernsehautor machte Station beim „Landerer“ in Lehen, wo Hans Krinner sen. seine eigene kleine Metzgerei hat. Viele Jahre war er der Kapellmeister der ortseigenen Musikkapelle und nach wie vor spielt er dort mit. Den Dirigentenstab hat er an seinen Sohn Hans Krinner jun. weitergegeben. Der junge Blasinstrumentenbauer verkauft seine Trompeten und Flügelhörner mit der speziellen Form weltweit.

Benedikt Trischberger spielt seit seiner Kindheit Zither.

Aus Lehen kam auch der Kraudn Sepp. Der bekannte Volkssänger ist der Großonkel der drei Kloiberbrüder, Martl, der mittlerweile auf dem Hof wohnt, Benedikt und Sepp. Letzterer ist ein beliebter Volksmusikant und Liedermacher. Martl und Sepp erzählen von ihren Kinderjahren auf dem Kraudnhof. Ebenfalls mit dem Kraudn Sepp verwandt ist der Trischberger Benedikt. Der Klarinetten- und Zitherspieler spielt in der Gaißacher Musikkapelle und beim Gaißacher Zitherklang mit. Er ist nach wie vor in seinem eigenen Betrieb als Elektriker tätig und züchtet leidenschaftlich Stiere.  

Der Kraudn Sepp musiziert auf der Hausbank.

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