Grausige Entdeckung

Mysteriöser Fund in Holzschuppen: Phantombild soll Rätsel um Leiche lösen

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In einer Scheune innerhalb des roten Kreises wurde südlich von Marzling die skelettierte Leiche gefunden.
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In einem Holzschuppen bei Marzling wurde im November 2017 eine skelettierte Leiche gefunden. Immer noch rätselt die Kripo Erding über die Identität der toten Person.

Freising – Der Besitzer des Stadels in Marzling bei Freising, in dem die Leiche gefunden wurde, gab der Polizei gegenüber an, dass rund drei Jahre lang ein Obdachloser im Alter von 50 bis 60 Jahren in dem Schuppen gelebt habe. Dieser Mann war 1,70 bis 1,80 Meter groß, hatte blonde Haare und sprach mit bayerischen Akzent. Ferner war der Unbekannte zu Lebzeiten mit einem blauen City-Rad unterwegs. Zudem habe der Obdachlose erzählt, er sei früher Chef einer Firma gewesen, die er jedoch habe auflösen müssen. Der Name des Wohnsitzlosen war dem Schuppenbesitzer aber nicht bekannt.

Eine so genannte Gesichtsweichteilrekonstruktion soll zum Durchbruch führen

Die Kripo Erding ermittelt deswegen schon seit einem Jahr. Die Maßnahmen aber brachten bislang keine Hinweise, die zur Identifizierung des Toten beitragen konnten. Deswegen wurde von einer Spezialistin beim Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt anhand des Schädels eine sogenannte Gesichtsweichteilrekonstruktion durchgeführt. So wurde das wahrscheinliche Aussehen des Toten zu Lebzeiten nachgebildet.

So könnte der Tote ausgesehen haben.

Mit diesem Phantombild bittet die Kriminalpolizei Erding nun nochmals die Bevölkerung um ihre Mithilfe: Wer kann aufgrund des Phantombilds oder der Personenbeschreibung des Stadelbesitzers etwas zu der Person sagen? Sämtliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Erding unter Tel. (0 81 22) 96 80 entgegen. 

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ws

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