VonIngrid Zeilingerschließen
Um die 50 Schafe im Garten: Das war kein Traum und selbst die Polizei wollte es erst nicht glauben. Doch eine ganze Herde hatte sich am Samstagabend in den Garten von Tanja Manhart an der Moosstraße verirrt.
- Tanja Manhart hörte Geräusche in ihrem Garten, es hörte sich nach Regen an.
- Doch dann entdeckte die 39-Jährige Schafe in ihrem Garten.
- Sie rief die Polizei - die freute sich über den etwas anderen Einsatz.
Eichenau – Die Schafe kennt die 39-Jährige bereits. Sie wohnt neben dem Naturschutzgebiet und die Tiere sind immer wieder in der Nähe. „Der Maschendrahtzaun hatte ein Loch“, erzählt Manhart. Durch dieses strömten die Schafe in den großen Garten. Manhart und ihre Tochter vernahmen ungewöhnliche Geräusche. „Es hört sich an, als würde es regnen“, berichtet sie. Mit der Taschenlampe blickten sie aus dem Fenster: „Die Schafe haben den Garten erkundet und sind auch an die Spielgeräte rangegangen.“ Zudem fraßen sie die Hecke und knabberten auch an den Paprikapflanzen im Garten ihres Nachbarn. „Es war recht lustig.“
Eichenau: Plötzlich Schafe im Garten - Anwohnerin ruft die Polizei
Dennoch rief Manhart schließlich die Polizei. Die beiden Beamtinnen hätten sich sehr über den etwas anderen Einsatz gefreut. Sie konnten den Schäfer ausfindig machen. Dieser hatte seine Herde bereits gesucht. „Es war wohl schon das vierte Mal innerhalb kurzer Zeit, dass sie ausgebüxt sind“, erzählt Manhart. Kaum war der Schäfer da, liefen die Tiere zu ihm. Mit seinem Schäferhund trieb er sie zur nahe gelegenen Weide.
Schafe im Garten: „Bis auf die Hinterlassenschaften ist alles in Ordnung
Auch für Tanja Manhart war der tierische Besuch ein Abenteuer. Schaden haben die Schafe keinen angerichtet. „Bis auf die Hinterlassenschaften ist alles in Ordnung“, sagt die 39-Jährige und lacht.
Auch am Starnberger See sind kürzlich einige Schafe spazieren gegangen.
Und schwarze Schafe aus der Autotuning-Szene hat die Polizei in Germering hochgenommen.
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Rubriklistenbild: © Manhart
