Volksfest Mammendorf

Festwirt sagt Danke: Maß für 6,90 Euro

+
27c3bf24-b261-4f45-aecc-e9a2dd6e136e.jpg

Am Freitag geht’s los, das Mammendorfer Volksfest. Wie jedes Jahr haben die Initiatoren ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Für eine ganz besondere Attraktion sorgt heuer der Wirt: An einem Abend ist das Bier besonders günstig – aus einem ungewöhnlichen Grund.

Mammendorf – Zum 38. Mal laden die Gemeinde, der Festwirt, die Schlossbrauerei Kaltenberg sowie die Schausteller zum Mammendorfer Volksfest ein, einem Glanzpunkt der Mammendorfer Geselligkeit. Zehn Tage lang erhalten wieder Groß und Klein Gelegenheit zum gemeinsamen Feiern sowie ein attraktives Rahmenprogramm und kulinarische Köstlichkeiten zum Genießen.

Auch in diesem Jahr musste das beliebte Volksfest erneut verschoben werden und findet nicht wie gewohnt Anfang Mai, sondern vom 15. bis zum 24. Juni statt. Der Grund war diesmal, dass der vielbeschäftigte Festwirt Jochen Mörz alle Hände voll mit den Volksfesten in Fürstenfeldbruck und Traunstein zu tun hatte.

Nachdem man mit Mörz in den vergangenen drei Jahren aber beste Erfahrungen gemacht hat, stimmte der Gemeinderat einer Verlegung zu. Für die nächsten Jahre ist der alte Termin jedoch gesichert, informierte Volksfestreferent und 3. Bürgermeister Manfred Heimerl. Mit einem „Vergelt‘s Gott-Abend“ revanchiert sich Festwirt Mörz am 20. Juni für das Entgegenkommen der Gemeinde. Ab 18 Uhr kostet die Maß Bier nur 6,90 Euro (sonst 8,30 Euro) und das halbe Hendl 6,90 Euro (sonst 9,30 Euro).

Die Maß König Ludwig Hell kostet im Übrigen das gleiche wie im Vorjahr. Allerdings wird auch im Mammendorf, wie schon beim Brucker Volksfest, das Bier in dem von der Schlossbrauerei Kaltenberg neu kreierten Bierkrug mit bayerischer Raute ausgeschenkt.

Trotz der Verlegung ist es Volksfestreferent Heimerl gelungen, alle Arrangements umzuplanen. „Jetzt wünsch‘ ich mir nur noch eine fröhliche und friedliche Mammendorfer Wiesn“, sagte Heimerl bei der Bierprobe. Diese fand heuer erstmals im Brauhaus Bruck statt, nachdem Festwirttochter Nadine Mörz die Wirtschaft seit ersten Mai eröffnet hat. Das ist auch der Grund, warum die Festwirtstochter nicht mehr die Leitung im Festzelt hat, sondern Jochen Mörz ständig vor Ort sein wird.

In Mammendorf stellt Mörz das gleiche Festzelt auf, das bereits in Puchheim stand. Es fasst 1500 Besucher. „Im überdachten Biergarten können weitere 500 Besucher Platz nehmen“, teilte Mörz mit. Und auch die beiden WM-Spiele der deutschen Elf gegen Mexiko (17. Juni) und gegen Schweden (23. Juni) werden auf Großleinwand übertragen.

Gern würde Heimerl den Rekord von 160 Traktoren und Vehikeln beim Bulldog-Oldtimertreffen aus dem vergangenen Jahr nochmals steigern. Der Vorverkauf zum Highlight am Montagabend, dem in Mammendorf traditionellen Kabarettabend, sei gut angelaufen, berichtete der Volksfestreferent. Er rechnet heuer wieder mit gut 600 Besuchern, wenn Comedian Chris Boettcher auftritt. Schon am ersten Samstagabend geht Heimerl von einem randvollen Festzelt aus, wenn die „Bayern 1 Band“ den Reigen der musikalischen Highlights eröffnet.

Am Seniorennachmittag erhalten alle über 62-Jährigen auch heuer wieder von der Gemeinde ein halbes Hendl und eine Maß Bier spendiert. 938 Bürger hat die Gemeinde dazu herzlich eingeladen. „In der Regel nehmen zwischen 500 bis 600 die Einladung wahr“, erzählt Heimerl. Diejenigen, die nicht mehr so mobil sind, werden von Heidi Klinger und ihrem Team mit dem halben Hendl beliefert. „Das sind nochmals so rund 100 Bürger“, so Heimerl.

Bewährt hat sich auch der Einsatz eines Security-Dienstes, der an den Brennpunkt-Tagen (Freitag, Samstag, Mittwoch, Freitag, Samstag) auf vier Mann aufgestockt wird. Eingezäunt ist der Festplatz ohnehin schon seit Jahren. Der letztjährig eingeführte „1. Mammendorfer E-Mobilitätstag“ ist dieses Jahr nicht im Rahmenprogramm. Erst nächstes Jahr soll es eine Wiederholung geben. dm

Kommentare