Fürstenfeldbruck - Nach den Autobränden in Fürstenfeldbruck hat die Kripo am Freitag ein Phantombild des mutmaßlichen Feuerteufels veröffentlicht. Außerdem wurde die Belohnung für Hinweise auf 3000 Euro erhöht.
Die Ermittlungsgruppe der Kripo Fürstenfeldbruck untersucht derzeit eine Serie von elf Fahrzeugbränden im Stadtgebiet von Fürstenfeldbruck, die sich seit Ende Juli diesen Jahres ereigneten. Mit aufgenommen in die Ermittlungen wurde eine Sachbeschädigung durch Brandlegung am 6. Septembergegen 4 Uhr vor einer Gaststätte am Bahnhof. Bei den elf Fahrzeugbränden wurden 15 Pkw und ein Anhänger beschädigt. Der Sachschaden liegt bei rund 300.000 Euro.
Trotz intensiver Öffentlichkeitsarbeit gingen bislang keine verwertbaren sachdienlichen Hinweise auf Presseveröffentlichungen oder ausgehängten Fahndungsplakaten ein, berichtet die Kripo. Im Zusammenhang mit der Brandlegung an einem Pkw Audi Q3 am 13. August gegen 20.35 Uhr in der Viscardistraße / Appianstraße, konnte nun mit Hilfe eines Zeugen ein Phantombild eines möglichen Tatverdächtigen erstellt werden. Der etwa 20 bis 35 Jahre alte Mann ist etwa 1,70 bis 1,85 Meter groß. Zur Tatzeit trug er helle bis zur Hüfte reichende Dreadlocks. Er hielt sich unmittelbar vor Brandausbruch in Fahrzeugnähe auf.
Die Polizei bittet um Hinweise zur abgebildeten Person mit den auffallenden Dreadlocks oder Personen, die zur Tatzeit eine solche Frisur trugen und ihr Erscheinungsbild inzwischen änderten.
In der Fotostrecke finden Sie auch das Fahndungsplakat:
Feuerteufel in Fürstenfeldbruck: Bilder von den Tatorten
Für Hinweise, die zur Klärung der Brandserie führen, ist eine inzwischen erhöhte Belohnung von 3000 Euro ausgesetzt, die unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt wird. Hinweise erbittet die Kripo Fürstenfeldbruck, Telefon (08141) 6120 oder jede andere Polizeidienststelle.