400 Feuerwehrler bekämpfen zwei Großbrände in Hundham

Haus, Scheune(n) und Maschinen in Flammen, vier Kälber tot: Jetzt ermittelt die Kripo

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In der Nacht kam es in Hundham (Gemeinde Fischbachau) zu zwei Großbränden.
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Fischbachau – Am späten Montagabend (30. Juni) ist im Gemeindegebiet von Fischbachau (Landkreis Miesbach) ein Brand ausgebrochen. Ein Wohnhaus, eine Scheune und landwirtschaftliche Maschinen gerieten in Flammen. Rund drei Stunden später gab es einen weiteren Großeinsatz. Inzwischen ermittelt die Kriminalpolizei.

Das Wichtigste in Kürze:

  • zwei Großbrände in Hundham in Nacht auf Dienstag (1. Juli)
  • Wohnhaus, Scheune(n) und Maschinen von Feuer betroffen
  • vier Kälber tot, Feuerwehrmann verletzt
  • Millionenschaden wird befürchtet
  • bis zu 400 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Update, 11.15 Uhr - Jetzt ermitteln die Brandfahnder

Inzwischen hat sich auch die Polizei mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit gewandt. Gesucht werden Personen, denen rund um die Brände etwas Merkwürdiges aufgefallen ist. Mit folgenden Fragen wandten sich die Beamten an die Bevölkerung: Wer hat im Vorfeld der beiden Brandfälle verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Leitzachtalstraße bzw. im Bereich Hundham bei Fischbachau festgestellt? Wer hat sonstige verdächtige Wahrnehmungen im Bereich Hundham gemacht, welche mit den Brandfällen in Verbindung stehen könnten?

Bei ersten Brand entstand nach Polizeiangaben übrigens ein Schaden im hohen sechsstelligen Euro-Bereich, beim zweiten im niedrigen sechsstelligen Bereich. Zudem ermitteln jetzt auch Brandfahnder der Kriminalpolizei bezüglich der Brandursache, nachdem in der Nacht bereits Beamte des Kriminaldauerdienstes vor Ort waren. Der Verdacht der Brandstiftung liegt wohl nahe – auch wenn dies vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd bis dato nicht bestätigt wurde.

Update, 10.30 Uhr - Maschinenhalle brennt nieder

Wie ein Reporter von Ort meldete, gelang es den zahlreichen Feuerwehren aus den Landkreisen Miesbach und Rosenheim trotz bestehender Brandmauer nicht mehr, ein Übergreifen des Feuers, das offenbar im Wirtschaftstrakt ausgebrochen war, auf das Wohnhaus zu verhindern. Sie konnten lediglich die benachbarten Anwesen schützen. Außerdem wurde etliches an Hausrat und Möbeln in Sicherheit gebracht.

Gegen 2.30 Uhr loderten dann erneut Flammen in der Ortschaft auf. Nur 700 Meter vom ersten Einsatzort entfernt brannte auf einem Anwesen eine 10 mal 20 Meter große Maschinenhalle samt eingestellter Gerätschaften lichterloh. Erneut wurden starke Kräfte alarmiert, die aber auch hier einen Totalverlust der Halle nicht verhindern konnten. Da nun der Verdacht der Brandstiftung nahe lag, stieg jetzt auch ein Polizeihubschrauber auf. Für die langwierigen Lösch- und Aufräumarbeiten musste die Staatsstraße 2077 bis in die Vormittagsstunden gesperrt werden.

Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham

Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham
Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen in Hundham. © Thomas Gaulke

Update, 10 Uhr - Feuerwehren stundenlang gefordert

Auch viele Feuerwehren aus dem Landkreis Miesbach waren in den Einsatz involviert, darunter auch die Kameraden der Wehr aus Weyarn. Die Wehr wurde gegen 2.30 Uhr nachalarmiert und unterstützte mit dem TanklöschzugTLF 24/50. „Mit 5800 Liter Wasser an Bord unterstützten wir die Löscharbeiten. Gegen 6 Uhr morgens war der Einsatz für uns beendet“, hieß es dazu in einem entsprechenden Facebook-Beitrag.

Update, 9.20 Uhr - Gerätehalle wird Raub der Flammen

An der zweiten Brandstelle, die sich im Weiler Schwarzenberg nahe Hundham befindet, brannte eine landwirtschaftliche Gerätehalle vollständig nieder. Wie von vor Ort gemeldet wurde, bestand diese nahezu völlig aus Holz. Auch darin gelagerte landwirtschaftliche Geräte wurden ein Raub der Flammen – ebenso wie einige Heuballen, die zwar einige Meter entfernt gelagert waren, aber durch die Hitze ebenfalls angesengt wurden. Dieser Brand war in der Nacht zwischen 2 Uhr und 2.30 Uhr bemerkt worden. In der Spitze waren an beiden Einsätzen bis zu 400 Feuerwehrler beteiligt.

Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach

Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach
Zweiter Brandort in Hundham/Fischbachau – am Morgen danach. © Stefan Hadersbeck

Update, 9.10 Uhr - Fotos vom Morgen danach

Auch am frühem Dienstagvormittag waren noch diverse Einsatzkräfte in Hundham vor Ort und kümmerten sich unter anderem um Nachlöscharbeiten. Am Morgen, als der Tag anbrach, wurde dann auch das ganze Ausmaß des Schadens sichtbar. Am ersten Brandort brannte beispielsweise der Anbau völlig nieder. Vier Kälber starben, Maschinen wurden beschädigt und auch ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt.

Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach

Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck
Brand in Hundham auf landwirtschaftlichem Anwesen - der Morgen danach
Großbrand in Hundham bei Fischbachau – der Morgen danach. © Stefan Hadersbeck

Update, 8.30 Uhr - Schwierige Löschwasserversorgung

Wie soeben von vor Ort gemeldet wurde, befindet sich der Ort des ersten Brandes an der Staatsstraße 2077 in Fahrtrichtung Wörnsmühl. Laut ersten Erkenntnissen brach das Feuer seitlich des Wohngebäudes aus. Ein Anbau stand binnen kürzester Zeit lichterloh in Flammen. Die Brandmauer zum Hauptgebäude hielt der Hitze und dem Feuer stand. Dennoch entstand enormer Sachschaden.

Die Feuerwehren waren mit einem Großaufgebot im Einsatz – darunter auch viele Kräfte aus dem Landkreis Rosenheim, zum Beispiel die Wehren aus Bad Aibling, Raubling, Au und/oder Bad Feilnbach. Im Rahmen des Einsatzes soll sich wohl auch die Versorgung mit Löschwasser teils schwierig gestaltet haben, hieß es weiter.

Update, 7.50 Uhr - War es Brandstiftung?

Die beiden Brandorte befinden sich im Ortsteil Hundham und liegen etwa 900 Meter weit auseinander, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd soeben auf Anfrage von rosenheim24.de bestätigte. Fest steht außerdem, dass in beiden Fällen zusammengerechnet ein laut Polizei „sehr, sehr hoher Sachschaden“, mindestens im hohen sechsstelligen Bereich, entstanden sein dürfte. Denn in dem einen Fall standen ein Wohn- und ein Nebengebäude mitsamt landwirtschaftlicher Maschinen in Flammen. Im zweiten Fall brannte eine Scheune, in der ebenfalls landwirtschaftliches Gerät abgestellt war.

Die Brandursache in beiden Fällen wird derzeit von der Kriminalpolizei ermittelt. Es liegt der Verdacht nahe, dass ein Zusammenhang zwischen den beiden Bränden besteht, auch wenn dies von der Polizei bislang offiziell nicht bestätigt wurde. Auch mögliche Brandstiftungen stehen im Raum. Am Morgen waren die Löscharbeiten weitestgehend abgeschlossen, derzeit finden vereinzelt noch Nachlöscharbeiten statt. Glücklicherweise wurden außer dem Feuerwehrler, der sich offenbar leichte Blessuren zugezogen hat, wohl keine weiteren Personen verletzt.

Update, 7.15 Uhr:

Inzwischen ist klar: In der Nacht auf Dienstag brannte es ganz in der Nähe des ersten Brandortes noch an einer zweiten Örtlichkeit. „Gegen 2.30 Uhr wurde unweit der Brandörtlichkeit in Hundham ein weiterer Brand an einem landwirtschaftlichen Anwesen, in dem sich mehrere landwirtschaftliche Fahrzeuge befanden, gemeldet“, teilte die Einsatzzentrale der Polizei hierzu mit.

Auch dabei entstand hoher Sachschaden. Verletzt wurde wohl niemand. Die Feuerwehr musste ebenfalls mit einem größeren Aufgebot anrücken. Die Kriminalpolizei hat ebenfalls Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Bränden gibt, blieb am Dienstagmorgen (1. Juli) zunächst offen.

Update, 6.10 Uhr:

Inzwischen gibt es erste weiterführende Informationen zu dem Brandgeschehen in dem kleinen Ort nahe der Grenze zum Landkreis Rosenheim: Nach derzeitigem Sachstand brach der Brand gegen 23.30 Uhr in einer Scheune, in der auch landwirtschaftliche Geräte standen, aus. „Vier Kälber konnten nicht mehr gerettet werden und starben“, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in der Nacht weiter mit.

Der Brand griff dann im Anschluss auf ein angrenzendes Wohnhaus über. Bei den Löscharbeiten wurde ein Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr leicht verletzt. Anwohner wurden nicht verletzt. Die Floriansjünger waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Staatsstraße 2077 war im Bereich der Einsatzstelle für längere Zeit total gesperrt. Die weiteren Ermittlungen bezüglich der Brandursache werden von der Kriminalpolizei geführt.

Die Erstmeldung:

Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd versandte dazu am späten Montagabend gegen 23.30 Uhr eine sogenannte Vorausmeldung. Darin hieß es unter anderem wörtlich: „Momentan stehen in Fischbachau, Gemeindeteil Hundham, zwei Gebäude in Vollbrand. Zur Ursache und zu Verletzten ist derzeit nichts bekannt.“

Von dem Brand war auch eine dort verlaufende Hochspannungsleitung betroffen. Die Feuerwehr und andere Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die durch Hundham führende Staatsstraße 2077 musste in der Nacht zunächst gesperrt werden. (*Nähere Informationen liegen derzeit nicht vor!*, mw/Polizei Oberbayern Süd)

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